Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Altersempfehlung
ab 4 Jahr(e)
Erscheinungsdatum
01.01.2019
Abbildungen
durchgehend farbig illustriert
Illustriert von
Susanne Eisermann
Verlag
TyroliaSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21.8/16.1/1.2 cm
Gewicht
210 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7022-3761-5
Mainstream versus Individualität
Wer kennt das nicht: Irgendeine Kleinigkeit, irgendeinen Mangel an sich findet man immer, wenn es gilt, etwas zu optimieren, zu verbessern und zu verschönern. Da hilft auch das aufgeklärteste Wissen über die Vergänglichkeit und Relativität von Schönheitsidealen nicht. Der Wunsch, einem solchen Ideal zu entsprechen und damit „dazuzugehören“ ist offensichtlich zeitlos. Zeitlos ist (daher) auch das Bilderbuch von Jutta Treiber und Susanne Eisermann, das genau diese Absurdität vor Augen führt.
Denn hier fühlen sich das Dreieck zu spitz, der Kreis zu rund und das Quadrat zu eckig. „Kein Problem“, meint der Figurendoktor, nimmt hier was weg, saugt dort was ab, schnürt da was zusammen. Und schon sind sie alle gleich, die drei. Gleich schön, gleich-förmig, gleich-wertig? Schnell wird ihnen bewusst, dass dieses Streben nach dem einen, dem scheinbar einzigen Ideal auf der anderen Seite zum Verlust der eigenen Identität führt. So muss der Figurendoktor noch einmal ran …
Auf grossartige Weise gelingt es den beiden Künstlerinnen, die grossen Themenkreise rund um „Individualität vs. Mainstream“ auf einer ganz schlichten, sprachspielerischen, witzigen bis fast grotesken Art darzustellen und greifbar zu machen.
„Ich möchte wieder spitz sein!“, sagt das Kreieck.
TIPPS:
anlässlich des 70. Geburtstages von Jutta Treiber (10.1.2019)
das erfolgreiche Bilderbuch – jetzt wieder lieferbar
wunderbar zeitlos
Wer kennt das nicht: Irgendeine Kleinigkeit, irgendeinen Mangel an sich findet man immer, wenn es gilt, etwas zu optimieren, zu verbessern und zu verschönern. Da hilft auch das aufgeklärteste Wissen über die Vergänglichkeit und Relativität von Schönheitsidealen nicht. Der Wunsch, einem solchen Ideal zu entsprechen und damit „dazuzugehören“ ist offensichtlich zeitlos. Zeitlos ist (daher) auch das Bilderbuch von Jutta Treiber und Susanne Eisermann, das genau diese Absurdität vor Augen führt.
Denn hier fühlen sich das Dreieck zu spitz, der Kreis zu rund und das Quadrat zu eckig. „Kein Problem“, meint der Figurendoktor, nimmt hier was weg, saugt dort was ab, schnürt da was zusammen. Und schon sind sie alle gleich, die drei. Gleich schön, gleich-förmig, gleich-wertig? Schnell wird ihnen bewusst, dass dieses Streben nach dem einen, dem scheinbar einzigen Ideal auf der anderen Seite zum Verlust der eigenen Identität führt. So muss der Figurendoktor noch einmal ran …
Auf grossartige Weise gelingt es den beiden Künstlerinnen, die grossen Themenkreise rund um „Individualität vs. Mainstream“ auf einer ganz schlichten, sprachspielerischen, witzigen bis fast grotesken Art darzustellen und greifbar zu machen.
„Ich möchte wieder spitz sein!“, sagt das Kreieck.
TIPPS:
anlässlich des 70. Geburtstages von Jutta Treiber (10.1.2019)
das erfolgreiche Bilderbuch – jetzt wieder lieferbar
wunderbar zeitlos
Kundinnen und Kunden meinen
Na ja - ein kleines Büchlein mit großer Botschaft
Bewertung aus Tulfes am 29.01.2019
Bewertungsnummer: 1168436
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Zu Recht werden viele von Jutta Treibers Werken mit Preisen ausgezeichnet. Auch dieses Bilderbuch hat es in sich: In klaren, kurzen Sätzen werden ein unzufriedenes Dreieck, ein nörgelnder Kreis und ein „motziges“ Quadrat beschrieben. Ihnen ist gemein, dass sie alle drei nicht mit ihrem Aussehen zufrieden sind und viel lieber gerne so aussehen würden wie der andere. Gott sei Dank hat der Figurendoktor die Lösung für jedes Problem. Doch ob diese Lösung tatsächlich glücklich macht?
Die Sprache des Buches ist sehr einfach und kurz, nichtsdestotrotz aber ausdrucksstark und kräftig. Untermalt wird der Text durch ebenso starke Bilder, die ohne viel Firlefanz auskommen und in ihrer Klarheit beeindrucken.
Fazit: Das Buch - und die Botschaft dahinter - ist wunderschön und kann zuhause, aber auch in jeder Grundschule bis hin zu Mittelschulen verwendet werden, um Themen wie „Schönheitsideale – bin ich okay, so wie ich bin?“ aufzugreifen oder Fragen zu „Selbstunsicherheit und Körpergefühl“ zu erörtern.
Allerdings erscheint mir die Altersangabe (4-6 Jahre) doch noch sehr jung für diesen Themenbereich. Meine Tochter ist zehn und fand das Buch zwar schön, konnte den Inhalt, insbesondere das Ende, aber erst nach erklärenden Kommentaren meinerseits verstehen. Mein Vierjähriger war mit dem Buch komplett überfordert.
Ich würde „Na ja“ frühestens ab neun Jahren empfehlen, dafür erscheint es mir aber auch noch gut für Mädels und Junges bis circa zwölf Jahre geeignet. Und auch für eine witzig-mahnende Buchpräsentation unter Erwachsenen scheint es mir spritzig und anregend.