Produktbild: Evolutionstheorie im Wandel

Evolutionstheorie im Wandel Ist Darwin überholt?

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inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

29.05.2020

Verlag

Springer

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

10376 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783662609156

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Produktdetails

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PDF

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

29.05.2020

Verlag

Springer

Seitenzahl

431 (Printausgabe)

Dateigröße

10376 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783662609156

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Die Evolutionstheorie erreicht neue Ufer mit atemberaubenden Erkenntnissen

Bewertung aus Wien am 14.06.2020

Bewertungsnummer: 1340419

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Evolutionstheorie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, auch wenn es bei uns noch immer so aussieht, als sei sie unveränderlich in Stein gemeißelt. Der Autor ist Evolutionsbiologie. Er stellt zahlreiche spannende Beispiele kleiner Veränderungen in der embryonalen Entwicklung dar. Sie können beim Mensch und vielen anderen Arten große Auswirkungen auf das neu entstehende Leben und auf seine Evolution haben. Das ist in der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt. Jedoch wurde dieses Wissen in deutscher Sprache bisher noch nicht im Zusammenhang dargestellt. Auch andere, neue wissenschaftliche Sichten auf die Evolution stellt der Autor vor, etwa Theorien zur Evolution des Denkens und zur kulturellen Evolution des Menschen. Nicht-genetische Vererbung, Epigenetik und kulturelle Vererbung spielen wichtige Rollen im Buch. Ein ausführliches Kapitel beschäftigt sich mit den biotechnischen Eingriffen in unsere eigene zukünftige Evolution. Mit CRISPR, Nanobots, personalisierter Medizin und KI schaltet der Mensch die natürliche Selektion Darwins aus. Der Autor fordert, dass die Evolutionstheorie diese Vorgänge der Technosphäre, die es so in drei Milliarden Jahren Evolution noch nie gegeben hat, erklären muss. Im englischsprachigen Raum findet die neue Theorie unter dem Begriff „Erweiterte Synthese in der Evolutionstheorie“ an zahlreichen Universitäten immer stärkere Beachtung. Es war daher „überfällig“, so der Springer-Verlag, dass der Theoriewandel dem Publikum nun auch in deutscher Sprache vorgestellt wird. Das Buch verwendet zahlreiche, spannende Beispiele aus der jüngeren Evolutionsbiologie. Gerade auch als Nichtbiologe erhält der Leser ein klares Verständnis über die neuen Erkenntnisse, etwa wie eine genetische Punktmutation entgegen der Sicht Darwins und der Standardtheorie in einer einzigen Generation zu einem vollständigen neuen Finger oder Zeh mit Nerven, Muskeln und Blutgefäßen führen kann und sich weitervererbt (Coverfoto). Das Buch ist mit aussagestarken bunten Abbildungen versehen. Wertvoll sind die Interviews des Autors mit namhaften Evolutionsbiologen und -theoretikern aus den USA und Europa. Ein Glossar erklärt dem Leser sämtliche Fachbegriffe. „Evolutionstheorie im Wandel“ ist für jeden, der am Werden des Lebens interessiert ist, sehr empfehlenswert.

Die Evolutionstheorie erreicht neue Ufer mit atemberaubenden Erkenntnissen

Bewertung aus Wien am 14.06.2020
Bewertungsnummer: 1340419
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Evolutionstheorie hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert, auch wenn es bei uns noch immer so aussieht, als sei sie unveränderlich in Stein gemeißelt. Der Autor ist Evolutionsbiologie. Er stellt zahlreiche spannende Beispiele kleiner Veränderungen in der embryonalen Entwicklung dar. Sie können beim Mensch und vielen anderen Arten große Auswirkungen auf das neu entstehende Leben und auf seine Evolution haben. Das ist in der Wissenschaft seit Jahrzehnten bekannt. Jedoch wurde dieses Wissen in deutscher Sprache bisher noch nicht im Zusammenhang dargestellt. Auch andere, neue wissenschaftliche Sichten auf die Evolution stellt der Autor vor, etwa Theorien zur Evolution des Denkens und zur kulturellen Evolution des Menschen. Nicht-genetische Vererbung, Epigenetik und kulturelle Vererbung spielen wichtige Rollen im Buch. Ein ausführliches Kapitel beschäftigt sich mit den biotechnischen Eingriffen in unsere eigene zukünftige Evolution. Mit CRISPR, Nanobots, personalisierter Medizin und KI schaltet der Mensch die natürliche Selektion Darwins aus. Der Autor fordert, dass die Evolutionstheorie diese Vorgänge der Technosphäre, die es so in drei Milliarden Jahren Evolution noch nie gegeben hat, erklären muss. Im englischsprachigen Raum findet die neue Theorie unter dem Begriff „Erweiterte Synthese in der Evolutionstheorie“ an zahlreichen Universitäten immer stärkere Beachtung. Es war daher „überfällig“, so der Springer-Verlag, dass der Theoriewandel dem Publikum nun auch in deutscher Sprache vorgestellt wird. Das Buch verwendet zahlreiche, spannende Beispiele aus der jüngeren Evolutionsbiologie. Gerade auch als Nichtbiologe erhält der Leser ein klares Verständnis über die neuen Erkenntnisse, etwa wie eine genetische Punktmutation entgegen der Sicht Darwins und der Standardtheorie in einer einzigen Generation zu einem vollständigen neuen Finger oder Zeh mit Nerven, Muskeln und Blutgefäßen führen kann und sich weitervererbt (Coverfoto). Das Buch ist mit aussagestarken bunten Abbildungen versehen. Wertvoll sind die Interviews des Autors mit namhaften Evolutionsbiologen und -theoretikern aus den USA und Europa. Ein Glossar erklärt dem Leser sämtliche Fachbegriffe. „Evolutionstheorie im Wandel“ ist für jeden, der am Werden des Lebens interessiert ist, sehr empfehlenswert.

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Evolutionstheorie im Wandel

von Axel Lange

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