Die Verständigungspolitik von Gustav Stresemann in Bezug auf Frankreich und Polen Eine geschichtliche Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
54 (Printausgabe)
Dateigröße
724 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668920019
Zunächst werden die wesentlichen Entwicklungen vor der Ära Stresemann in Kapitel 2 dargestellt, um die aussen- sowie innenpolitischen Hindernisse, denen Stresemann ausgesetzt war, zu verdeutlichen und somit seine aussenpolitische Konzeption anhand seines realistischen Handlungsspielraums nachvollziehen zu können. Den Anfang bildet der Versailler Vertrag, der tiefe politische Gräben sowie ein stark angespanntes deutsch-französisches Verhältnis hinterliess. Im Zuge dieser fast aussichtslosen Situation wird darauffolgend auf den Vertrag von Rapallo und der darin vereinbarten Aufnahme von intensiveren Beziehungen zur Sowjetunion eingegangen, die auch im Hinblick auf Frankreich und Polen eine wesentliche Rolle spielten und verbesserten aussenpolitischen Handlungsspielraum ermöglichten. Daraufhin sollen die im Kampf um das Ruhrgebiet zunehmend schlechteren Beziehungen zu Frankreich, die letztendlich in die Ruhrbesetzung mündeten, aufgezeigt werden, auf Grund derer Stresemann die Notwendigkeit einer deutsch-französischen Aussöhnung erkannte.
Gustav Stresemann gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Weimarer Republik und die Auseinandersetzung mit seiner Aussenpolitik bildet eines der meist erforschten Themen dieser Zeit. Selten hat jedoch ein Politiker eine so kontroverse Beurteilung erfahren: vom opportunistischen Machtpolitiker bis zum frankreichhörigen Erfüllungspolitiker, vom Visionär eines vereinigten Europas bis zum Wegbereiter Adolf Hitlers.
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