Zur Theorie sozialer Reproduktion nach Bourdieu Warum nach Bourdieu die schulische Leistungsselektion nicht funktioniert
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
15.05.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
550 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668938793
Im sich daran anschliessenden Unterkapitel wird Bourdieus Vorstellung der Reproduktion des Klassensystems durch das Bildungssystem erörtert. Im Anschluss daran wird mit Rainer Geissler die Sichtweise eines weiteren Sozialwissenschaftlers auf die soziale Ungleichheit im Bildungssystem gezeigt, in welchem vor allem auf den leistungsfremden Filter eingegangen werden soll. Vor allem aber sollen mit diesem Kapitel die Überschneidungen der Theorie von Bourdieu mit Geisslers Ansichten aufgezeigt werden. Zum Schluss wird ein Resümee gezogen, in welchem eine letzte kritische Auseinandersetzung mit Bourdieus' Theorie zur sozialen Reproduktion vorgenommen werden soll. Ausserdem sollen unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse Möglichkeiten zur Optimierung der bestehenden Ordnung zu Gunsten der Chancengleichverteilung im Bildungswesen dargelegt werden.
Eine der wichtigsten Funktionen, die ein Bildungssystem in einer modernen Leistungsgesellschaft zu erfüllen hat ist neben der "Platzierungsfunktion", die "Auslese- oder Selektionsfunktion". Das Bildungssystem hat dabei den Anspruch alle Bildungspartizipantinnen und Bildungspartizipanten formal gleich an ihren erbrachten Leistungen zu bewerten und eine Selektion nach Leistung durchzuführen. Die schulische Auslese stellt jedoch ob gewollt, geduldet oder ungewollt immer auch eine soziale Auslese dar.
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