Band 838
Die EUNAVFOR MED Operation Sophia zur Bekämpfung des Migrantenschmuggels auf Hoher See im Mittelmeer Eine rechtliche Einordnung auf drei Ebenen
Aus der Reihe
Rechtswissenschaftliche Forschung und Entwicklung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
26.06.2019
Verlag
Utzverlag GmbHSeitenzahl
282 (Printausgabe)
Dateigröße
2864 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783831674749
Im Jahr 2015 erreichten über eine Million Menschen Europa über den Seeweg. Mit der grossen Zahl an Menschen, die ihre Heimatländer über das Mittelmeer verlassen, steigt die Zahl der Schlepperbanden, die aus dieser Situation Profit schlagen möchten. Die Europäische Union hat im gleichen Jahr mit einer multinationalen Militäroperation reagiert. Die EUNAVFOR MED Operation Sophia zur Bekämpfung des Migrantenschmuggels auf Hoher See im Mittelmeer hat seitdem grosse mediale Aufmerksamkeit erregt.
Schon im Vorfeld des Einsatzes wurden Zweifel an dessen Rechtmässigkeit vorgebracht: Durfte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Staatengemeinschaft auf Grundlage von Art. 39 UN-Charta zu einer Militäroperation ermächtigen? Hält die Militäroperation internationale Menschenrechtsstandards ein und gelten diese extraterritorial auf Hoher See? Darf sich die Bundeswehr an einem polizeilich geprägten Einsatz beteiligen? Müssen sich die deutschen Streitkräfte auf Hoher See an Grundrechte halten?
Die Autorin untersucht diese und weitere Fragen zur Rechtmässigkeit der Operation Sophia auf den drei Ebenen des Völker-, Europa- und Verfassungsrechts. Im Hauptteil der Arbeit werden vor diesem Hintergrund sowohl die Voraussetzungen für das Einleiten der Militäroperation als auch die rechtlichen Schranken während des Einsatzes aufgezeigt und analysiert.
Schon im Vorfeld des Einsatzes wurden Zweifel an dessen Rechtmässigkeit vorgebracht: Durfte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Staatengemeinschaft auf Grundlage von Art. 39 UN-Charta zu einer Militäroperation ermächtigen? Hält die Militäroperation internationale Menschenrechtsstandards ein und gelten diese extraterritorial auf Hoher See? Darf sich die Bundeswehr an einem polizeilich geprägten Einsatz beteiligen? Müssen sich die deutschen Streitkräfte auf Hoher See an Grundrechte halten?
Die Autorin untersucht diese und weitere Fragen zur Rechtmässigkeit der Operation Sophia auf den drei Ebenen des Völker-, Europa- und Verfassungsrechts. Im Hauptteil der Arbeit werden vor diesem Hintergrund sowohl die Voraussetzungen für das Einleiten der Militäroperation als auch die rechtlichen Schranken während des Einsatzes aufgezeigt und analysiert.
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