Winter 195/196 n. Chr. Lucius Septimius Severus ist seit drei Jahren Erster Mann in Rom. Seinen Rivalen, Caius Pescennius Niger, und die Parther beseitigt, kehren seine siegreichen Truppen an die Donau zurück. Doch der Feind lauert auch in den eigenen Reihen. Teile der von Severus entlassenen Prätorianer schmieden Rachepläne. Darunter Marcus Aurelius Tausius, einst Centuiro der Garde und führender Kopf am Mordkomplott gegen die Kaiser Commodus und Pertinax. Besessen sucht er nach einem Dokument, dessen Inhalt den amtierenden Kaiser erpressbar macht. Signifer Lucius Minicius Honoratus wird erneut in die Intrigen der Macht hineingezogen und muss einen schrecklichen Preis für sein Vertrauen in gewisse Menschen bezahlen. Können die Feinde des Vaterlandes überhaupt noch aufgehalten werden?
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5.0/5.0
Bewertung
5/5
27.01.2019
Buch (Gebundene Ausgabe)
absolut lesenswert
Wer gerne historische Romane liest und/oder sich für römische Geschichte interessiert, hat mit diesem Buch richtig Freude. Anfangs werden ein paar lateinische Bezeichnungen erklärt, die sich dann in der Geschichte wiederfinden. Wer sich daran nicht stört, bekommt infolge eine Lektüre zu lesen, in der der Autor eine längst vergangene Zeit in spannender und sehr gut geschriebener Romanform aufgearbeitet hat. Man merkt, dass der Autor Althistoriker ist, er schreibt sehr detailliert, ohne sich jedoch in Fachsimpelei zu verlieren. Der Roman hat einen wahren historischen Hintergrund und ist entlang der östlichen Bernsteinstraße von Carnuntum bis Rom angesiedelt. Mit Lucius Minicius Honoratus durchlebt man ereignisreiche, brenzlige, wehmütige und durchaus humorvolle Momente, die man so vielleicht gar nicht erwartet hätte.