Hayy Ibn Yaqzan und das Streben nach Erkenntnis Eine Reflexion über das Philosophieverständnis von Ibn Tufail
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
06.03.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
773 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668892873
Studienarbeit aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Philosophie - Philosophie ausserhalb der abendländischen Tradition, Note: 1,3, Universität Konstanz, Sprache: Deutsch, Abstract: Folgenden Leitfragen habe ich in meiner Arbeit besondere Bedeutung zugemessen: Welche Einflüsse spielten für die Entstehung von Ibn ¿ufails Werk eine tragende Rolle? Welche Position nimmt der Philosoph zwischen Rationalität und Mystik ein? Und lässt sich aus seinem Roman eine Zeit und Kulturen übergreifende Lehre ziehen? Ich beziehe mich bei meiner Betrachtung von "Hayy Ibn Yaqzan" auf die 2009 erschiene Neuübersetzung von Patrick Schaerer.
Als ich Ibn Tufails philosophischen Roman zum ersten Mal gelesen habe, war ich fasziniert davon, dass dem Leser zwei alternative Möglichkeiten zur Auswahl gestellt werden, wie er sich das Zustandekommen von Hayy Ibn Yaqzans isolierter Lebenssituation herleiten kann. Es erschien mir, als würden zu Beginn zwei grundverschiedene Denkansätze vorliegen, die im Verlauf der Handlung in ein und derselben Erkenntnis zueinanderfinden. Wissenschaftlich-rationale und mystisch-spirituelle Elemente fungieren in Ibn Tufails philosophischem Gedankenexperiment Hand in Hand miteinander und das, obwohl diese beiden Positionen bis heute immer noch vielerseits als unvereinbar gelten. Daneben sind es insbesondere das dem im Menschen ureigene Streben nach Erkenntnis und die Kritik an der nichts hinterfragenden Grundhaltung der Gesellschaft, die Ibn Tufails Werk meiner Meinung nach eine zeitlose Signifikanz verleihen. Im Rahmen dieser Arbeit setze ich meinen Schwerpunkt daher bewusst auf den von Ibn Tufail geschilderten Erkenntnisprozess und auf die zugrunde liegende philosophische Weltanschauung.
Als ich Ibn Tufails philosophischen Roman zum ersten Mal gelesen habe, war ich fasziniert davon, dass dem Leser zwei alternative Möglichkeiten zur Auswahl gestellt werden, wie er sich das Zustandekommen von Hayy Ibn Yaqzans isolierter Lebenssituation herleiten kann. Es erschien mir, als würden zu Beginn zwei grundverschiedene Denkansätze vorliegen, die im Verlauf der Handlung in ein und derselben Erkenntnis zueinanderfinden. Wissenschaftlich-rationale und mystisch-spirituelle Elemente fungieren in Ibn Tufails philosophischem Gedankenexperiment Hand in Hand miteinander und das, obwohl diese beiden Positionen bis heute immer noch vielerseits als unvereinbar gelten. Daneben sind es insbesondere das dem im Menschen ureigene Streben nach Erkenntnis und die Kritik an der nichts hinterfragenden Grundhaltung der Gesellschaft, die Ibn Tufails Werk meiner Meinung nach eine zeitlose Signifikanz verleihen. Im Rahmen dieser Arbeit setze ich meinen Schwerpunkt daher bewusst auf den von Ibn Tufail geschilderten Erkenntnisprozess und auf die zugrunde liegende philosophische Weltanschauung.
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