Produktbild: Übermorgenland

Übermorgenland Eine Weltvorhersage

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.02.2019

Verlag

Fontis

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4265 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783038485209

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Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

07.02.2019

Verlag

Fontis

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

4265 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783038485209

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  • Bewertung

    aus Berlin

    4/5

    07.06.2020

    eBook (ePUB)

    Eine sehr persönliche Zukunftsanalyse unserer Welt

    Die Welt befindet sich im Wandel, wobei Europa stagniert, während Asien auf der Überholspur ist. Markus Spieker hat in seiner vierjährigen Arbeitszeit als Asien-Korrespondent diesen Wandel hautnah verfolgt und erzählt uns in „Übermorgenland“, gestützt auf eine christlich-abendländische Weltsicht, wie unsere Zukunft aussehen könnte. Hierbei verzichtet er bewusst auf Theorien, sondern belegt seine Prognosen anhand von persönlichen Begegnungen und Erfahrungen. Sei es die Christin Ruth Pfau, auch bekannt als „Engel von Karachi“, die sich jahrelang aufopferungsvoll in Pakistan um die Schwächsten gekümmert hat oder der Inder Devendra Agrawal, der im überbevölkerten Indien Säuglinge rettet. Es handelt sich vorzugsweise um positive Geschichten aus Asien, die in unserer negativ behafteten Nachrichtenwelt, die vermehrt auf Tote und Skandale setzt, kaum Beachtung finden. Damit gelingt es Spieker Weltgeschehnisse und politische Veränderungen bespickt mit kurzweiligen Unterhaltungselementen, sehr lesenswert und interessant zu verpacken. Das Buch liest sich – auch für Menschen, die wenig Ahnung von internationaler Politik und Zusammenhängen haben – sehr flüssig und ist leicht verständlich. Erschienen ist „Übermorgenland“ im christlichen fontis-Verlag, was nahe legt, dass dem Christentum in dieser Weltvorhersage eine besondere Bedeutung zukommt. Stellenweise zieht Spieker die Trennlinien in den Anfangskapiteln zwischen den Religionen sehr scharf, dass man sich an Huntingtons „Kampf der Kulturen“ erinnert fühlt. Auffällig sind auch einige Passagen, in denen Spieker versucht Zusammenhänge herzustellen, die nicht eindeutig sind. So schreibt er zum Beispiel: „Während im überbevölkerten Indien der Säuglingsretter Devendra Agrawal mit Ehrungen überhäuft wird, feiert man im nachwuchsarmen Deutschland die Abtreibungsärztin Kristina Hänel, die vom Gesetzgeber mehr Werbemöglichkeiten für ihre Tätigkeit einfordert, als „Retterin – und zwar ausgerechnet im kirchensteuerfinanzierten evangelischen Magazin „Chrismon“ (S. 104). Hier kommt die Frage auf, inwiefern man pauschalisieren kann? So geht es bei dem indischen Säuglingsretter ganz klar darum, dass (Kinder-)Leben gerettet werden, doch ebenso tut es das in Deutschland. Denn hier geht es um das Recht auf Selbstbestimmung der Frau, auf körperliche Unversehrtheit und ebenso um Schutz des Lebens: So werden auch heute in Deutschland noch Frauen vergewaltigt oder kommen mit einer Schwangerschaft nicht zurecht, so dass sie keine Vertrauten haben und ihr Kind (aus Verzweiflung) eher töten, bevor sie es in eine Babyklappe tun. Die Möglichkeit einer Abtreibung bewahrt daher auch hierzulande Kinder davor, dass sie nicht erst im Fluss landen, wie die vielen armen Seelen in Indien, die wiederum vom Säuglingsretter Devendra Agrawal erst gerettet werden. Man möchte meinen, dass hier Birnen mit Äpfeln verglichen werden. Wer das nicht tut, sollte zumindest anerkennen, dass es hier nicht um wissenschaftliche Erkenntnisse geht, sondern um Spiekers ganz subjektive Meinung, die natürlich auch polarisiert. An anderen Stellen finden sich Zuspitzungen, bei denen man auch geteilter Ansicht sein kann, wie zum Beispiel „die Welt wird wieder, was sie immer war: fromm“. Hier wundert man sich als Leser insofern, da erst vor rund 4.000 Jahren im heutigen Indien und Pakistan eine Zivilisation entstand, deren Religion ein Vorläufer des heutigen Hinduismus war. Die Menschen gibt es aber seit 200.000 bis 300.000 Jahren. Woher kommt nun meine Erklärung der Frömmigkeit für diese ersten frühen Menschen? Können wir wirklich belegen, dass die Welt immer fromm war? Fakt oder reine Spekulation? Wer „Übermorgenland“ als ein rein populärwissenschaftliches Buch annimmt, dass sich nicht auf Theorien, sondern reine Empfindungen und Erfahrungen stützt, ebenso wie auf eine christliche Weltsicht, der kann mit Spieker auf eine wirklich interessante weltpolitische Reise in die Zukunft gehen. Flankiert werden die persönlichen Geschichten Spiekers mit schönen, aussagekräftigen Fotografien, die noch mal einen ganz anderen Einblick geben. Definitiv eine interessante Weltvorhersage, die leicht, locker und angenehm zu lesen ist, aber stets auch mit einem kritischen Auge betrachtet werden sollte.

  • Bewertung

    aus Grafenwörth

    5/5

    15.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtige Erkenntnisse, wohin und wie sich die Welt in Zukunft entwickeln wird

    Das Buch „Übermorgenland“ wurde von Markus Spieker, dem Asien-Korrespondent des ARD und Historiker verfasst. In ihnen geht er auf die zukünftigen Trends ein, die früher oder später Auswirkungen in der Welt zeigen werden. Das Buch ist in drei Teile gegliedert: „Gesternland“, in dem Phänomene der Vergangenheit näher beschrieben werden, „Morgenland – wohin die Welt sich wirklich entwickelt“ und „Übermorgenland –wie wir besser, krisenfester und unsterblich werden.“ Der Autor schafft es auf anschauliche Weise, die Trends der Zukunft zu präsentieren. Sehr stark ist dabei sein Wissen als Reporter eingeflossen, man erfährt sozusagen aus erster Hand, wie es anderen Ländern, allen voran Indien, in der Entwicklung geht. Sehr interessant sind dabei die einzelnen Schicksale, die der Autor immer wieder darin verwebt und so Geschichte greifbar macht. Die Trends beziehen sich dabei mehr auf die sozialen und religiösen Elemente denn auf Technik, diese Aspekte werden sehr packend an den Leser gebracht. Toll ist, dass er ein ausführliches Quellmaterial für sein Buch zu Rate gezogen hat, so kann ich aus eigener Erfahrung das Buch „Kollaps“ von Jared Diamond empfehlen, welches der Autor auch erwähnt. Das Buch ist eigentlich für alle Menschen von Interesse, denn das Wohl unseres Planeten und des friedliche Miteinanderleben der Kulturen war noch nie so wichtig wie heute. Eine absolute Lesempfehlung von mir.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr zu empfehlen

    „Übermorgenland: Eine Weltvorhersage“ von Markus Spieker. Klappentext übernommen: Vier Jahre lang hat Markus Spieker das ARD-Studio in Südasien geleitet. Jetzt kommt er zurück nach Deutschland und warnt: Uns stehen stürmische Zeiten bevor. Alles ändert sich, und der Wind des Wandels bläst neuerdings aus östlicher Richtung. Auch wenn es wehtut: Wir sind im Weltmaßstab längst nicht mehr so wichtig, wie wir denken. Wir müssen uns warm anziehen. Eine rasante Zukunftsschau, die nicht nur auf Theorien beruht, sondern auf Begegnungen und Erfahrungen rund um die Welt. Dieses Buch ist folgendermaßen aufgeteilt: Prolog , 3 Teile ( Gesternland, Morgenland , Übermorgenland) mit Untertiteln und einem Epilog. Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch lässt sich sehr gut lesen, die Texte sind leicht verständlich und machen nachdenklich. Sehr oft konnte ich den Aussagen des Autors zustimmen. So oder so ähnlichen Gedanken hatte ich auch schon. Er nimmt kein Blatt vor den Mund, schreibt die Wahrheit und sieht die Welt wie sie ist. Hier hat mir besonders gefallen, dass der Autor seine Erfahrungen mit eingebracht hat. Dies macht das Gelesene sehr authentisch und nachvollziehbar. Die Themen sind sehr vielseitig und betreffen fast die ganze Welt. Seine Weitsicht hat mir hier sehr gut gefallen. Er zeigt hier auf, dass in vielen Ländern eine Neuerung bevorsteht, mit denen die Menschen erst einmal zurecht kommen müssen. Hier werden Zitate, Aussagen von John Gray, Horaz, Judith Butler, Roosevelt uvm. zitiert, mit der heutigen Welt verglichen. Zu keiner Zeit versucht der Autor den Leser von seiner Meinung zu überzeugen. Sachlich, präzise beschreibt er wahre Begebenheiten und Fakten. Die Welt wird... dies hat mich besonders interessiert. Hier spricht er mir von der Seele. Ich empfehle dieses Buch weiter.

  • Bewertung

    aus Bargteheide

    5/5

    23.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, das definitiv den Horizont erweitert, mit authentischen Berichten.

    Geschrieben von Markus Spieker, Historiker, Journalist und Christ, der viele Jahre in Asien als Journalist tätig war und unter anderem 4 Jahre des ARD-Studio in Südasien geleitet hat. In diesem Buch werden nicht nur exotische, skurrile und spannende Geschichten erzählt, es ist ein Augenöffner, was sich aktuell in diesem Teil der Welt abspielt, ungefiltert durch die Medienredaktionen. Es ist ferner eine rasante Bestandsaufnahme und Zukunftsschau, die dem Leser/der Leserin hier geboten wird. Sie führt heraus aus der „provinziellen“ Sicht Deutschlands, dass wir die Größten und Erfolgreichsten mit Made in Germany sind. Aber auch eine interessante Betrachtung der Weltreligionen und realistische Bewertung ihrer Wesen fern von westlicher Verbrämung gehören dazu. Das Buch umfasst drei Abschnitte: Gesternland – Warum wir die Welt nicht mehr verstehen, Morgenland – Wohin die Welt sich wirklich entwickelt Übermorgenland – Wie wir besser, krisenfester und unsterblich werden. Die Welt ist anders und wird noch viel mehr anders werden, daher müssen wir das verstehen, sonst werden wir nicht mehr mitentscheiden können. Markus Spieker setzt auf zwei fundamentale Dinge: Aufklärung, wie die Dinge wirklich sind, und den christlichen Glauben, der die Gemeinschaft im Kleinen und Großen stärkt. Ich habe das Buch mit steigendem Interesse gelesen und kann es allen nur wärmstens ans Herz legen, die eine realistische Einschätzung der Entwicklung in Asien und der Welt erhalten wollen. Ich hoffe, es ist nicht das letzte Buch von Herrn Spieker.

  • cho-ice

    5/5

    18.09.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Ich habe schon einige Bücher…

    Ich habe schon einige Bücher von Markus Spieker gelesen und kann mich noch gut erinnern, wie mich sein erstes Buch „Mehrwert“ als Studentin geflasht hat. Dieser Mann kann schreiben!, dachte ich damals. Und das denke ich immer noch, auch wenn ich mittlerweile keine Studentin mehr bin. Der langjährige ARD-Korrespondent ist unheimlich gut darin, knapp und klar die Dinge auf den Punkt zu bringen. Umso gespannter war ich auf sein neuestes Buch, „Übermorgenland“, das quasi das Resümee seiner vier Jahre als Korrespondent für Südasien ist. Der Untertitel „Eine Weltvorhersage“ ist dabei keineswegs zu vollmundig. Markus Spieker wagt nicht weniger als eine Prognose, wo es mit Deutschland, Europa, Asien und der Welt im Allgemeinen in den nächsten 30 Jahren hingehen wird. Das ist ausgesprochen spannend zu lesen. „Übermorgenland“ besticht darüber hinaus durch seine hochwertige Aufmachung — durch die goldenen Elemente auf dem Cover und den festen Einband mit Klappen an beiden Seiten des Buchdeckels. Schöne Haptik, ansprechend fürs Auge. Innen ist zudem ein Fototeil zu finden, das den Autor an vielen Schauplätzen im Asien und im Gespräch mit Menschen beschreibt, die im Text zu finden sind. Das Buch ist aufgeteilt in drei Abschnitte: „Gesternland“, „Morgenland“ und „Übermorgenland“. Im ersten Teil macht der Autor eine Art Bestandsaufnahme von Deutschland und Europa, im zweiten Teil skizziert er aktuelle globale Entwicklungen und im dritten Teil geht es dann an die Vorhersagen. Alles wirkt in sich stimmig und gut durchdacht. Über manche Phänomene hatte ich schon gelesen, andere waren mir neu und haben mich verblüfft. Bei manchen hätte ich mir gewünscht, dass der Autor noch mehr in die Tiefe geht, aber es ist nicht sein Anspruch, hier alles erschöpfend zu beschreiben – daher ist die Liste mit Anmerkungen eine wahre Fundgruppe voll Literaturtipps zum Weiterlesen. Was mich angesprochen hat: Spieker hinterfragt geschickt auch sog. große Denker wie Nietzsche, Seneca, Hawking, Harari („21 Lektionen für das 21. Jahrhundert“), indem er ihre Kernthesen auf den Prüfstand stellt und teilweise auch ihr Leben beleuchtet. Sehr interessant fand ich außerdem seine Gedanken zur zukünftigen Rolle der Kirche im letzten Kapitel. Mein Fazit: Durch „Übermorgenland“ sollte man nicht durchjagen, um die Informationsdichte gut aufnehmen zu können. Wenn man das – trotz des bestechenden Schreibstils – schafft, ist es im besten Sinne zukunfts- und richtungsweisende Lektüre.

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