Auferstehungsvorstellungen im Judentum und Christentum
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
14.05.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-16633-3
"Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos" (1 Kor 15,14), so schreibt Paulus an die Korinther. Dies dient zum einen als Beweis, dass die Auferstehung eine fundamentale Bedeutung im Christentum hat und zum anderen wird die Zentralität des Osterglaubens für die Kirche deutlich. Auch diese Formulierung hebt die grosse Bedeutung des Auferstehungsglaubens hervor:
"Das Samenkorn der ersten Auferweckungsbekenntnisse ist aufgegangen, hat bildlich gesprochen verschiedene Knospen angesetzt, sie zur Blüte gebracht und hat für das Leben der Christen bedeutsame Früchte getragen." Das Samenkorn, hier als Metapher für das Judentum verwendet, spielt also eine zentrale Rolle, denn ohne dieses Samenkorn wäre es gar nicht erst zu den Blüten beziehungsweise Früchten des Christentums gekommen.
An dieser Stelle kommt die Frage auf, wie die Vorstellung der Auferweckung im Judentum und Christentum damals ausgesehen hat und welche Gemeinsamkeiten es gab.
Um einen Überblick über die Thematik der Auferstehungsvorstellungen zu erhalten, wird zunächst auf das Judentum eingegangen, indem auf die beiden Gruppen der Pharisäer und Sadduzäer Bezug genommen wird, um verschiedene Ansichten zur Auferstehung im Judentum zu verdeutlichen. Anschliessend wird auf das Christentum übergegangen und an dieser Stelle werden, um die Bedeutung des leeren Grabes für die Auferstehungsvorstellungen aufzuzei-gen, zunächst die Ostererzählungen der drei Evangelisten Markus, Matthäus und Lukas, die in narrativer Art den Auferstehungsglauben hervorbringen, kurz inhaltlich beschrieben, um sie anschliessend abzugleichen und jeweils genauer auf analytische Weise zu untersuchen. In einem Fazit werden schliesslich die erarbeiteten Ergebnisse zusammengetragen.
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