Nachfolgeplanung in Familienunternehmen. Psychologische und emotionale Aspekte bei der Beratung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
28.04.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
301 (Printausgabe)
Dateigröße
2885 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346155955
Betrieb (Andric et al., 2016). Im Durchschnitt überdauert nur ein Drittel aller Familienunternehmen eine Nachfolgeplanung unbeschadet. Dies bedeutet, dass von 100 Familienunternehmen, es nur ein Unternehmen bis zur vierten Generation schafft (Binz Astrachan & Scherrer, 2017; Ward, 1987).
Diese Masterarbeit behandelt das Thema der Nachfolgeplanung von Familienunternehmen in der Schweiz. Dabei soll vor allem der mögliche Einfluss von zugezogenen Unternehmensberatern bei Nachfolgeplanungen betreffend der Konfliktbewältigung und der Kanalisierung von Emotionen und psychologischen Aspekten in diesem Prozess beleuchtet werden. Die Forschungsfrage zu dieser Master Thesis lautet:
"Wie kann ein Unternehmensberater relevante psychologische oder emotionale Problemstellungen im Prozess der Nachfolgeplanung eines Familienunternehmens erkennen und wie sollte er darauf reagieren?"
Ein intensives Theorie-Studium der für die Beantwortung der Forschungsfrage relevanten, deutschsprachigen Literatur bildete die Grundlage für den Forschungsprozess. Der oben genannte Forschungsgegenstand wurde dann anhand von qualitativer Feldforschung, in Form von leitfadengestützten Experteninterviews, untersucht. Um ein genaueres Bild zu erhalten,
wurden zwei Expertengruppen gebildet. Die der Unternehmensberatenden (UB) und die der Senior-Familienunternehmenden (SFU). Ein systematisches Vorgehen hat dabei sichergestellt, dass der Forschungsprozess und die beiden Interview-Leitfäden anhand der verifizierten Theorie hergeleitet wurden. Damit konnte die Grundlage für eine erfolgreiche Operationalisierung gelegt werden.
Für den empirischen Teil wurden somit je drei Interviews pro Expertengruppe durchgeführt. Vorgängig erfolgte jeweils ein Pretest-Interview, um die Leitfäden auf Funktion zu prüfen. Um eine grössere Datendichte zu erreichen, wurden die Pretest-Interviews ebenfalls in die Auswertung aufgenommen. Die Auswertung dieser Interviews erfolgte dann anhand der qualitativen Inhaltsanalyse nach (Mayring, 2016).
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