1480 A.D.: Im Keller des Klosters Maulbronn wird die Magd Maria von einem Unbekannten geschändet und geschwängert – vom Teufel, munkeln die Mönche, aber vielleicht war es auch ihr eigener Abt. Jedenfalls hat der Klostervorsteher zeitlebens ein Auge auf den in ärmsten Verhältnissen vaterlos aufwachsenden Knaben, der auf den Namen Georg Johannes Faust getauft wird. Der kleine Georg entwickelt wundersame Fähigkeiten, die ihm früh den Ruf eintragen, übernatürliche Kräfte zu besitzen – und die Begehrlichkeit von Fürsten und Äbten wecken. Faust selbst hat gute Gründe, an seine halbteuflische Herkunft zu glauben: Er fühlt sich von Dämonen besessen und versucht verzweifelt, die Kontrolle über sich selbst zu erlangen.
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