Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
31.08.2019
Verlag
EcowingSeitenzahl
280 (Printausgabe)
Dateigröße
2257 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783711052650
Keine Chancengleichheit im Schulsystem - Österreichs härtester Schulkritiker kämpft weiter
Jedes Kind hat eine Vielzahl von Talenten - doch die Schule vernichtet sie. Andreas Salcher legt den Finger auf den wunden Punkt des österreichischen Schulsystems: die völlig verdrängte Perspektive des talentierten Kindes.
Die aktualisierte Neufassung seines Long- und Bestsellers zeigt, dass die Probleme, die beim Erscheinen des Buches im Jahr 2008 bestanden, bis heute nicht gelöst wurden: "Ein öffentliches Schulsystem, das seinen Schülern in neun Jahren Pflichtschule nicht Lesen, Schreiben und die Grundrechnungsarten vermitteln kann, hat sich selbst aufgegeben."
- Das Bildungssystem in der Kritik: eine Streitschrift für Schüler und alle, die es einmal waren
- Erziehung zur Mittelmässigkeit: Individuelle Begabung als Störfall
- Migrationshintergrund als Bildungshindernis? Wenn 80 Prozent einer Klasse dem Unterricht nicht folgen können
- Warum die besten Lehrer gemobbt statt befördert werden
- Wie kann eine Schule der Zukunft aussehen? Wege aus der Bildungsmisere
Verpfuschtes Bildungssystem: wir vergeuden die Talente unserer Kinder
Wer sind die Feinde des talentierten Schülers? Andreas Salcher meint damit keineswegs die Lehrer, sondern Erwachsene, die zu wenig von Bildungseinrichtungen und Lehrplänen erwarten. Jedes fünfte Kind kann nach neun Jahren Schule nicht sinnerfassend lesen? "Kann man halt nichts machen"! In einer Welt, die sich zu oft mit dem Mittelmässigen zufrieden gibt, kämpft Salcher für das Besondere in jedem Kind.
Die Herausforderungen für die Bildungspolitik sind gewaltig: Wie können wir das Auseinanderklaffen von gebildeten und bildungsfernen Schichten stoppen? Wie können wir ein attraktives Berufsbild des Lehrers schaffen? Wie können wir die Digitalisierung im Klassenzimmer nutzen, statt Handys zu verbieten?
Die zentrale Frage lautet: Wie schaffen wir Schulen, die Kinder und Lehrer so inspirieren, dass sie jeden Tag gerne hingehen? Andreas Salcher liefert nicht nur die notwendige Kritik, sondern auch inspirierende Lösungsansätze. Gemeinsam können wir die Schule der Zukunft gestalten!
Jedes Kind hat eine Vielzahl von Talenten - doch die Schule vernichtet sie. Andreas Salcher legt den Finger auf den wunden Punkt des österreichischen Schulsystems: die völlig verdrängte Perspektive des talentierten Kindes.
Die aktualisierte Neufassung seines Long- und Bestsellers zeigt, dass die Probleme, die beim Erscheinen des Buches im Jahr 2008 bestanden, bis heute nicht gelöst wurden: "Ein öffentliches Schulsystem, das seinen Schülern in neun Jahren Pflichtschule nicht Lesen, Schreiben und die Grundrechnungsarten vermitteln kann, hat sich selbst aufgegeben."
- Das Bildungssystem in der Kritik: eine Streitschrift für Schüler und alle, die es einmal waren
- Erziehung zur Mittelmässigkeit: Individuelle Begabung als Störfall
- Migrationshintergrund als Bildungshindernis? Wenn 80 Prozent einer Klasse dem Unterricht nicht folgen können
- Warum die besten Lehrer gemobbt statt befördert werden
- Wie kann eine Schule der Zukunft aussehen? Wege aus der Bildungsmisere
Verpfuschtes Bildungssystem: wir vergeuden die Talente unserer Kinder
Wer sind die Feinde des talentierten Schülers? Andreas Salcher meint damit keineswegs die Lehrer, sondern Erwachsene, die zu wenig von Bildungseinrichtungen und Lehrplänen erwarten. Jedes fünfte Kind kann nach neun Jahren Schule nicht sinnerfassend lesen? "Kann man halt nichts machen"! In einer Welt, die sich zu oft mit dem Mittelmässigen zufrieden gibt, kämpft Salcher für das Besondere in jedem Kind.
Die Herausforderungen für die Bildungspolitik sind gewaltig: Wie können wir das Auseinanderklaffen von gebildeten und bildungsfernen Schichten stoppen? Wie können wir ein attraktives Berufsbild des Lehrers schaffen? Wie können wir die Digitalisierung im Klassenzimmer nutzen, statt Handys zu verbieten?
Die zentrale Frage lautet: Wie schaffen wir Schulen, die Kinder und Lehrer so inspirieren, dass sie jeden Tag gerne hingehen? Andreas Salcher liefert nicht nur die notwendige Kritik, sondern auch inspirierende Lösungsansätze. Gemeinsam können wir die Schule der Zukunft gestalten!
Kundinnen und Kunden meinen
Stillstand
S.A.W am 18.08.2019
Bewertungsnummer: 1238846
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
2008 provozierte diese Buch noch, jetzt tut es das nicht mehr, weil jeder Salcher Thesen kennt. Geändert hat sich allerdings so gut wie nichts. Drum hat Salcher seine Thesen einem Update unterzogen um erneut zu mahnen: Wenn wir uns nicht endlich um die verschiedenen Talente unserer Kinder kümmern, werden wir weiter nur fades Mittelmaß erzeugen. Die Konzentration auf Logik und Sprachen ignoriert die Talente in Kunst, Kreativität, Organisation, Sozialem, Einfühlung, Gestaltung und vieles mehr. Nicht Wissen macht Erfolg, sondern Erfahrung mit viel Versuch und Irrtum.
Salcher ist unbequem, weil er sowohl das Schulsystem, als auch die Lehrergewerkschaft und die unheilige Allinaz aus Behördendenken und Fließbandstandardisierung kritisiert. Aber er hat Recht, mehr denn je.
Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Glück der Kinder“
Wer möchte da noch zur Schule …
Sikal am 06.01.2020
Bewertungsnummer: 1276987
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
„Es gibt zwei Arten von Kindern: kluge Kinder und dumme Kinder. Kluge Kinder sind solche, die in der Schule erfolgreich sind, und dumme jene, die in der Schule scheitern. Diese Grundannahme ist tief in die Festplatten der Eltern, Lehrer und des Gesamtsystems Schule eingraviert. Auch viele Kinder glauben das. Es ist einfach, einleuchtend, seit Generationen weitergegeben – und so falsch wie die Behauptung, dass die Erde eine Scheibe ist.“
Bereits 2008 polarisierte Andreas Salcher mit seinem Buch „Der talentierte Schüler und seine Feinde“. Er zeigte schon damals auf, wie teuer unser Schulsystem ist, wie man vereinheitlichen statt individualisieren möchte, wie wenig Wertschätzung Schüler (und auch Lehrer) erfahren und dass es immer noch keine bahnbrechende Reform gibt.
Dieses Buch wurde nun komplett überarbeitet, die Themen haben sich nicht groß geändert – das System wurde zwar reformiert, doch es scheint, nicht unbedingt zum Positiven hin. Salcher zeigt viele Fallbeispiele auf, wie sie leider Alltag in unseren Schulen sind. Immer wieder wird lobend die Karl-Popper-Schule in Wien erwähnt, dessen Mitbegründer er ist. Doch Wien ist für viele Österreicher zu weit weg, um den Kindern diese Bildungsmöglichkeit zu geben und so muss man sich mit dem „Material“ vor Ort zufrieden geben und das Beste daraus machen. Und es ist ja nicht gesagt, dass das Gymnasium um die Ecke schlecht ist. Meist findet man in (den ach so teuren) Kleinschulen engagierte Lehrer, die Kinder über alle Maßen fördern und ihnen etwas auf den Weg mitgeben, was kein System der Welt im Programm hat.
Salcher hat sicherlich in vielen Punkten Recht, doch immer kann ich seine Ansichten nicht unterschreiben. Die Schule ist bestimmt an vielem schuld, es gibt Lehrer, die nur wegen der Sommerferien dort sind, wo sie sind – doch so pauschal kann man dies nicht ausdrücken.
Was ich zu 100% unterschreibe, ist die von ihm geforderte Ganztagesschule. Mein Sohn durfte an seinem Gymnasium an einem Pilotprojekt teilnehmen und war vier Jahre lang in einer verschränkten Ganztagesschule. Das war das Beste was ihm und uns als Familie „passieren“ konnte.
Salcher zeigt vieles auf was nicht rund läuft im derzeitigen System, bietet aber auch einige Lösungsvorschläge an. Dass die Politik hier gefordert ist um endlich rundum zu reformieren und nicht nur Namensänderungen vorzunehmen, versteht sich von selbst. Wir müssen uns bewusst sein, dass alle Talente der Kinder wichtig für eine Gesellschaft sind – Musik, Turnen, Kreativität, Sozialkompetenz braucht jede Gemeinschaft ebenso wie Naturwissenschaften und Sprachen.
Wer die Bücher von Andreas Salcher kennt, findet leider nicht viel Neues in dieser Neuauflage. Dass seine Ansätze nicht von der Hand zu weisen sind, versteht sich von selbst.
„Schulen sollen weder Kuschelzonen noch Militärcamps sein. Wir brauchen intelligente Schulen, die ihre Schüler fordern, ja manchmal sogar bewusst überfordern. Aber die Schule darf ein Kind niemals brechen.“
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen. Ich wünsche den Schülern, Lehrer und Eltern endlich ein Schulsystem, das allen Beteiligten gerecht wird und nicht nur die Steuern belastet und Bildung dezimiert. 4 Sterne