Risikomanagement und effektive Corporate Governance Das Spannungsfeld von wertorientierter Unternehmenssteuerung und externer Rechnungslegung
Aus der Reihe
Rechnungswesen und Unternehmensüberwachung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
08.03.2013
Verlag
Deutscher UniversitätsverlagSeitenzahl
197 (Printausgabe)
Dateigröße
40099 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783322816474
Anforderungen an das unternehmerische Risikomanagement im Gesamtzusammenhang einer effektiven Corporate Governance sind anhaltend Gegenstand wissenschaftlicher Diskussionen und politischer Reformkurse. Die grundsätzlich zweckabhängige Interpretation von Risiko und entsprechenden Risikofrüherkennungsmassnahmen offenbart ein Spannungsverhältnis in der konzeptionellen Ausgestaltung.
Ausgangspunkt der Überlegungen bildet die Vorschrift des
91 Abs. 2 AktG zur Früherkennung bestandsgefährdender Entwicklungen gemäss KonTraG. Heike Winter vergleicht ein bilanzielles Risikomanagement, das auf eine imparitätische Erfassung von Verlusten zum Abschlussstichtag abstellt, mit einem wertorientierten Risikomanagement, das sämtliche Gefährdungen der unternehmenswertbestimmenden Faktoren im Unternehmen berücksichtigt, z.B. das Humankapital. An letztere Ausrichtung knüpfen die Bemühungen zur Verbesserung der unternehmensweiten Corporate Governance an. Für die Vermittlung entscheidungserheblicher Informationen über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft bedeutet das, in verstärktem Masse wertorientierte Grössen in die externe Rechnungslegung zu integrieren. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die für eine zwecktaugliche Berichterstattung erforderliche Objektivierung mittels geeigneter Zusatzinstrumente - etwa der Balanced Scorecard - zu gewährleisten ist.
Ausgangspunkt der Überlegungen bildet die Vorschrift des
91 Abs. 2 AktG zur Früherkennung bestandsgefährdender Entwicklungen gemäss KonTraG. Heike Winter vergleicht ein bilanzielles Risikomanagement, das auf eine imparitätische Erfassung von Verlusten zum Abschlussstichtag abstellt, mit einem wertorientierten Risikomanagement, das sämtliche Gefährdungen der unternehmenswertbestimmenden Faktoren im Unternehmen berücksichtigt, z.B. das Humankapital. An letztere Ausrichtung knüpfen die Bemühungen zur Verbesserung der unternehmensweiten Corporate Governance an. Für die Vermittlung entscheidungserheblicher Informationen über die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft bedeutet das, in verstärktem Masse wertorientierte Grössen in die externe Rechnungslegung zu integrieren. Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die für eine zwecktaugliche Berichterstattung erforderliche Objektivierung mittels geeigneter Zusatzinstrumente - etwa der Balanced Scorecard - zu gewährleisten ist.
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