Lou Andreas-Salomés Werk ist Teil der Moderne – einer Moderne, die sich dadurch ausweist, dass sie sich eindeutigen Klassifizierungen verweigert. In einer Zeit des künstlerischen Umbruchs bedient sich die Autorin verschiedener Modi des Schreibens, ‚Zwischenwege‘ beschreitend, mit assoziationsreicher Metaphorik und interpretativen Freiräumen.Der Forschungsband bietet einige Besonderheiten:International – mit Autoren aus fünf Ländern,Mehrsprachig – mit Beiträgen in Deutsch und Französisch,Interdisziplinär – mit Beiträgen aus Literatur, Philosophie, Psychoanalyse, Religionsgeschichte,Intermedial – mit Sichtweisen aus Wissenschaft, Publizistik, Schule und Kunst,einschliesslich eines bislang unpublizierten Texts aus der Spätzeit von Lou Andreas-Salomé, der ihr Verhältnis zum Deutschsein und zur deutschen Sprache im Jahr 1934 reflektiert.
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