Produktbild: Der Hund und sein Mensch

Der Hund und sein Mensch Wie der Wolf sich und uns domestizierte

30

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Doubleday

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2077 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268685

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

17.08.2020

Verlag

Doubleday

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

2077 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783446268685

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  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    29.08.2020

    eBook (ePUB)

    Wissenschaftliche Erläuterungen der Thesen zur Evolution des Hundes

    In dem Buch "Der Hund und sein Mensch" wird auf die Entwicklung und Entstehung der Art des Hundes eingegangen. Der Autor ist Evolutionsbiologe. Das Buch startet mit einer persönlichen Geschichte des Autors vom ersten Kontakt zu Hunden. Danach folgt als Hauptteil die Evolution der Menschen und Hunde. Es wird sehr anschaulich dargestellt, auch für Neulinge der Thematik, wie sich die Evolution in groben Zügen ereignete. Dabei wird bis hin zum Neandertaler zurückgeblickt. Es wird auch auf andere Tierarten eingegangen, sofern es einen Bezug zum Wolf beziehungsweise Hund gibt, was ich gut fand, aber mich manchmal doch von der Thematik abgelenkt hat. Insgesamt wird einem ein umfassendes Bild vermittelt. Dieses basiert auf sehr vielen Fakten und verschiedenene Hypothesen werden dargelegt. Hier sollte erwähnt werden, dass man dafür offen sein sollte und sich bewusst sein sollte, dass dies die Thematik des Buches ist. Dieser Teil ist sehr wissenschaftlich und es werden Hypothesen geschildert. Eine konkrete Antwort liegt der Wissenschaft bis heute nicht vor. Das letzte Drittel startet mit einer persönlichen Geschichte des Autors. In dieser geht es um den ersten Hund, den er und seine Familie sich angeschafft haben. Diesen Teil mochte ich am meisten. Es ist schön zu lesen wie sich die Bindung zum Hund entwickelt hat und wie die Beziehung zum Hund wahrgenommen wurde. Am Ende wird noch mal alles verknüpft. Das Buch ist an sich gut und man sollte sich bewusst sein, dass es hauptsächlich von der Evolution vom Hund handelt. Wen das interessiert, der ist hier genau richtig. Der Part mit den persönlichen Erfahrungen mit dem eigenen Hund hat mir sehr gut gefallen.

  • Coop

    4/5

    04.09.2020

    eBook (ePUB)

    Auf den Spuren der Hunde

    Auf circa 200 Seiten entführt uns der Evolutionsbiologe Josef H. Reichholf auf eine Reise durch viele tausende von Jahre immer auf der Spur der Wölfe, später Hundwölfe bis zu den heutigen Hunden. Das Buch ist in drei Teile geteilt. Der erste Teil und sicherlich mit knapp zwei Dritteln des Buches auch der größte, beschäftigt sich mit verschiedenen Theorien und auch eigenen Gedankenspielen rund um die Evolution von Wolf zu Hund. Insbesondere der erste Teil ist recht wissenschaftlich formuliert und wird sicherlich die Erwartung an eine nette Erzählung über Wolf und Hund nicht erfüllen können. Dafür besticht dieser Teil mit sachlichen und informativen Inhalten, auch zur menschlichen Evolution und lass sich sehr interessant. Teil zwei behandelt die Beziehung zwischen Mensch und Hund und liest sich nicht nur schneller, sondern auch deutlich emotionaler. Hier bezieht sich Reichholf vor allem auf seine eigenen Erfahrungen mit Mischlingshund Branko. Alles in allem ist der Teil etwas lockerer und angenehmer zu lesen als der erste ud beschreibt verschiedene Situationen und Verhaltensweisen,die vielen Hundehaltern wohl auch ein Begriff sein dürften. Der dritte und recht kurze Teil bezieht sich auf die Konstellation Mensch-Hund-Katze. Hier wird ein kurzer Ausblick auf die Evolution der Katze gegeben und die Frage aufgeworfen, warum diese doch ganz anders verlaufen ist, als die des Hundes. Ich empfand "Der Hund und sein Mensch - Wie der Wolf sich und uns domestizierte" als Hundenärrin sehr interessant zu lesen, stellenweise hatte der erste Teil gefühlt einige Längen und Wiederholungen, weswegen ich in der Gesamtbewertung einen Stern abgezogen habe. Nichtsdestotrotz war auch die sachliche Betrachtung der Evolution sehr aufschlussreich.Besonders gut hat mir allerdings der zweite Teil gefallen, da man als Hundehalter doch auch immer gerne über andere Erfahrungen liest.

  • S.A.W

    5/5

    27.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der domestizierte Mensch...

    Reichholf zerstört mit viel Sachwissen die gängige Erklärung zur Domestizierung des Wolfes, dessen Junge von Menschenmüttern aufgezogen und zum Hund domestiziert wurden. Warum finden sich aber nur Mythen von Wolfskindern, also vom Wolf gesäugten Babys, aber keine Geschichten von Müttern, die Wölfe säugen, obwohl der Wolf in vielen Kulturen ein verehrtes Tier war? Laut Reichholf ging die Domestikation vom Wolf aus und zwar vor 40.000 Jahren. Damals fraßen ihm die Menschen das Futter weg, indem sie auf allen Kontinenten das Großwild jagten und ausrotteten. Der Wolf konnte nur überleben, indem er fraß, was der Mensch überließ. ER wurde vom Wildfolger zum Menschenfolger. Wolfsrudel fingen an „ihren“ Menschenclan als Teil ihres Territoriums zu verteidigen, denn der Mensch war der Nahrungslieferant und wurde deshalb vor anderen Wölfen und Raubtieren beschützt. Dazu dienten auch die Heulsignale, die die anderen Rudel vertreiben sollten. Die Urmenschen gewöhnten sich an das Heulen und erkannten bald, dass sie von „ihren“ Wolfen beschützt wurden. Dass diese die Aas-Reste beseitigten, störte niemand, ja es war sogar praktisch, wenn kein faulendes Zeug mehr herumlag. Die Wölfe fingen auch an, den Menschen Beute zuzutreiben, so wie es heute noch Delphine in Küstennähe tun, weil sie wissen, dass je mehr die Menschen fangen, desto mehr für die Delphine übrigbleibt. Je mehr Beute die Menschen machten, desto mehr ließen sie den Wölfen übrig. Die gemeinsame Jagd von Menschenclan und Wolfsrudel wurde bald normal, auch wenn sich nicht alle Wölfe auf diese Symbiose einließen, die scheuen blieben halt wild und sind heute noch Wölfe, die zutraulichen wurden zu Wolfshunden und erst nach zirka 30.000 Jahren zu verschiedenen Rassen gezüchtet, als sich mit dem Ackerbau auch die Anforderungen an die Wolfshunde aufsplitterten. Um 8.000 vZ splitterten die Chinesen die Hunde in Hüte-, Jagd-, Kampf- und Haushunde auf, seitdem gibt es verschiedenen Hunderassen. In Europa hatten die Neandertaler gegen die kombinierten Angriffe von Menschen und Hunden keine Chance, oder die Hund-Mensch-Gruppen fraßen ihnen einfach die Beute weg, weil ihre Jagd effizienter war. Vielleicht starben sie nur deshalb aus, weil die Wölfe vor ihren Speeren mehr Angst hatten und nie ihre Nähe suchten. Mussten sie auch nicht, weil die Neandertaler pfleglicher mit ihrer Beute umgingen und keine Tierarten ausrotteten. Schon damals hat der Mensch also die Ökosysteme so verändert, dass Tiere und Hominiden entweder ausstarben oder lernten, mit dem Menschen zu kooperieren. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „10.000 BC. Die Menschheitsgeschichte: älter, länger, ander.

  • Buchgespenst

    5/5

    14.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein interessanter neuer Blick wie der Hund zum Hund wurde

    Eiszeitmenschen, die aus dem Wolf den Hund züchteten – ein Bild, das sich wohl jedem, der sich schon mal mit der Entwicklungsgeschichte des Hundes auseinandergesetzt hat eingeprägt hat. Josef H. Reichholf beginnt mit dieser These und weist dann nach, dass es sich so einfach nicht zugetragen haben kann. Knochenfunde, Züchtungserfahrungen und Forschungsergebnisse der Zoologie widersprechen der märchenhaften Schöpfungsgeschichte und eröffnen dafür ein spannendes, komplexes und noch lange nicht umfassend erkundetes Forschungsfeld. Josef H. Reichholf schafft es wissenschaftlich fundiert, verständlich und sehr interessant einen weiten Bogen zu spannen, der nicht nur die Entwicklung von Wolf und Hund abdeckt, sondern so ganz nebenher die Menschheitsgeschichte abhandelt, sowie die Entwicklung der Tierwelt in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Menschen – seit er aus Afrika seinen Siegeszug um die Welt begann. Angereichert um persönliche Erfahrungen als Hundebesitzer, die ihm auch als Wissenschaftler einen völlig neuen Blick auf den Forschungsgegenstand eröffneten. Toll geschrieben und sehr informativ bietet dieses Buch einen großartigen Einblick in ein interessantes Forschungsfeld, das noch viele Überraschungen bereithält. Manchmal hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der persönliche Erfahrungsbericht zugunsten der wissenschaftlichen Fakten reduziert worden wäre. Trotzdem langweilt das Buch auf keiner Seite! 4 ½ Sterne für ein schönes Sachbuch, das Lust macht, sich weiter mit dem Thema zu beschäftigen. Josef H. Reichholf hat eine unnachahmliche Art Sachbücher spannend und kurzweilig zu gestalten und dabei niemals banal zu werden.

  • Bewertung

    aus Großnaundorf

    5/5

    06.09.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    War der Hund am Anfang?

    Klappentext Einst lebte er frei wie der Wolf. Und er war Wolf. Irgendwann jedoch näherte er sich den Menschen. Zehntausend Generationen später war er Hund – und ein besonderes Lebewesen, das uns zum Spiegel wurde. Unterhaltsam und mit fachlicher Expertise widmet sich Josef Reichholf einer der ältesten Beziehungen der Menschheitsgeschichte, die immerhin fast zehn Millionen Haushalte in Deutschland kennen. Dafür verbindet er persönliche Geschichten mit aktueller Forschung zur Biologie und zur Evolution des Hundes und fördert Erstaunliches zutage – für alle, die ihren Hund und sich selbst ein klein wenig besser verstehen wollen. Meine Meinung Ich hatte ein anderes Buch erwartet, aber wurde trotzdem nicht enttäuscht. Beim ersten Kapitel geht es weit in der Zeitreise zurück ,zu den Neandertalern. In diesem Kapitel wird viel wissenschaftliches niedergeschrieben, wobei der Autor es gut versteht, alles sehr verständlich wider zugeben. Die Schlussfolgerungen sind klar und schlüssig. Der Autor hat in seinem zusammenfassenden Rückblick treffend geschrieben : " Das das Gebotene der Weisheit letzer Schluss nicht sein kann, ist klar " . Vieles liegt im Auge des Betrachters und wird mit anderen Meinungen kollidieren. Im zweiten Kapitel wird das Buch durch die persönlichen Erlebnisse mit dem Familienhund Branko aufgelockert. Und das dritte Kapitel beschäftigt sich mit einem Vergleich zwischen Hund und Katze. Fazit Ein lesenswertes Buch, wenn man über den Bereich von "normalen" Hundebüchern hinaus schauen möchte. Es ist in einem flüssigen, gut geschriebenen Stil verfasst und die einzelnen Kapitel und Unterkapitel machen das Lesen leicht. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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