Prekäre Beschäftigungen als Folge der Deregulierung und Flexibilisierung der Arbeitsbedingungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
10.04.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
47 (Printausgabe)
Dateigröße
695 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668920927
Deregulierungen sind in dieser Arbeit die Eingriffe und Massnahmen des Staates zur Lockerung oder Aufhebung bestimmter arbeitsmarktspezifischen Regularien, welche die unternehmerischen Flexibilisierungsbemühen flankieren, begrenzen und erweitern. Weiterhin werden auch die verschärften Gesetze in Form von Reregulierungen miteinbezogen, welche eine Flexibilisierung des Arbeitnehmers zur Folge haben.
Es wird argumentiert, dass die erwähnten Massnahmen zu einer Verbreitung von Beschäftigungen geführt haben, deren Prekaritätsrisiko im Vergleich als hoch einzuschätzen ist. Eine methodische Schwierigkeit besteht bei der Herstellung kausaler Erklärungsmuster. Die Arbeitsmarktinstitutionen geben keine klare Handlungsdirektive vor, sondern setzen in der Regel den Handlungsspielraum für das Verhalten der Wirtschaftssubjekte, deren heterogene Präferenzen beeinflussen, ob eingeschränkte und gelockerte Handlungsspielräume Relevanz erhalten. Eine monokausale Erklärung scheitert bereits an dem Fakt, dass sich gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen, wie die Arbeitsmarktemanzipation der Frauen und die Arbeitsmarktstruktur, reflexiv beeinflussen. Deshalb werden im Verlauf der Arbeit alternative Erklärungsmodelle für den Beschäftigungsstrukturwandel herausgearbeitet.
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