Eine Stadt mit ungeahnten Technologien. Eine Stadt, voller zufriedener Einwohner. Eine Stadt, die jeden zum Träumen einlud und es den Menschen erlaubte einen Blick in die Zukunft zu werfen. Das war Garta. Es begann als eine unüberlegte Äusserung und endete als das grösste und aussergewöhnlichste Forschungsprojekt Deutschlands. Mit Hilfe zweier Bundesministerien konnten Gero Barn und Marta Preit die Stadt Garta errichten und regieren, in der Technologien und Ideen verwirklicht wurden, von denen viele noch nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Doch als das grösste, je durchgeführte Forschungsprojekt drohen die Kosten zu explodieren. Wie lange würden die Ministerien es noch finanzieren können und was passiert danach? Es ist der spannende Anfang der Stadt der Zukunft, die schliesslich selbst ins Ungewisse blickt.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Bewertung
aus Graben
3/5
03.02.2021
eBook (ePUB)
Für jüngere Leser auf jeden Fall ein interessantes Werk
Meine Meinung
Cover und Titel: Das Cover wirkt sehr technisch und modern. Die Farben passen hervorragend zueinander. Das Stadtmotiv beinhaltet viele Details und ist mit viel Sorgfalt angefertigt. Überhaupt ist das Innere des Buches ebenfalls schön gestaltet und zeugt von Qualität.
Der Titel gefällt mir sehr gut. Er klingt nicht wie etwas, das man schon hunderte von Malen gehört hat, sondern einzigartig und besonders.
Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr einfach und harmlos. In einem guten Sinne! Das Buch ist für Jüngere gedacht und ist daher auch in einer passenden Sprache verfasst. Die Sätze sind kurz und bündig, verständlich und einfach zu lesen. So haben auch jüngere Leser keine Mühe den Geschehnissen zu folgen.
An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir ein kleines bisschen mehr Abwechslung in den Satzstrukturen gewünscht.
Inhalt: Ich glaube ich gehöre nicht mehr in die eigentliche Altersgruppe, für die dieses Buch geschrieben wurde. Deshalb habe ich meine kleine Schwester gebeten das Buch ebenfalls zu lesen, um ihre Sichtweise auf die Geschichte in meine Rezension miteinbeziehen zu können.
Die Idee, auf der «Projekt Garta» beruht ist nicht wahnsinnig originell. Solche vermeintlich perfekten Städte, Länder oder Gesellschaften finden wir in vielen Büchern, wie zum Beispiel «Die Auswahl» oder «Das Gamma Lächeln». Trotzdem schafft Dominik es, seine Geschichte in eine spezielle Richtung zu führen.
Vor allem sind die von mir aufgezählten Beispielen für Jugendliche und junge Erwachsene und drehen sich meistens um eine Liebesgeschichte. In «Die Auswahl», wie auch in «Das Gamma Lächeln» werden alle Ereignisse durch diese Liebesbeziehungen ausgelöst, was in so gewichtig für «Projekt Garta» nicht passend wäre.
Der Aufbau der Geschichte ist durchdacht und schlau gelöst. Natürlich ist es nicht unheimlich anspruchsvoll, aber genau dabei finde ich es bewundernswert wie Dominik es schafft, dieses doch eher komplexe Thema in eine verständliche und auch unterhaltsame Geschichte für seine Leser zu verwandeln.
Fazit
Die Geschichte ist nicht sehr verwoben und deshalb leicht verständlich. Für mich konnte sich da nicht genug Spannung aufbauen und auch der Schreibstil ist eindeutig für jüngere Leser. Gerade für diese aber ist Dominik neuestes Werk sicher sehr interessant und auch lehrreich.
Bewertung
⭐⭐⭐ /5