Sprachnormierungen und Sprachgebrauch im langen 19. Jahrhundert Die Groß- und Kleinschreibung des Deutschen am Beispiel der Desubstantivierungen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.07.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
870 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346213006
In diesem Zeitraum unterlag die deutsche Sprache weitläufigen Veränderungen, die u.a. auf orthographischer, grammatischer und syntaktischer Ebene zu finden sind. Vor allem in Bezug auf die Gross- und Kleinschreibung können zahlreiche Unterschiede zu heute festgehalten werden, da die Rechtschreibung im 19. Jahrhundert keiner einheitlichen Normierung unterlag und es somit parallel zu differenten Schreibweisen kam. Die unterschiedlichen Sprachgebräuche und Sprachnormierungen hinsichtlich der Gross- und Kleinschreibung im 19. Jahrhundert sollen in dieser Seminararbeit am Beispiel der Desubstantivierungen analysiert werden.
Dafür wird zu Beginn auf die Entwicklung der Gross- und Kleinschreibung des Deutschen während des langen 19. Jahrhunderts und dessen historischer Bedeutung eingegangen, also warum es überhaupt zur Einführung der Majuskel im Deutschen gekommen ist. Anschliessend folgt eine Auseinandersetzung mit dem Terminus Desubstantivierung und dessen orthographischer Variation sowie Entwicklung unter Bezugnahme diverser Grammatiken dieser Zeit, allen voran jene von Adelung, Heyse und Becker. Diesem theoretischen Bezug folgt eine Korpusanalyse nähesprachlicher und distanzsprachlicher Texte. Als Textkorpora fungieren dabei zum einen eine vom Lehrveranstaltungsleiter zur Verfügung gestellte digitale Sammlung von Auswandererbriefen, zum anderen das Deutsche Textarchiv. Beide Korpora werden auf die Weise analysiert, dass ausgewählte Beispielwörter für Desubstantivierungen unter Berücksichtigung der Gross- und Kleinschreibung gesucht werden, um Auskunft über den Sprachgebrauch der Schreiber und Schreiberinnen im langen 19. Jahrhundert zu erhalten.
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