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Wir von der anderen Seite Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

34411

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18.8/12.2/3 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06338-6

Beschreibung

Rezension

„Zwischen den Pointen hat Anika Decker einiges an Schmerz und Reflexionen versteckt.“ ("Der Spiegel")
„Wie gut Anika Decker schreiben kann, hat sie mit ihrem Debüt bewiesen. Denn dass man ein Buch nur ungern aus der Hand legen mag, das hauptsächlich davon handelt, ob und wie die Protagonistin wieder gesund wird – das ist schon grosses Kino.“ ("NDR Kultur")
"Der zermürbende Klinikalltag zwischen Pinkelpannen und Panik-Alpträumen wird haarklein beschrieben, die Autorin erspart einem hier nichts. Das klingt zunächst einmal wenig erbaulich. Und doch wird das Ganze überraschend unterhaltsam durch ein Feuerwerk witziger, knochentrockener und selbstironischer Kommentare und Reflexionen, bei denen immer wieder Deckers komödiantisches Talent durchblitzt." ("dpa")
"'Wir von der anderen Seite' ist ein richtig gutes Buch geworden. Leicht, schwer, traurig … Anika Decker hat einen herzergreifend komischen Roman geschrieben.“ ("Welt")
„Es ist kein Buch über Krankheit, eher eins, das eine Umbruchphase beschreibt. Es bewegt sich, so wollte es Decker, zwischen Humor und Traurigkeit. Und tatsächlich steht man beim Lesen ständig zwischen Lach- und Heulkrampf.“ ("Berliner Morgenpost")

Produktdetails

Verkaufsrang

34411

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.07.2020

Verlag

Ullstein Taschenbuch

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

18.8/12.2/3 cm

Gewicht

280 g

Farbe

Schwarz / Avocado

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-548-06338-6

Herstelleradresse

Ullstein Taschenbuchvlg.
Friedrichstraße 126
10117 Berlin
DE

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  • Manu

    Book Circle Community

    5/5

    05.12.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen sprachlicher Intimität und realem Leben

    Als Rahel aus dem Koma erwacht, ahnt sie noch nicht, wie steinig der Weg zur Besserung sein wird - ein Weg voller Ups und Downs, Erfolgen und Rückschlägen. Die Leserschaft begleitet die Protagonistin auf ihrer Reise. Die Autorin schafft es, sowohl die äusseren Umstände, die eine solche Krankheitsgeschichte mit sich bringt, als auch die mentale Auseinandersetzung der Hauptfigur, lebensnah und realistisch darzustellen und generiert so viele teilweise sehr intime Lesemomente. Wer selber schon in einer ähnlichen Situation war, versteht schnell, dass Rahels Geschichte sich ganz nah am wahren Leben abspielt: manchmal traurig, oft sehr emotional, streckenweise hoffnungslos, ab und zu mit Lichtblicken gespickt und dazwischen immer wieder eine Prise Humor. Sprachlich ein Meisterwerk! Dass man trotz schwerer Krankheit nicht einfach vom Leben ausgeschlossen wird, findet in einem Nebenerzählstrang statt. Hier begleitet man Rahel dabei, wie sie versucht sich in ihrem “unbekannten” Körper zurecht zu finden und sich mit der “neuen” Realität zu Hause und im Berufsleben zu arrangieren. Dieser Teil zeigt sich dann auch phasenweise etwas austauschbar, was aber immer wieder mit den sehr persönlichen Stellen kompensiert wird. Genau diese Mischung macht das Buch aus. Es ist definitiv kein klassischer Roman, der sich darauf fokussiert das Drama, die Selbstfindung oder die Liebesbeziehung, die an der Krankheit erstarkt zu beleuchten. Es ist stattdessen eine Menschengeschichte mit ein bisschen Roman dazwischen.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    25.10.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Kopfkino pur

    Eine starke, bildgewaltige Geschichte mit viel Humor, Komik, Tiefgang, mitunter auch Satire erzählt hier Anika Decker. Man spürt, dass sie Drehbuchautorin und Regisseurin ist - nicht nur wegen des Plots, sondern auch, weil (jedenfalls bei mir!) ein regelrechtes Kopfkino losging! Rahel Wald erwacht auf der Intensivstation aus dem Koma - in ihrem Leben klafft eine Lücke… Sie kennt sich nicht wieder, kämpft sich zurück ins Leben - von der IPS, auf die allgemeine Abteilung, weiter zur Spezialklinik fürs Herz und zuletzt in die Reha. - Es ist nicht einfach, bei sich selbst anzukommen, ans Leben anzuknüpfen, wenn einem ein ganzer Teil an Erinnerungen fehlt - oder es nurmehr lose Puzzleteile sind, die sich nicht verbinden lassen. In die Enge getrieben durch ihren Zustand, sieht Rahel ihr Leben als Drehbuchautorin, als Mensch mit neuen Augen, macht sich Gedanken, die nicht bloss an der Oberfläche kratzen. Letztendlich geht dann noch mehr in die Brüche… doch das wird für Rahel zur eigentlichen Chance. Leider endet die Geschichte dann irgendwie im Leeren - zu gern wüsste ich, wie’s mit Job, Wohnung, Partner- und Freundschaft weiter gegangen ist… Die Geschichte erzählt schonungslos, wie’s einem in einer Behandlung ergehen kann. Die einen sind zugewandt, die andern Fachidioten, wieder andere haben keine Zeit und manche sind gar übergriffig. Man wird zum Objekt, dünnhäutig, vielleicht auch zum Hypochonder, weil einen alles überfordert… Ich staune, was Decker hier an Einfühlung und Vorstellung, an Wissen und Recherche an den Tag legt - und irgendwie mahnt es mich ein wenig an die Kampagnen von #metoo, wenn Rahel Wald im Roman über die ausgelieferte Stellung der Frau reflektiert - sei’s in der Notaufnahme oder auch in der Physio der Reha. So gesehen ist es ein vielschichtiger Roman - bei allem Witz und Tempo mit Botschaft.

  • Bewertung

    5/5

    10.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Gefühlvoll und Ernst

    "Ich hatte immer Angst. Als Kind vor dem Sterben. Als junge Frau davor, beim Sterben zu merken, dass ich mein Leben vertan habe. Dann davor, mein Leben zu vertun und zu sterben." Es passiert etwas unvorhersehbares und plötzlich liegt Rahel im künstlichen Koma. Als sie erwacht muss sie alles neu lernen und sich zurück ins Leben kämpfen. Eine gefühlvolle und humorreiche Geschichte über das Leben und niemals aufzugeben egal wie aussichtslos sich es in dem Moment anfühlt. Die Geschichte baut sich langsam auf und die Autorin schafft es einem direkt in die Geschichte zu ziehen. Der Schreibstil ist sehr angenehm, einfach und flüssig und zieht sich das ganze Buch hin. Außerdem ist alles schön detailreich beschrieben und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Die Emotionen jedes einzelnen Protagonisten beschreibt die Autorin sehr gut und Gefühlschaos ist vorprogrammiert, Ich habe gelacht, mich aufgeregt und ein paar Tränen vergossen. Rahel ist sehr vorhersehbar und ich denke viele von uns können sich mit ihr identifizieren zumindest einige ihrer Gedankengänge. Alle Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet und zusammen mit der Geschichte vermitteln diese eine ziemliche Wohlfühloase. Nichts ist weit hergeholt sondern absolute Realität auch wenn diese Geschichte reine Fiktion ist, denn die Autorin hat viele ihrer persönlichen Erfahrungen mit eingebracht. Kann ich absolut empfehlen für jeden der tiefgehende Geschichten mag und nichts gegen einer Schippe Humor haben.

  • Bewertung

    5/5

    19.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Traurig und witzig zugleich

    Rahel Wald beschreibt die absurde Zeit nach Ihrem Erwachen aus dem Koma, in dem sie lange gelegen hat. Dabei erzählt sie erschütternd detailliert, gleichzeitig aber auch mit galligem Humor. Anita Decker schildert in diesem Roman Ihre eigene Geschichte. Sie lag selbst mehrere Wochen im Koma und hat sich ins Leben zurückgekämpft.

  • GossipboyBS

    aus CH

    5/5

    27.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    sehr sehr seeeehr gut!

    Seit langem ein Buch, dass mich von vorne bis hinten gefesselt hat!!! Es ist sehr traurig, noch viel lustiger und bricht einem mehrfach das Herz! Ich wünschte ich könnte es nochmal lesen!!!

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