Safran wird seit Jahrtausenden genutzt: in Medizin und Kosmetik, als Farbstoff und Gewürz. Kleopatra soll vor Verabredungen in Safran- wasser gebadet haben. Krämer, die im Mittelalter mit gefälschtem Safran handelten, wurden bei lebendigem Leib verbrannt oder mitsamt der gefälschten Ware begraben. Die Schweizer Safranproduzenten Sandra und Urs Durrer beleuchten das Thema von allen Seiten: von der Herkunft der Pflanze über die Botanik, die Anbaugebiete und den Handel bis zu seiner Verwendung in der Färberei, Medizin, Kosmetik und Kulinarik. Mit Porträts von Safranproduzenten aus der Schweiz, Österreich, Deutschland und dem Südtirol und einer Pflanzanleitung für Gartenfreunde. Im Rezeptteil präsentieren fünf Köchinnen und Köche ihre Safran-Lieblingsgerichte wie Safranravioli oder Birnen-Tarte-Tatin mit Safran.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
4 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
(0)
2 Sterne
(0)
1 Sterne
(0)
Ein schönes, gut gemachtes und gutes Buch
Bewertung aus Gerlafingen am 26.11.2020
Bewertungsnummer: 1407316
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Schön - gut gestaltet, touch 'n feel ist top, gutes Thema, gute Bilder, gute Texte
Gut gemacht - inhaltlich und von der Materialität her top
Gut - insgesamt gut, weil das Thema sehr schön und gut aufgearbeitet ist
KK
informativ und sehr schön…
GeheimerEichkater aus Essen am 07.10.2020
Bewertungsnummer: 2733044
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
informativ und sehr schön gestaltet Sandra und Urs Durrer bauen als Landwirte auch Safran an und sind zudem als Gastronome tätig. In diesem Buch vermitteln sie Wissen über Herkunft, historischee und aktuelle Anbaugebiete des Safrans sowie dessen Verwendung in Medizin, Färberei, Kunst, Küche und Kosmetik. Zudem erläutern sie, welche Qualitäten und Tricksereien es gibt, berichten über Fälschungen, in welchen 50 Ländern diese seit 4000 Jahren kulivierte Pflanze heute angebaut wird und stellen Portraits verschiedener Anbauer vor. Besonders gut gefällt mir die ausführliche Anbauanleitung für den eigenen Garten und ein paar der im hinteren Teil angegebene Rezepte. Bei den meisten jedoch, das muss ich wohl gestehen, würde ich mir die ganze Arbeit nicht machen, denn für mich stellen die abgelichteten Portionsteller eher eine Dekoration als eine Mahlzeit dar, wobei mir schon wichtig wäre, dass stundenlanges Arbeiten in der Küche die Gäste nach dem Verzehr der Mahlzeit auch glücklich und satt sind. Für mich bleiben die Rezepte also eher nebensächlich, bis auf die bodenständigen wie beispielsweise der Safran-Butterzopf oder der Safran-Milchreis. Schon beim Durchblättern dieses schön und hochwertig gestalteten Buches hatte ich viel Freude; über die Geschichte, den Anbau, auch im Wandel der Zeit samt Vermarktung konnte ich sehr viel Neues erfahren.