Band 9
China accommodata Chinakonstruktionen in jesuitischen Schriften der Frühen Neuzeit
Aus der Reihe
Literaturwissenschaft
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
30.09.2013
Verlag
Frank & TimmeSeitenzahl
268 (Printausgabe)
Dateigröße
848 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783865966704
In der Frühen Neuzeit fanden zwei der wohl folgenreichsten Kulturkontakte der abendländischen Geschichte statt: Während Amerika durch Eroberung und Kolonisierung unterworfen wurde, stand dies im Fernen Osten ausser Frage. Möglich schienen einzig der Aufbau von Handelsverbindungen zu den ebenbürtigen oder überlegenen Kulturen sowie die behutsame Verbreitung des christlichen Glaubens. Vorreiter in der Mission in Ostasien waren die Jesuiten, die ihre Tätigkeit in Briefen und Berichten dokumentierten. Eine exemplarische Analyse dieses Schrifttums fokussiert folgende Aspekte: Wie lässt sich das 'Chinabild' der Jesuiten beschreiben? Wie ist die jeweilige Fremderfahrung zu charakterisieren? Welche Funktion sollten diese 'Chinabilder' erfüllen? Die zentrale These des vorliegenden Buches ist, dass die Jesuiten mit ihren Darstellungen einen ganz bestimmten ideologischen Zweck verfolgten: den der Machtausübung.
Lavinia Brancaccio, geb. 1978, studierte Romanistik, Anglistik und Politikwissenschaft in Passau und Florenz. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie im Januar 2007 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert.
Lavinia Brancaccio, geb. 1978, studierte Romanistik, Anglistik und Politikwissenschaft in Passau und Florenz. Mit der vorliegenden Arbeit wurde sie im Januar 2007 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München promoviert.
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