Luxus und Selbstdarstellung post mortem. Römische Grabbauten und das soziale Kapital ihrer Bauherren
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
07.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
679 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346162274
Sei es durch Kriege, unzureichende Hygiene oder schlechte Lebensmittelversorgung, die Todesthematik war in Rom ebenso omnipräsent wie der Wunsch nach einem gesellschaftlichen Aufstieg, der durch die soziale Dynamik und den cursus honorum fortwährend verstärkt wurde. Diese Tendenzen führten dazu, dass der Tod selbst zu einem sozialen Ereignis wurde. Durch die pompa funebris, den Leichenzug, welcher der tatsächlichen Bestattung vorausging, erreichten die Angehörigen des Verstorbenen einen grossen Teil der römischen Bürgerschaft und versuchten durch diese Prozession, das soziale Kapital der Familie zu steigern.
Im Konkurrenzkampf um Ämter und Macht war der Umgang mit den Verstorbenen ein wichtiges Instrument, respektive eine bedeutende Form, sowohl der privaten als auch der öffentlichen Repräsentation. Um die sozialen Umstände der Sepulkralkultur genauer zu erörtern, bezieht sich diese Arbeit auf den französischen Sozialphilosophen und Soziologen Pierre Bourdieu, dessen Theorie zu den Kapitalumwandlungen hier angewendet wird. Während in der frühen und mittleren Republik noch Brandbestattungen die Regel waren, kamen in der späten Republik immer mehr Körperbestattungen auf. Doch wie kam es zu dieser Veränderung in der Kultur des Bestattens? Um dies erklären zu können, lohnt es sich zunächst einen Blick auf das wachsende ökonomische Kapital der römischen Nobiles zu werfen.
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