Die letzte Partitur. Ein fremder Mann überreicht der jungen Cellistin Estrella im Flugzeug einen Umschlag und nimmt ihr das Versprechen ab, niemandem davon zu erzählen. Darin findet sie eine originale Notenskizze von Joseph Haydn – eine Sensation! Doch umgehend werden Estrella die Noten unter rätselhaften Umständen gestohlen. Als sie Kontakt zu dem Mann aufnehmen will, der sie ihr anvertraut hat, erfährt sie, dass es der Literaturnobelpreisträger Manuel Maria Gomez war, der ermordet wurde und als Botschaft ein Pentagramm aus Blut hinterlassen hat. Wer versucht, an die verlorenen Noten zu gelangen? Plötzlich ist Estrella in höchster Gefahr – denn sie ist die Einzige, die deren Inhalt kennt. Eine atemlose Jagd nach Haydns Vermächtnis
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Manfred Fürst
aus Kirchbichl
5/5
09.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Haydn war ein sehr fröhlicher und positiver Mensch, der aber sehr zurückgezogen gelebt hat
Nach vier Jahren Autorinnenarbeit ist das Haydn Pentagramm fertig.
Worum geht's?
Es geht ganz viel um Musik, um Liebe, Romantik, um die junge erfolgreiche Cellistin Estrella Pérez, die im Flugzeug den Literaturnobelpreisträger Manuel Maria Gomez kennenlernt, der ihr einen Umschlag gibt, mit der Bitte, auf diesen gut aufzupassen. Auf dem Weg vom Flughafen nach Wien kommt Estrella allerdings der Inhalt des Umschlags – offenbar ein Original-Notenblatt Haydns von unschätzbarem Wert – unter seltsamen Umständen abhanden. Und noch während sie in Wien (und später auch in Eisenstadt) mit ihrem Jugendfreund Peter (ja, eine Love-Story gibt es auch) auf die Suche nach dem wertvollen Notenblatt geht, wird Gomez in Mexiko-City in seiner Wohnung ermordet. Geheime alte Notenskizzen, Verschwörungen, die Freimaurer und Morde, blutiges Pentagramm inklusive. Und natürlich geht's um Joseph Haydn, den Komponisten.
Haydn, die Freimaurer, die Illuminaten und die Orphiker – für jeden was dabei.
Estrella, dieses kleine zierliche schreckhafte Mädchen und so schüchtern. Sie lächelte Peter zaghafte an und griff nach seiner Hand. Schließlich hatte er vor drei Jahren seinen Kopf zwischen ihren Beinen. Oh qué dulce. „Bitte Peter, nimm mich in den Arm“ und er war in ihr Bett gestiegen… Am liebsten hätte sie Peter beiseite genommen, um über die vergangene Nacht zu sprechen, aber sie traute sich nicht; oh, wie scheu sie ist.
Die Schilderung der Protagonistin, diese Gratwanderung, sie einerseits als hochbegabte junge Frau, als Musikerin von Weltklasse zu beschreiben, die andererseits aber eine zutiefst unsichere Persönlichkeit ist, die mit ihren eigenen Dämonen, ihren Ticks und ihrer eigenen Vergangenheit zu kämpfen hat.
In Mexiko-City ermittelt Comisario Ramírez mit seinem Team im Mordfall Gomez. Ihn beschleicht das Gefühl, dass dort ein Maulwurf sein Unwesen treibt. Ein Gringo vom CIA macht ihm das Leben schwer. „Überall lugen lose Enden hervor, und er hatte keine Ahnung, wie und wo er weiter machen sollte,“ Comisario Ramírez (S. 192).
Die Burgenländerin Anria Reicher hat ihr Romandebüt im Musik-Kosmos angesiedelt. Über Haydn und die Lücken bzw. Mythen seiner Vita weiß Anria Reicher dank ihres Vaters nämlich bestens Bescheid. Ihr Vater Walter Reicher, war 30 Jahre lang Intendant der Haydn-Festspiele im österreichischen Eisenstadt/Burgenland. Anria Reichers Verbindung zu Haydn begann in frühester Jugend; mit sieben Jahren trat sie als Statistin in einer Haydn-Oper auf. „Geschichten Ende nie, die man alle gar nicht in einem einzigen Buch unterbringen kann.“ Weshalb Anria Reicher auch eine Trilogie plant und bereits am zweiten Teil schreibt.
Das Cover stellt die Wiener Kirche Maria vom Siege, einen neugotischen Backsteinkuppelbau dar. Ursprünglich eine römisch-katholische Pfarrkirche wurde sie 2015 der koptisch-orthodoxen Kirche geschenkt.
Bewertung
4/5
28.01.2021
Buch (Taschenbuch)
Kann Musik heilen?
Estrella ist erschöpft - sie ist gerade auf dem Heimflug nach Wien.
Sie hat in Kuba ein wundervolles Haydn Konzert gespielt.
Im Flugzeug überreicht ihr ihr Sitznachbar einen Umschlag.
Es ist niemand geringerer als der mexikanische Schriftsteller und Nobelpreisträger Gomez.
Er ersucht sie, gut auf das Schriftstück aufzupassen.
Da ahnt Estrella noch nicht, dass sie verfolgt werden und in Lebensgefahr geraten wird.
Kurz darauf wird Gomez in seiner Wohnung in Mexiko brutal gefoltert und ermordet.
Er kann noch ein Pentagramm aus Blut an die Wand malen.
Estrella ist verzweifelt: hat sie doch den Inhalt des geheimnisvollen Kuverts im Taxi verloren.
Sie weiß allerdings, dass es Noten von Haydn waren.
Die Anfangstakte kann sie sogar nachspielen.
Damit gerät sie in große Gefahr, denn skrupellose Leute wollen unbedingt dieses Notenblatt haben.
Sie flüchtet zu ihrem alten Freund Peter, der ihr hilfreich zur Seite steht.
Gemeinsam wollen sie das Rätsel lösen.
Wer Dan Brown Thriller mag, dem wird auch dieses Buch gefallen.
Es hat vielleicht noch nicht das gleiche Niveau, ist aber gut zu lesen.
mesu
3/5
14.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine tödliche Melodie
Ein Thriller im Reich der Musik, inspiriert von Haydn. Das klingt spannend und ist es eigentlich auch...
Die junge und berühmte Cellistin Estrella bekommt im Flugzeug von einem unbekannten Mann eine Umschlag zugesteckt. Erst später entdeckt sie sein brisantes Geheimnis. Er enthält eine unbekannte Notenskizze von Joseph Haydn. Doch das Dokument kommt ihr abhanden. Ihre Suche danach erweist sich als äußerst gefährlich, denn es gibt noch andere skrupellose Menschen die ihre Spuren verfolgen und vor nichts zurückschrecken.
Die Geschichte ist spannend und facettenreich, aber leider auch ziemlich verwirrend. Ansatzlos springt die Handlung von einer Person zur nächsten, so dass der Leser manchmal den Anschluß verliert. Es gibt zu viele Protagonisten und die Geschichte ist nicht immer schlüssig und nachvollziehbar.
Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
mesu
3/5
08.03.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine tödliche Melodie Ein…
Eine tödliche Melodie Ein Thriller im Reich der Musik, inspiriert von Haydn. Das klingt spannend und ist es eigentlich auch... Die junge und berühmte Cellistin Estrella bekommt im Flugzeug von einem unbekannten Mann eine Umschlag zugesteckt. Erst später entdeckt sie sein brisantes Geheimnis. Er enthält eine unbekannte Notenskizze von Joseph Haydn. Doch das Dokument kommt ihr abhanden. Ihre Suche danach erweist sich als äußerst gefährlich, denn es gibt noch andere skrupellose Menschen die ihre Spuren verfolgen und vor nichts zurückschrecken. Die Geschichte ist spannend und facettenreich, aber leider auch ziemlich verwirrend. Ansatzlos springt die Handlung von einer Person zur nächsten, so dass der Leser manchmal den Anschluß verliert. Es gibt zu viele Protagonisten und die Geschichte ist nicht immer schlüssig und nachvollziehbar. Konnte mich leider nicht ganz überzeugen.
Bewertung
aus Oberwaltersdorf
5/5
13.07.2020
eBook (ePUB 3)
Spannend und perfekt recherchiert
Ein wunderbares Buch.
Wirklich fesselnd und viel Information über Haydn.