Stadtplätze. Kommunikationspunkte des öffentlichen Lebens Städtebauliche Maßnahmen der Stadt Kiel anhand der Beispiele Rathaus-, Asmus-Bremer-, und Europaplatz mit Schwerpunkt auf deren maritime Ausprägung und Nutzungsmöglichkeiten
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
10.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
537 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668862982
Bachelorarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: 1,3, Muthesius Kunsthochschule Kiel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Frage, inwiefern die Stadt Kiel versucht dem beschriebenen "Platzflucht-Verhalten" entgegenzuwirken, soll im Folgenden anhand der Beispiele Rathaus-, Asmus-Bremer- und Europaplatz analytisch untersucht und erörtert werden. Aktuell wird im Gestaltungsrahmen des Stadtbauamtes Kiel über eine Ausbildung der "Platztriangel", die sich aus diesen Plätzen bildet, sowie über eine Optimierung dieser diskutiert.
"In jüngster Zeit ist eine nervöse Krankheit konstatiert worden: die ,Platzscheu'", stellte Camillo Sitte bereits 1909 fest. Er beschreibt das Unbehagen, welches manche Menschen beim Betreten und Überqueren grosser, leerer Plätze empfinden. Schon zu damaliger Zeit bemängelte er, dass sich das Leben zunehmend in geschlossenen Räumen abspiele und weniger auf der Strasse, im öffentlichen Raum und eben auf Stadtplätzen.
Und heute? Den häufig menschenleeren Freiräumen vor Repräsentationsbauten nach zu urteilen hat auch uns die "Platzscheu" erfasst. Man unterscheidet heutzutage zwischen mehreren Arten von Plätzen, welche für Märkte, zum Parken oder oft lediglich als Vorplätze wichtiger Bauten dienen und somit zur Abkürzung für Fussgänger werden, die von A nach B gelangen, aber sicher nicht auf einem solchen Präsentierteller auch noch verweilen möchten. Eine ständig wechselnde "Bespielung" gibt es kaum noch. Marktsituationen müssen nicht mehr unmittelbar in den Stadtraum integriert sein, lieber werden diese in den Aussenraum verlagert (Citti-Park) und dort dankend angenommen.
"In jüngster Zeit ist eine nervöse Krankheit konstatiert worden: die ,Platzscheu'", stellte Camillo Sitte bereits 1909 fest. Er beschreibt das Unbehagen, welches manche Menschen beim Betreten und Überqueren grosser, leerer Plätze empfinden. Schon zu damaliger Zeit bemängelte er, dass sich das Leben zunehmend in geschlossenen Räumen abspiele und weniger auf der Strasse, im öffentlichen Raum und eben auf Stadtplätzen.
Und heute? Den häufig menschenleeren Freiräumen vor Repräsentationsbauten nach zu urteilen hat auch uns die "Platzscheu" erfasst. Man unterscheidet heutzutage zwischen mehreren Arten von Plätzen, welche für Märkte, zum Parken oder oft lediglich als Vorplätze wichtiger Bauten dienen und somit zur Abkürzung für Fussgänger werden, die von A nach B gelangen, aber sicher nicht auf einem solchen Präsentierteller auch noch verweilen möchten. Eine ständig wechselnde "Bespielung" gibt es kaum noch. Marktsituationen müssen nicht mehr unmittelbar in den Stadtraum integriert sein, lieber werden diese in den Aussenraum verlagert (Citti-Park) und dort dankend angenommen.
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