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  • Produktbild: Die Jahre ohne uns
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Die Jahre ohne uns »Diese traumgleiche, gewundene Geschichte ist eine wahre Freude.« A. L. Kennedy — Roman

13

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13.4/20.8 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vanishing Hours

Übersetzt von

Johann Christoph Maass

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8113-0

Beschreibung

Rezension

»Der Roman ist spannend, ziemlich dicht erzählt, mit unglaublich vielen Ereignissen, die selbst Stoff für ein Buch gegeben hätten«
Katja Lückert, DEUTSCHLANDFUNK BÜCHERMARKT

»Eines der tollsten Bücher, die ich im Moment gelesen habe«
Manuela Reichart, DLF KULTUR LESART

»Barney Norris hat einen berührenden […] Roman über zwei Liebende geschrieben.«
Clementine Skorpil, DIE PRESSE

»Barney Norris nimmt uns unsere Sicherheiten und bestärkt doch den Glauben an die Liebe, als mächtige Macht der Selbstvergewisserung in seinem unerwarteten Happy End.«
Katja Lückert, WDR3 MOSAIK

»Eine Liebeserklärung an das Leben.«
ZEIT FÜR MICH

»Barney Norris ist ein sensibler Roman gelungen, der mit viel Empathie seine Figuren zeichnet, die am Lebensende stehen und plötzlich alle Möglichkeiten zurückgewinnen.«
Janka Burtzlaff, KULTURNEWS

»Diese ungewöhnliche, philosophische Lebens- und Liebesgeschichte mit märchenhaften, magischen Elementen, wird in melancholischer, poetischer Sprache ruhig und unaufgeregt erzählt.«
Sonja Fuchs, EVANGELISCHE BÜCHERREIEN IM RHEINLAND

»[Barney Norris ist] ein Buch gelungen, das von der Macht des Schicksals handelt, aber noch viel mehr von der Macht des Erzählens, die Wunder wirken kann – und Wunden heilen.«
Bernd Melichar, KLEINE ZEITUNG NEWSLETTER

»Die Wörter, die Erzählungen sind dabei notwendige Wegmarken und Schneisen […] und das ist der kluge Subtext dieses dritten Romans des britischen Theater- und Romanschriftstellers, der Hoffnung für die Verwundeten aufscheinen lässt«
Lore Kleinert, NEUE BUCHTIPPS

»Ein Roman über das Schicksal, mit niemandem wirklich eine Verbindung aufbauen zu können.«
Helmut Schneider, VORMAGAZIN

»Voller Wärme, Enttäuschungen, Verletzungen aber auch voll Hoffnung und schön bewegend erzählt. Wer gute Geschichten liebt, ist bestens bedient. Absolut lesenswert.«
Klaus Querbach, QUO VADIS

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.02.2021

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

272

Maße (B/H)

13.4/20.8 cm

Gewicht

432 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Vanishing Hours

Übersetzt von

Johann Christoph Maass

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8113-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag
Amsterdamer Str. 192
50735 Köln
DE
info@dumont-buchverlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    27.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wie fühlt sich das Leben an, das...

    Wie fühlt sich das Leben an, das nicht gelebt wurde? Was passiert wenn wir die Geister der Vergangenheit wieder in unser Leben lassen? Warum verletzen wir Menschen die wir lieben? Fragen über Fragen. Gibt es hier die Antworten und Erklärungen?

  • Miro

    aus Wels

    5/5

    16.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum erkennen wir erst was wir haben, wenn wir es verloren haben?

    Eine Frau erzählt uns ihre Geschichte, nicht nur anhand der Fakten, sondern auch in einer Auflistung ihrer Lieblingswörter. Im ersten Teil überwiegen Verlust und Einsamkeit. Sie lebt allein, hat jung ihren Vater verloren und zwar später, aber ebenso jung ihren Ehemann. Sie hat sich aufs Land zurückgezogen, lebt ein beschauliches Leben ohne viel Aufregung. Doch dann kommt Teil 2 und der ist völlig anders als erwartet. Plötzlich finden wir uns in einer völlig verrückten Geschichte wieder, die eher im magischen Realismus angesiedelt ist. Gehetzt folgen wir dem Autor durch ein Leben, dass ebenfalls von Verlust geprägt ist, aber ganz stark auch von der Trauer, etwas verloren zu haben, das nicht wiederbringlich scheint. Hier versucht ein Mann zu seiner Frau zurückzukehren und will und will einfach nicht gelingen. Wie diese beiden Teile zusammenpassen, zeigt uns der Autor dann ganz unaufgeregt in einer Hotelbar und stellt dabei die große Frage, ob es eine zweite Chance geben kann. Und warum manche Wert erst erkenne, wenn es zu spät ist. Mit diesem Buch hat mich Barney Norris total überrascht. Ich hatte nicht mit einer magischen Geschichte gerechnet. Aber keine Angst! An alle, die das nicht mögen - schlussendlich klärt sich alles. Der Autor erzählt hier eine gute Geschichte und eine gute Geschichte muss bekanntlich nicht immer wahr sein. Diese Geschichte im Buch erreicht ihr Ziel und kann überzeugen und mir ging es nicht anders. Auch ich bin von dieser Erzählkunst beeindruckt und überzeugt. Ich empfehle diese Liebesgeschichte demnach allen, die normalerweise keine Liebesgeschichte lesen, denn dieses Buch folgt nicht den gängigen Pfaden. Dieses Buch ist für Menschen, die gute Geschichten mögen!

  • Bewertung

    aus Nittendorf

    5/5

    14.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die andere Liebesgeschichte

    Eine ältere einsame Frau und ein genauso altes Mann , ehemalige Schauspieler treffen sich in einem Hotel Bar, zwei Fremde Leute und doch sich so bekannt, er erzählt ihr die Geschichte seines Lebens, sie schaut in seine junge blaue Augen und am Ende alles ist klar - die Jahre ohne uns sind endlich vorbei..... Wunderschöne Liebesgeschichte ganz anders erzählt, für mich war das ein Märchen für Erwachsene.....Die erste Teil eintönig, grau, traurig und einsam - das ist die Geschichte von die Frau dann kommt der zweite Teil mit so vielen Geschichten dass die noch mindestens drei andre Bücher füllen können, hier ist alles sehr lebendig, mit vielen Menschen, viel Aktion, alles ist mit Farben und Gefühlen durchgetränkt und mit ein Hauch mysteriösen durchgezogen - das ist die Geschichte von den Mann und dann kommt die dritte Teil - ruhig, vollkommen , melancholisch und mit den großen Glücksgefühl - wir sind endlich da, die Reise ist beendet. Der Schreibstil ist grandios - poetisch und sehr ruhig gleichzeitig klar und deutlich, als erste kommt die Nostalgie beim lesen, dann der Spannung und dann die Zufriedenheit , der Autor ist sehr guter Geschichtenerzähler , er fesselt der Leser wörtlich und macht seine Neugier auf weiteres fast unerträglich. " Ich hatte alles besessen , was ein Leben großartig macht " warum der Mensch erkennt das erst wenn er das verloren hat ?

  • Bewertung

    aus Berlin

    5/5

    14.02.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei Einsame

    Ich muss zugeben, dass ich mir nach kurzer Inhaltsangabe , ein anderes Buch vorgestellt hatte. Aber oftmals sind die Dinge nicht so wie sie scheinen. Unsere Vorstellungen, Wünsche, Lieben nicht immer gradlinig verlaufen. Und darum geht es auch in der Geschichte, die uns jeweils aus unterschiedlichen Sichten erzählt wird. Sie beginnt mit einer Frau, weit über die 60, die mit ihrem Leben hadert. Die Liebe zum Vater blitzt immer wieder auf, den sie mit 7 zuletzt sah. Einst hatte sie vor etwas Besonderes zu erschaffen, eine Enzyklopädie über Worte, die nicht nur durch Auflistungen und Fakten, sondern mit einem besonderen Blick Erklärung finden sollten. „Es braucht schon etwas Raffinesse, um jemanden daran teilhaben zu lassen, wie all das wirklich ist. Und meine Enzyklopädie hätte es gekonnt.“ Verpasste Möglichkeiten, zögerliche Momente begleiteten ihr Leben. In einem Pub begegnet sie einem Mann, der sich an sie wendet, ihr seine Geschichte erzählen zu dürfen. Eine Geschichte über eine falsche Entscheidung. Man muss hoch hinaus, um am Ende tief zu fallen. Diese Geschichte erzählt sich wie ein bizarrer Alptraum, verwandelt sich stets von einer Sequenz in die nächste. Eine unerhörte Spannung findet sich darin, aber auch eine gewisse Ungläubigkeit. Der Höhepunkt der Geschichte befindet sich im dritten Teil, der als finaler Schluss zu bewerten ist. Barney Norris hat eine etwas andere Geschichte über ein Paar geschrieben, die ich in solch einer Form noch nicht gelesen habe. Seine tiefgründige Sprache, voller Weisheit und Melancholie, schafft diese Verbindung zu seinen beiden Helden. Eigentlich keine Helden, da beide etwas verloren haben, nie im eigentlichen Leben angekommen sind. Man aber dennoch die Hoffnung in sich tragen sollte, ob ein Neuanfang möglich ist. Ein Buch, das den Leser selbst sein Leben überdenken lässt, die eigenen Entscheidungen überdenken lässt. „Eine Liebe, die viel zu früh endet, und ein Mann und eine Frau, die Verzweifelt versuchen, ihre Einsamkeit zu überwinden.“

  • liesmal

    aus Wilhelmshaven

    4/5

    12.06.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Weit entfernt und doch so nah

    Ich habe das Cover gesehen und dabei sind mir direkt die Beine der Frau aufgefallen, die zu einer älteren Frau gehören. Die beiden Menschen scheinen auf den ersten Blick auf einer Bank zu sitzen und sich viel zu erzählen zu haben. Allein dieses schlicht gehaltene Bild macht mich unglaublich neugierig. Es besticht durch Einfachheit und ist dadurch auf jeden Fall ganz anders als die meisten anderen Buchcover. Ob die Geschichte ebenso ist? Der Autor Barney Norris beantwortet meine Fragen in dem Buch "Die Jahre ohne uns", das erschienen ist im Verlag Dumont. Tatsächlich sitzen die beiden älteren Menschen, eine Frau und ein Mann, zusammen – an einer Hotelbar. Der Zufall hat sie an diesem Ort zusammengeführt. Habe ich an dieser Stelle noch mit einer leicht-lockeren Unterhaltung gerechnet und mir sogar schon insgeheim den weiteren Verlauf vorgestellt, so wurde ich schnell eines Besseren belehrt. In den beiden ersten Teilen, die fast den gesamten Raum des Buches einnehmen, lässt der Autor in einer ganz eigenen Sprachgestaltung die Frau und dann den Mann ihr bisheriges Leben erzählen. Das geschieht auf eine Art und Weise, wie ich sie so weder erwartet noch jemals gelesen hatte, und an die ich mich erst gewöhnen musste. Aber das Lesen hat sich gelohnt, denn spätestens in der zweiten Hälfte mochte (m)ich das Buch nicht mehr loslassen. Fasziniert hat mich die Frau, deren Gedanken häufig bei ihrem Vater sind, der sie verlassen hatte, als sie noch ein kleines Kind war, die aber auch ihr Leben lang davon geträumt hat, eine Enzyklopädie zu schreiben: „Ich habe immer gedacht, dass ich einmal ein Meisterwerk in die Welt hineinweben würde, eine Enzyklopädie aller Worte, in die ich mich jemals verliebt habe…“ – Unerfüllte Träume, die sie begleiten. Fantastisch und an vielen Stellen dennoch sehr realistisch klingt die Geschichte des Mannes, der als Schauspieler gearbeitet hat, aber auch „im richtigen Leben“ immer wieder in neue und ganz verschiedene Situationen gerät, die an die Rollen eines Schauspielers erinnern lassen. – Er bleibt immer auf der Suche. Hier sind Realität und Fiktion gut miteinander verwoben. Ein besonderes Buch mit einem Hang zum Träumen und den Wünschen, die Frau und der Mann – tatsächlich werden keine Namen genannt – mögen ihrer Einsamkeit entfliehen.

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