Gotische Lehnwörter im Urslawischen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.06.2019
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
666 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668952027
Das Gotische, beziehungsweise die Sprecher der gotischen Sprache, waren, wie im weiteren Verlauf ausführlicher erläutert wird, wohl die ersten Germanen, die in einen intensiveren (Sprach)-Kontakt mit slawisch sprechenden Menschen traten. Ob davor Kontakte zwischen germanischen und slawischen Völkern bestanden, ist nicht bekannt.
Die germanischen Sprachen begannen sich bereits am Ende des ersten vorchristlichen Jahrtausends zu spalten, was das Nichtvorhandensein einer urgermanischen Lehnwortschicht im Urslawischen bestätigt, wenn man gleichzeitig in Betracht zieht, dass die Gebiete germanisch sprechender und slawisch sprechender Bevölkerung zu diesem Zeitpunkt mindestens 1500 km trennten. Das Thema der Urheimat wird an späterer Stelle jedoch noch ausgiebiger untersucht werden.
Dies führt nun zur Beschreibung der inhaltlichen Gestaltung dieser Arbeit. Bevor also zur Präsentationen des Lehnwortgutes übergegangen wird, wird sich der Fragestellung gewidmet, wann und wo Goten und Slawen einander begegnet sein könnten, um so den Zeitpunkt und Raum, in welchem es zu Sprachkontakt gekommen sein muss, zu bestimmen. Nach der Beschreibung des lexikalischen Einflusses des Gotischen auf das Urslawische wird im Fazit auch auf den Einfluss des Urslawischen auf das Gotische eingegangen.
Das Ziel dieser Untersuchung wird also demnach sein, die Umstände und gegenseitigen Auswirkungen des (Sprach)-Kontaktes zwischen Goten und Slawen darzustellen und zu erläutern.
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