Untersuchung zum Gefühl des Erhabenen Eine Verbindung der erhabenen Natur bei Kant, der erhabenen Rhetorik bei Longinos und der Bildsprache der Britischen Romantik am Beispiel von Shelley, Coleridge und Wordsworth
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
23.01.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
44
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
79 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-84888-7
Wenn beide Perspektiven klar umrissen sind, wird der Versuch unternommen diese mit ausgewählten Gedichten der Britischen Romantik zu versöhnen. In der Romantischen Literatur des 18. Jahrhunderts stehen die Beschreibungen von Landschaften sehr zentral. Deshalb müssen beide Seiten des Erhabenen, die rhetorische und die natürliche, bearbeitet werden. In der Beantwortung der Forschungsfrage werden also beide Seiten des Erhabenen, die künstlerische sowie die natürliche, einander wieder zugeführt, um zu untersuchen, ob sich das Gefühl auf den Leser übertragen kann und ob dies vermittelt durch die Darstellung der Natur im Gedicht oder durch seinen Stil geschieht.
Während es in früheren Zeiten noch leichter war, die ungebändigte Natur zu finden, wird es durch die fortschreitende Urbanisierung, grossangelegte landwirtschaftliche Bewirtschaftung oder touristische Nutzung erschwert die ungebeugte, vom Menschen weitgehend unbeeinflusste Natur, und somit die Basis für das Erhabene zu finden. Unter diesen neuen Umständen kann es sich als schwer erweisen die Erhabenheit in seiner unmittelbaren Umwelt zu erleben. Mehr noch; man behandelt ein Phänomen, welches zwar theoretisch verstanden wird, aber nicht mit Herz und Kopf gleichermassen durchdrungen wird. Diese einseitige Herangehensweise kann schlechtesten Falles eine hölzerne, blutleere Untersuchung des Gegenstands zur Folge haben, ist aber in jedem Falle nicht ganzheitlich. Zumindest aber der Versuch einer ganzheitlichen Bearbeitung der ausgewählten Aspekte sollte Ziel einer jeden wissenschaftlichen Untersuchung sein.
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