Der Präzedenzfall Åland und seine Bedeutung für den Minderheitenschutz in Europa
-
- Taschenbuch ausgewählt
- eBook
-
Sprache:Deutsch
Fr. 24.90
inkl. gesetzl. MwSt.,
-
Kostenlose Lieferung ab Fr. 30 Einkaufswert
Schweiz & Liechtenstein:
Versandkostenfrei ab Fr. 30.00
Versandkosten bis Fr. 30.00: Fr. 3.50Andere Lieferländer
Fr. 18.00 unabhängig vom Warenwert
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
18.11.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-27147-1
Der Salmiakki in den Supermärkten, die wenigen finnischen Beschriftungen, die finnisch-schwedischen Warnungen auf den Zigarettenpackungen - wenig weist darauf hin, dass Åland, auf Finnisch Ahvenanmaa, tatsächlich Teil Finnlands ist. Auf der Willkommenstafel am Hafen von Mariehamn, der Hauptstadt des etwa 30.000 Einwohner beheimatenden Archipels, die Begrüssung auf Schwedisch und Englisch, auf den Strassen vernimmt man nur Schwedisch.
Åland, geographisch zwischen Südwestfinnland, welches seit Jahrhunderten von der finnlandschwedischen Minderheit rund um ihr Zentrum Åbo/Turku geprägt ist, und Schweden gelegen, wird seit Jahrhunderten von einer überwiegenden Mehrheit von Schwedischsprachigen bewohnt. Bis 1809 gehörte die Inselgruppe zum Schwedischen Reich, erst infolge des Russisch-Schwedischen Krieges von 1808-1809 wurde es in das, vom Russischen Zarenreich annektierte, Grossfürstentum Finnland integriert. Während der russischen Zeit wurde Åland militarisiert. Infolge des Krimkrieges beschloss man die Demilitarisierung des Gebietes, das erst im Zuge des Ersten Weltkrieges durch den Wiederaufbau von Festungsanlagen erneut militärisch genutzt wurde.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.