Nur für einen Sommer? Dr. Norden Extra 10 - Arztroman
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.06.2020
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
734 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783740966850
Dr. Norden ist die erfolgreichste Arztromanserie Deutschlands, und das schon seit Jahrzehnten. Mehr als 1.000 Romane wurden bereits geschrieben.
Für Dr. Norden ist kein Mensch nur ein 'Fall', er sieht immer den ganzen Menschen in seinem Patienten. Er gibt nicht auf, wenn er auf schwierige Fälle stösst, bei denen kein sichtbarer Erfolg der Heilung zu erkennen ist. Immer an seiner Seite ist seine Frau Fee, selbst eine grossartige Ärztin, die ihn mit feinem, häufig detektivischem Spürsinn unterstützt. Auf sie kann er sich immer verlassen, wenn es darum geht zu helfen.
Dr. Jobst Börner hatte es Dr. Daniel Norden zu verdanken, dass er an der Behnisch-Klinik die praktischen Erfahrungen sammeln konnte, die er einmal in einer eigenen Praxis brauchen würde. Er war noch keine dreissig, sah aber noch viel jünger aus, so dass man es gar nicht glauben wollte, dass er bereits ein richtiger Doktor war. Manche Patienten waren sehr skeptisch, aber bei den Patientinnen war er um so beliebter. Er bildete sich nichts darauf ein, sondern war sehr bemüht, allen Schwierigkeiten aus dem Wege zu gehen. So hatte er auch schnell Jenny Behnischs Bedenken zerstreut. Sie konnte feststellen, dass er auch delikaten Situationen gewachsen war und sogar einer Irene Brück, die meinte, dass er nur für sie da sein müsse. Sie litt an einem Magengeschwür, wollte sich aber nicht operieren lassen, weil sie meinte, sich mit einer Narbe nicht mehr im Bikini zeigen zu können. Sie war eine masslos eitle Frau und von sich und ihrer Schönheit so überzeugt, dass sie meinte, dass ihr alle Männer zu Füssen liegen müssten, natürlich auch Dr. Börner. Er fand sie jedoch keineswegs schön und hatte auch sonst viel an ihr auszusetzen, weil ihr anzügliches Geschwätz ihn abstiess. Er hatte andere Ideale und war sich darin mit Dieter Behnisch einig, der Irene Brück gar zu gern loswerden wollte. Obgleich sehr viel in der Klinik zu tun war, hielt es Dieter Behnisch für angebracht, dass Jobst ein freies Wochenende nutzte, um endlich einmal Ruhe zu haben vor dieser aufdringlichen Patientin. Er freute sich, dass er seine Eltern besuchen und mal wieder Skifahren konnte. Irene hatte es bereits in Erfahrung gebracht. Sie hatte ihre Ohren überall, und sie zeigte sich derart empört, als sei Jobst nur für sie da und hätte ständig zu ihrer Verfügung zu stehen. Er war fassungslos, als sie die Arme um seinen Hals warf und sich schluchzend an ihn klammerte, als er ihren Blutdruck messen wollte. »Sie dürfen mich nicht allein lassen«, jammerte sie.
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