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Kascha und der große Schnee

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2018

Verlag

Tredition

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12/1.7 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7469-9315-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.11.2018

Verlag

Tredition

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

19/12/1.7 cm

Gewicht

260 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7469-9315-7

Herstelleradresse

tredition
Heinz-Beusen-Stieg 5
22926 Ahrensburg
DE

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  • Bewertung

    aus Esens

    5/5

    11.05.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Als der Schnee Norddeutschland verschluckte...

    Tagelang war es still im Winter 1978/1979 in Norddeutschland. Erst war die Gegend rechts der Elbe lahmgelegt, im Februar erwischte es dann Ostfriesland mit voller Macht. Mittendrin spielt diese Geschichte von Kascha. Sie kommt aus einer Sinti-Familie und ihre Familie möchte sesshaft werden. Nur die Dorfgemeinschaft hat so ihre Probleme mit den Ausländern, haben viele Vorurteile... Dann kommt der große Schnee und alle müssen zusammenhalten. Kascha nimmt all ihren Mut zusammen und hilft den Dorfbewohnern, bringt denen wieder bei wie es ist wenn man auf einfachste Mittel zurückgreifen muss. Dank ihres Einsatzes kommt das Dorf gut durch die schwere Zeit und die Familie wird endlich akzeptiert. Die Autorin hat in diesem Roman sehr bildlich beschrieben wie es damals gewesen sein muss, man taucht komplett in die Geschichte hinein und erlbet als Leser alles hautnah mit. Es ist eine Geschichte in der es um längst vergessene Werte in unserer Zeit geht: Vertrauen, Zusammenhalt und den Mut Vorurteile mal zu vergessen...

  • Sonjalein1985

    5/5

    07.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Alle im selben Boot

    Inhalt: Die 11-jährige Kascha hat es alles andere als leicht. Wegen ihrer Sinti-Herkunft wird sie von den anderen Dorfbewohnern als Außeneiter verachtet, ihr geliebter Großvater ist krank und ihre Schwester plant durchzubrennen. Wäre das nicht alles schon genug bricht auf einmal ein großes Schneechaos über die kleine Gemeinde herein und schneidet alle von der Außenwelt ab. Nun sind die Menschen aufeinander angewiesen und Kascha befindet sich bald auf engstem Raum mit den Menschen, die für sie bisher nur Verachtung übrig hatten. Meinung: „Kascha und der große Schnee“ ist ein gut gemachtes Jugendbuch, das nicht nur über ein großes Ereignis in jüngster Vergangenheit berichtet, sondern sich auch noch mit Rassenhass und der Hilfsbereitschaft der Menschheit auseinandersetzt. Nebenbei bekommt der Leser Einblicke in eine interessante und fremde Kultur, die unserer jedoch in vielen Dingen recht ähnlich ist. Im Mittelpunkt steht die 11-jährige Kascha. Sie ist klug und taff. Außerdem nicht auf den Mund gefallen. Sie steht ihren Nachbarn eher skeptisch gegenüber, weil sie von diesen nicht gerade nett behandelt wird. Bereits früh hat das Mädchen gelernt sich von den Dörflern fernzuhalten und so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich zu ziehen. Die Dorfbewohner waren es, die mich teilweise betroffen und traurig zurückgelassen haben. Es ist schade, wenn man, wie sie es tun, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe verurteilt. So ist es ja kein Wunder, dass gerade Kascha kein großes Vertrauen in andere entwickeln kann, wenn ihr alle nur mit Hass und Misstrauen begegnen. Kaschas Familie hingegen fand ich einfach nur super. Sie hält zusammen, komme, was wolle und alle sind hilfsbereit und offen. Vor allem die Mutter finde ich bewundernswert. Sie schafft es gleichzeitig freundlich und mitfühlend zu sein und auf der anderen Seite misstrauisch zu bleiben. Und nebenbei sagt sie dem besserwisserischen Onkel noch auf charmante Weise die Meinung. Besonders interessant fand ich allerdings die Beziehung zwischen Kascha und ihrer Cousine Bettina. Die beiden Mädchen sind sich spinne Feind und grundverschieden. Aber im Laufe des Buches merkt man, dass sie gar nicht so unterschiedlich sind. Im Großen und Ganzen hat mir das Buch gut gefallen. Es geht um die wichtigen Dinge im Leben und darum, was man tut, wenn plötzlich Not herrscht und die Leute mehr zusammenrücken müssen. Plötzlich sitzen eben alle in einem Boot und das zu lesen, war sehr spannend. Meinung: Gutes Jugendbuch über eine Naturkatastrophe und davon, wie die Menschen damit und miteinander umgehen. Sehr zu empfehlen.

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    05.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die zwei Seiten einer Katastrophe

    Die zwölfjährige Kascha gehört zu einer Sinti-Familie, die in einem kleinen einsamen Dorf an der Küste lebt. Von den anderen Dorfbewohnern werden sie abgelehnt und auch in der Schule will niemand etwas mit ihnen zu tun haben. Doch das ist nicht Kaschas einziges Problem: Ihre große Schwester will heimlich von zu Hause fort und ihr geliebter Puro, der Großvater, ist sehr krank. Mit der Schneekatastrophe, die im Winter 1978 über Norddeutschland hereinbricht, kommt Veränderung ins Leben der Dorfbewohner. In Notsituationen hält man zusammen! Obwohl sie von sämtlichen Nachbarn bisher gemieden wurden, waren Kascha und ihre Familie diejenigen, die sofort bereit waren Nachbarschaftshilfe zu leisten. Hier gefällt mir besonders, wie sie die Kühe gemolken haben; und ebenfalls die „Rettung“ von Hugenmüller. Auch Kaschas Mutter hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es war sicher für die Nachbarn nicht einfach, die Hilfe der Menschen anzunehmen, denen sie so feindlich gegenübergestanden haben. Kascha ist ein sehr liebenswertes Mädchen, auch wenn sie manchmal gemein sein kann oder zumindest ziemlich direkt. Herrlich, wenn auch nicht immer lustig, ist das Verhältnis zwischen Kascha und ihrer Cousine Bettina – eine Bereicherung für die Geschichte. Das Buch erzählt viel aus dem Leben und den Traditionen der Sinti. Schon allein deswegen ist es für mich ein richtiger Schatz. Ein eindrucksvoller Schreibstil, in dem das Herz der Autorin mitschwingt, bietet ganz viele Gelegenheiten zum Nachdenken, es gibt Trauriges, aber auch Fröhliches. Qualle und seine Geschichte haben mich sehr berührt und ich mag es, dass Krankheit, Tod und Trauer auch ihren Raum bekommen haben. Dieses Buch, das ich gern einfach noch weitergelesen hätte, hat mich besonders bewegt. Ich empfehle es unbedingt und wünsche mir, dass ganz viele Menschen diesen Schatz für sich entdecken.

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    05.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Die zwei Seiten einer…

    Die zwei Seiten einer Katastrophe Die zwölfjährige Kascha gehört zu einer Sinti-Familie, die in einem kleinen einsamen Dorf an der Küste lebt. Von den anderen Dorfbewohnern werden sie abgelehnt und auch in der Schule will niemand etwas mit ihnen zu tun haben. Doch das ist nicht Kaschas einziges Problem: Ihre große Schwester will heimlich von zu Hause fort und ihr geliebter Puro, der Großvater, ist sehr krank. Mit der Schneekatastrophe, die im Winter 1978 über Norddeutschland hereinbricht, kommt Veränderung ins Leben der Dorfbewohner. In Notsituationen hält man zusammen! Obwohl sie von sämtlichen Nachbarn bisher gemieden wurden, waren Kascha und ihre Familie diejenigen, die sofort bereit waren Nachbarschaftshilfe zu leisten. Hier gefällt mir besonders, wie sie die Kühe gemolken haben; und ebenfalls die „Rettung“ von Hugenmüller. Auch Kaschas Mutter hat sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Es war sicher für die Nachbarn nicht einfach, die Hilfe der Menschen anzunehmen, denen sie so feindlich gegenübergestanden haben. Kascha ist ein sehr liebenswertes Mädchen, auch wenn sie manchmal gemein sein kann oder zumindest ziemlich direkt. Herrlich, wenn auch nicht immer lustig, ist das Verhältnis zwischen Kascha und ihrer Cousine Bettina – eine Bereicherung für die Geschichte. Das Buch erzählt viel aus dem Leben und den Traditionen der Sinti. Schon allein deswegen ist es für mich ein richtiger Schatz. Ein eindrucksvoller Schreibstil, in dem das Herz der Autorin mitschwingt, bietet ganz viele Gelegenheiten zum Nachdenken, es gibt Trauriges, aber auch Fröhliches. Qualle und seine Geschichte haben mich sehr berührt und ich mag es, dass Krankheit, Tod und Trauer auch ihren Raum bekommen haben. Dieses Buch, das ich gern einfach noch weitergelesen hätte, hat mich besonders bewegt. Ich empfehle es unbedingt und wünsche mir, dass ganz viele Menschen diesen Schatz für sich entdecken.

  • Bewertung

    aus Bremen

    5/5

    03.02.2021

    eBook (ePUB 3)

    Sehr angenehm und gut

    Ich habe mir dieses kleine ebook heute in aller Ruhe durchgelesen und es hat mir inhaltlich gesehen wirklich sehr gefallen. Ganz besonders interressant fand ich dabei die Erzählung vom Schneesturm in den 70er Jahren. Von ganzem 💖 zen kann ich es daher sehr, sehr weiterempfehlen und die vollen 5 Sterne ✨ hat es dabei auch verdient.

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