Ist Gewalt ein reines Männerproblem oder haben Frauen auch einen Anteil daran? Die Betrachtung der Geschlechter als Täter und Opfer von Gewalt
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.06.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
493 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346176592
In der Öffentlichkeit wird eher die Meinung vertreten, dass Gewalt hauptsächlich ein männliches Problem ist, was trotz Forschungsergebnissen, die dem widersprechen, kaum die öffentliche Meinung beeinflusst. Zu sehr ist das öffentliche Denken noch von den typischen Geschlechterzuschreibungen geprägt, das Frauen eher als Opfer sieht denn als Täter. Die Fakten scheinen die öffentliche Meinung zu stützen, orientiert man sich an den Daten der Kriminalstatistik. Denn auch hier sind es Männer, die deutlich bei den Gewaltdelikten dominieren. Der Grund dafür liegt wohl darin, dass Männer vor allem körperliche Gewalt ausüben, die Spuren hinterlässt und einfacher nachzuweisen ist. Um aber ein differenziertes Bild über die Gewaltproblematik zu erhalten, ist es nötig, auch die versteckte Gewalt in den Blick zu nehmen. Weil diese nur sehr schwer nachzuweisen ist, da sie sich der Sichtbarkeit meist entzieht, kann der Eindruck entstehen, dass diese nicht existiert. Dem soll diese Arbeit entgegenwirken und mit einem erweiterten Gewaltbegriff untersuchen, ob Männer wirklich gewalttätiger sind als Frauen.
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