Kiel ahoi!
Band 59

Kiel ahoi!

Küsten Krimi

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

15.11.2018

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20.3/13.6/2 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-0422-0

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Rezension zu "Kiel Ahoi!"

Zsadista am 14.12.2018

Bewertungsnummer: 1155879

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Grossmanns haben mal wieder gewaltige Eheprobleme. Warum eigentlich? Sonja ist überaus eifersüchtig und wirft Uwe vor, mal wieder fremdgegangen zu sein. Kurzum wandert Uwe samt seiner Bettdecke auf sein Boot aus. Uwe, der auch noch zu sehr dem Alkohol zugesprochen hat, wird von einem Klopfgeräusch total genervt. Mit dem Bootshaken versucht er, das Stück nervendes Holz vom Boot weg zu bekommen. Doch das Holz ist leider kein Holz und Uwe nun mehr als vorher in der Bredouille. Ein Fall für Kommissar Schneider. Vor allem, als Sonja endlich auf dem Revier auftaucht um ihren Ehemann zu identifizieren und abzuholen. Ruckzuck hat Schneider mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. „Kiel Ahoi!“ ist ein Küstenkrimi aus der Feder der Autorin Cornelia Leymann. Das Cover ist recht seltsam. Es sieht mehr aus, als wäre das Foto schief gegangen, weil die Möwe bereits am Abflug ist. Auch der Korb erscheint sehr verschwommen. Aber gerade deswegen gefällt mir das Cover wirklich gut. Und am Ende passt das Cover super zum Inhalt. Der Krimi selbst machte mir einige Probleme. Der Schreibstil der Autorin ist einfach der Hammer. Ich habe, glaube ich, noch nie so einen Schreibstil gelesen. Er ist einfach göttlich und ich musste stellenweise ziemlich lachen. Einfach genial. Der Fall selbst war eigentlich gar nicht so meins. Der Krimi besteht eigentlich weitestgehend wer mit wem und wie und vor allem wie oft fremd geht oder fremdgehen möchte. Dazu ein ziemlich dämlicher Kommissar und eine recht hohle Gerichtsbarkeit. Eigentlich ein Fall für einen Stern. Außerdem würde ich normalerweise eine schnellere Leseart für solche Krimis wählen, wenn ich sie denn überhaupt fertig lesen würde. Hier allerdings hat mich die Autorin mit ihrem Stil so dermaßen überzeugt, dass ich wirklich alles gelesen und genossen habe. Auch wenn mich das Fremdgehen und der Sex mega störten. Ich fand auch keine Person wirklich sympathisch, bis auf die Frau Staatsanwältin. Die fand ich absolut genial. Den Krimianteil kann ich eigentlich weniger empfehlen, weil er fast nicht vorhanden ist. Das Gesamtwerk allerdings finde ich absolut gelungen. Wenn man sich gerne mal auf einen neuen Schreibstil und schrägen Humor einlässt, ist man hier genau richtig.

Rezension zu "Kiel Ahoi!"

Zsadista am 14.12.2018
Bewertungsnummer: 1155879
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Grossmanns haben mal wieder gewaltige Eheprobleme. Warum eigentlich? Sonja ist überaus eifersüchtig und wirft Uwe vor, mal wieder fremdgegangen zu sein. Kurzum wandert Uwe samt seiner Bettdecke auf sein Boot aus. Uwe, der auch noch zu sehr dem Alkohol zugesprochen hat, wird von einem Klopfgeräusch total genervt. Mit dem Bootshaken versucht er, das Stück nervendes Holz vom Boot weg zu bekommen. Doch das Holz ist leider kein Holz und Uwe nun mehr als vorher in der Bredouille. Ein Fall für Kommissar Schneider. Vor allem, als Sonja endlich auf dem Revier auftaucht um ihren Ehemann zu identifizieren und abzuholen. Ruckzuck hat Schneider mehr Verdächtige, als ihm lieb ist. „Kiel Ahoi!“ ist ein Küstenkrimi aus der Feder der Autorin Cornelia Leymann. Das Cover ist recht seltsam. Es sieht mehr aus, als wäre das Foto schief gegangen, weil die Möwe bereits am Abflug ist. Auch der Korb erscheint sehr verschwommen. Aber gerade deswegen gefällt mir das Cover wirklich gut. Und am Ende passt das Cover super zum Inhalt. Der Krimi selbst machte mir einige Probleme. Der Schreibstil der Autorin ist einfach der Hammer. Ich habe, glaube ich, noch nie so einen Schreibstil gelesen. Er ist einfach göttlich und ich musste stellenweise ziemlich lachen. Einfach genial. Der Fall selbst war eigentlich gar nicht so meins. Der Krimi besteht eigentlich weitestgehend wer mit wem und wie und vor allem wie oft fremd geht oder fremdgehen möchte. Dazu ein ziemlich dämlicher Kommissar und eine recht hohle Gerichtsbarkeit. Eigentlich ein Fall für einen Stern. Außerdem würde ich normalerweise eine schnellere Leseart für solche Krimis wählen, wenn ich sie denn überhaupt fertig lesen würde. Hier allerdings hat mich die Autorin mit ihrem Stil so dermaßen überzeugt, dass ich wirklich alles gelesen und genossen habe. Auch wenn mich das Fremdgehen und der Sex mega störten. Ich fand auch keine Person wirklich sympathisch, bis auf die Frau Staatsanwältin. Die fand ich absolut genial. Den Krimianteil kann ich eigentlich weniger empfehlen, weil er fast nicht vorhanden ist. Das Gesamtwerk allerdings finde ich absolut gelungen. Wenn man sich gerne mal auf einen neuen Schreibstil und schrägen Humor einlässt, ist man hier genau richtig.

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von Cornelia Leymann

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