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Exit this City

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

3.1/13.5/21.5 cm

Gewicht

465 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70482-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Sollte zur Pflichtlektüre für Politiker werden! ("Geek!")
Was für eine Story! In einem erfrischend geschmeidigen Stil entführt uns Lisa-Marie Reuter in ›Exit this city‹ in die Mitte dieses Jahrtausends. ("Voices of the Street")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2021

Verlag

Fischer Tor

Seitenzahl

432

Maße (L/B/H)

3.1/13.5/21.5 cm

Gewicht

465 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70482-8

Herstelleradresse

S. Fischer Verlag GmbH
Hedderichstraße 114|60596|Frankfurt am Main|DE
produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Erlabrunn

    5/5

    30.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zwischen Würzburg, Delhi und dem Leben nach dem Tod

    "Exit this City" hat mich wirklich sehr begeistert und entsprechend dankbar bin ich, dass ich bei der Leserunde mit der Autorin teilnehmen durfte! Das Cover war natürlich gleich das erste, was mich an diesem Buch, in den Bann gezogen hat. Dieses futuristische Design mit den binären Zahlenfolgen und der "Stadt der Zukunft" mit der großen Biene im Vordergrund, zeigt einem schon sehr viele Elemente, welche sich im Buch wiederfinden werden, ohne aber zu viel zu verraten. Der Schreibstil von Lisa-Marie Reuter hat mir ausgesprochen gut gefallen. Was ich super fand war der Perspektivenwechsel, zwischen einerseits Paksha aus der dritten Person geschrieben und in anderen Kapiteln Marti aus der Ich-Perspektive. Innerhalb des Buches wechseln sich die Paksha-Kapitel und die Marti-Kapitel immer wieder ab, was die Spannung noch zusätzlich erhöht, da ich immer wissen wollte, wie es bei der jeweiligen Person weitergeht. Es ist nämlich so, dass der Roman in zwei Ländern spielt, zum einen das Deutschland der Zukunft, welches überwiegen zu Agrarland geworden ist und somit zu 80 % aus Reisfeldern besteht, welche von den Deutschen der Zukunft unter der Anstellung von Final Food bewirtschaftet wird. Dorthin verschlägt es Paksha und dort erlebt sie ihr Abenteuer, das heißt während der Paksha-Kapitel lesen wir von Deutschland. Hier gab es direkt mal ein Schmankerl für mich persönlich, da ich in der Nähe von Würzburg wohne und das Buch genau hier spielt: in und um Würzburg. Das war für mich natürlich super cool und teilweise witzig, weil ich direkt Bilder im Auge hatte, wenn von Volkach, dem AKW Grafenrheinfeld oder auch der Final-Food Deutschland Zentrale, der Burg in Würzburg - nun Residence City - die Rede war. Die Marti-Kapitel hingegen spielen in Indiens Hauptstadt Delhi. Und Indien ist im Gegensatz zu Deutschland ein richtiges Wirtschaftsland geworden und Delhi ist DIE Megacity der Zukunft, dort gibt es allen technischen Schnickschnack, den man sich vorstellen kann und die Superreichen und Schönen haben dort auch ihr Zuhause. Genauso wie Marti und die andere Final Food Zentrale. Das Buch hat meiner Meinung nach schon super spannend begonnen und das hat sich durch das ganze Buch gezogen. Ich muss zugeben, dass erste Marti-Kapitel hat mich erst etwas verschreckt und ich dachte erst "ohje das ist mir nun doch etwas zu abgespacet" aber ich habe trotzdem weiter gelesen, weil es einfach so über spannend war und wollte mal auf mich zukommen lassen, wie sich Martis Geschichte noch so entwickelt. Und ich muss sagen ich habe es keine Sekunde bereut. Ab der Hälfte des Buches circa, klärt sich so langsam auf, was es mit diesem Charakter und seinem Begleiter dem Hund Ray auf sich hat und ich war sehr geflasht! Spätestens ab diesem Zeitpunkt war mir definitiv klar, wie wundervoll durchdacht diese Geschichte ist. Es passte einfach alles zusammen und am Ende ergaben selbst die verwirrendsten Szenen wieder einen Sinn. Fazit: Also ich habe das Buch verschlungen und kann es nur weiterempfehlen. Ich werde es in meinem Regal lassen, alleine schon, wegen dem Setting - Würzburg - welches so selten und deshalb für mich so besonders war! Lisa-Marie Reuter hat ein extrem spannendes und bis ins Detail perfekt durchdachtes Buch erschaffen, welches für mich ein Jahreshighlight für 2021 ist!

  • darkola77

    5/5

    10.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnd, packend, außergewöhnlich – Climate Fiction zwischen Deutschland und Indien

    Klimawandel, Killerbienen und eine Geschichte voll Spannung und Fantasie, welche die Kilometer zwischen Indien und Deutschland klein werden lässt – und uns zugleich die Auswirkungen der Globalisierung groß und bildgewaltig vor Augen führt. Deutschland versinkt im Schlamm und hat seine Vormachtstellung in der Welt schon lange verloren. Die Menschen werden als Lehnarbeiter auf den Feldern ausgebeutet, sind verarmt, haben ihre Kultur und Traditionen abgelegt. Der Kampf ums tägliche Leben und Überleben überlagert alles. Und dann Indien: hochtechnologisiert, gereift von den Früchten und Erträgen Deutschlands und mit Delhi als urbanem Zentrum und Pulsgeber des internationalen Warenstroms. Vieles hat sich im Vergleich zu heute verändert, wirkt wie auf den Kopf gestellt und zeigt uns doch zugleich, die menschlichen Nöte und Bedürfnisse sind die gleichen geblieben – nur die Verteilung von Macht und Einfluss ist veränderbar. Mit Veeru hat die Not und Verzweiflung in Deutschland ein Gesicht erhalten – und zwar das Gesicht einer indischen Göttin, asketisch, aschfahl, unnahbar. Ihrer Mission, die Menschen aus der Ausbeutung und Unterdrückung zu führen, hat sie alles untergeordnet, auch ihr eigenes Leben, ein mögliches Glück. Marti, auf der anderen Seite der Welt, in Indien, versucht derweil seinen eigenen Weg zu finden, zurück zu seinem fernen Planeten oder doch erstmal in sein Gedächtnis, seine Erinnerungen, die ihm verschlossen bleiben. Ein sprechender Hund ist ihm dabei Gefährte, Wegbegleiter und auch Lotse durch den gigantischen Großstadtdschungel. Dieses Setting ist so wunderbar abgedreht, rasant, so reich an Ideen, Einfallstum und mit einer Energie, welche die Leserin und den Leser tief in die Geschichte hineinzieht – und mit der Geschwindigkeit eines Autocopters über die Seite fliegen lässt. Das macht großen Spaß und für mich persönlich auch schon mal die Nacht zum Tag. Und nicht nur das: Es macht mich auch neugierig auf Indien, seine Geschichte, Kultur, seine Menschen. Und vor allem macht es mich neugierig auf alles, was die Autorin sicherlich auch zukünftig für uns bereithalten wird – in Indien, Deutschland oder einer Welt voll Fantasie und Abenteuer.

  • Bewertung

    aus Wesel

    5/5

    05.05.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Z.O.M.bees sind tödlich

    Deutschland ist in ferner Zukunft durch den Klimawandel ein Agrarland. Dazu kommt noch der wirtschaftlich Abstieg. Die globalen Konzerne beuten die Arbeiter rücksichtslos aus. Außerdem macht eine genmanipulierte Biene das Arbeiten auf den Plantagen unerträglich. Sie steigert zwar den Ertrag, doch ihr Stich ist tödlich. Dann kommt es zu einer Rebellion, die Veeru gegen die Reichen und Mächtigen von Residence City anführt. Nur sind ihre Absichten unklar. Ich musste mich erst einmal an die ganzen neuen Begriffe der zukünftigen Technologien gewöhnen. Veeru war für mich erst einmal mal ein lange Zeit undurchschaubar. Einerseits half sie den Menschen, obwohl sie es nicht gemusst hätte und andererseits war sie schon fast empathielos. Das passte für mich erst einmal irgendwie nicht zusammen. Paksha hingegen fand ich sofort sympathisch. Genauso wie Marti und Ray. Die Geschichte war anfangs zweigeteilt. Einmal in der näheren Vergangenheit in Deutschland und in der Gegenwart in Delhi. Und die Zusammenhänge wurden einem erst später klar, aber das war gerade spannend, weil man die ganze Zeit spekuliert hat. Climate-Fiction hatte ich bis dato nur einmal gelesen und wusste gar nicht, dass es dieses Genre gibt. Erst im Nachhinein weiß ich jetzt, dass es damals dieses Genre war. Diese Geschichte hat mir super gefallen. Sie war spannend und dadurch, dass alles erst nach und nach aufgeklärt wurde, war die Geschichte nie langweilig. Diese düsteren Aussichten der Zukunft stimmen einen natürlich auch nachdenklich. Und durch solche Geschichten hofft man noch mehr, dass der Klimawandel gestoppt wird. Fazit: Spannende Climate-Fiction Story

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    24.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Hochspannende dystopische Science Fiction-Unterhaltung

    In ihrem spannenden Climate Fiction “Exit This City” malt Lisa-Marie Reuter eine düstere Zukunft. Sie erzählt von skrupellosen Konzernen, Umweltkatastrophen, genmanipulierten Bienen und künstlichen Intelligenzen. Zugleich geht es ihr aber auch um Rebellion und den Kampf um Selbstbestimmung. Mit ihren beiden etwas zeitversetzten Parallelhandlungen erzeugt sie eine ungemeine Spannung, die sich in einem fulminanten Finale entlädt. Die Bühne dieser Geschichte ist ein dystopisches Rhein-Main-Gebiet, in dem fast nur noch Agrarprodukte erzeugt werden. Alle Ländereien gehören einem Megakonzern, dessen Beschäftigte und Zulieferer kaum mehr als hörige Bauern sind. Im Mittelpunkt stehen die 15-jährige Paksha, die aus Indien in das Main-Gebiet gekommen ist, und Marti, der mit Hilfe seines Hundes Ray ganz langsam herausbekommt, wer er wirklich ist. So ist “Exit This City” hochspannende dystopische Science Fiction-Unterhaltung, in der es um Klimawandel, Freundschaften und den Wunsch nach einem besseren Leben geht.

  • coala

    aus Hamburg

    4/5

    14.03.2021

    eBook (ePUB 3)

    Düstere komplexe Zukunftsvision

    “Exit this City” entführt seine Leser in eine düstere Zukunftsvision, in der Lebensmittel knapp sind und für die Effizienzsteigerung Bienen genmanipuliert wurden. Leider sind daraufhin Killerbienen entstanden, deren Stich tödlich ist. Dazu ist die Welt mittlerweile von Korruption zerfressen. Das will sich Veeru nicht länger gefallen lassen und zettelt einen Aufstand gegen die Landbesitzer und einen großen Ernährungskonzern an. Da sie eine der wenigen das Bienengift überlebt hat, wird sie verehrt und findet schnell Mitstreiter. Gleichzeitig begleitet man Marti, der ohne Gedächtnis durch Delhi irrt, als ein radioaktiver Staubsturm die Stadt bedroht. Er kann vor ihm fliehen, doch von wem wird er dabei verfolgt? Die Autorin hat eine ziemlich komplexe düstere Zukunft geschaffen, die brutal ist und erschreckend real erscheint, wenn man das aktuelle Weltgeschehen im Blick hat. Dabei bringt der Wechsel zwischen den beiden Handlungsorten Indien und Deutschland eine schöne neue Komponente in die Geschichte und verhilft ihr zu Dynamik. Der Einstieg in die Geschichte fällt allerdings etwas schwer, da die Autorin direkt einsteigt und mit vielen Begriffen hantiert, die man zunächst nicht gut versteht. Hier hätte ein Glossar geholfen. Dazu die komplexe Geschichte um Genmanipulationen, Korruption und Egoismus - Gesellschaftskritik gepaart mit Sci-fi-Elementen. Die Geschichte braucht also etwas, um in Fahrt zu kommen, das letzte Drittel des Buches lässt einen dann aber atemlos zurück, wenn sich alle Handlungsstränge verdichten. Dazu begegnet man vielen spannenden Charakteren, die neben Gewalt, Angst und Unterdrückung trotzdem ihre Menschlichkeit nicht verloren haben. Eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, die einen aber gegen Ende so richtig packen und begeistern kann. Eine interessante komplexe Welt, die erschreckend real eine Zukunftsvision aufzeigt und dabei mit Gesellschaftskritik nicht spart. Spannende vielseitige Charaktere helfen über so manche Länge hinweg. Nicht nur für Fans des Genres werden hier schöne Denkansätze für ein Zusammenleben in Zukunft aufgezeigt.

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