Die Mörderin Marwood im Trauerspiel 'Miss Sara Sampson' von Gotthold Ephraim Lessing. Identitätsambivalenz zwischen Verstellung und Aufrichtigkeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.07.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
582 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346209436
An seinem bürgerlichen Trauerspiel Miss Sara Sampson. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen war Lessing, im Vergleich zu anderen Autoren zu seiner Zeit, nur sechs Wochen mit der Erarbeitung beschäftigt, bevor er sein Werk schliesslich 1755 veröffentlichen und aufführen liess. Die Intention des Autors, Mitleid zu erregen und eine tugendhafte Moralkonzeption vorzustellen, kommen darin ebenfalls zum Ausdruck, wie seine Kritik an der Adelsklasse.
Sara, ein tugendhaftes Mädchen entflieht ihrem Vaterhaus mit ihrem Geliebten Mellefont. Sie werden von Saras ehemals erzürnten, nun sanftmütigen Vater aufgesucht, welcher eine Versöhnung mit dem Paar beabsichtigt. Diese Versöhnung jedoch scheint durch die rachsüchtige Marwood, welche die ehemalige Geliebte des Mellefonts ist, mit ihrer Ankunft bedroht zu sein und endet schliesslich in der Ermordung Saras und dem Selbstmord Mellefonts. Was auf dem ersten Blick wie ein ausgeklügelter Racheakt der Marwood erscheint und sie dem Zuschauer zur bösen Gegenspielerin der Sara werden lässt, hat tiefergreifende Wurzeln als die vorgespielten.
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