An einer Berliner Schule wird ein Lehrer erschossen. Der Verdacht fällt auf zwei Schüler. Kommissar Kalkbrenner übernimmt den Fall und stösst auf ein Geflecht aus Lügen, Intrigen und Mord - das ihn schon bald mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert. Kann er sich und seine Familie schützen?
Der zweite Fall für Kommissar Kalkbrenner. Sein persönlichster Fall.
Wer »Engelsgleich« und »Märchenwald« möchte, wird »Teufelswild« lieben. Der Top-Thriller (»Gier«) von Bestsellerautor Martin Krist in Neuausgabe.
»Klug aufgebaut und extrem spannend.«
Alex Dengler
»Ein weiterer, extrem guter Thriller von Martin Krist.«
Sarah Lippasson
»Spannende und unterhaltsame Hauptstadt-Lektüre.«
Leipziger Volkszeitung
»Krimi der Woche: Ein Blick in die Abgründe der Gesellschaft.«
Die Neue Frau
»Krimi-Hochgenuss aus deutschen Landen.«
Rhein-Neckar-Zeitung
»Spannend, tiefsinnig, vielschichtig, realistisch!«
Stephanie Klee, Highlights Berlin
»Immer wieder warten unvorhersehbare Wendungen auf den Leser, muss er sich auf neue Erkenntnisse einlassen, bisherige Überzeugungen neubewerten und zusammen mit unserem Kommissar neuen Hinweisen und Indizien nachgehen. Heraus kommt hierbei ein erschreckend reales Bild.«
Krimi-Couch.de
»Spannende Unterhaltung.«
Krimikurier
Die Kommissar Kalkbrenner-Thriller, alle Bände sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden:
Zornesblind
Teufelswild
Engelsgleich
Kindsschuld
Märchenwald
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
MeenzerBuuchMeedsche
5/5
01.12.2025
Buch (Taschenbuch)
zu empfehlender Thriller
Wenn das mal kein knackig kurzer Klappentext von Martin Krist, der auch noch neugierig macht, weiß ich auch nicht weiter.
Dieser Thriller gehört zur Reihe mit Kommissar Paul Kalkbrenner und ist sein zweiter Fall. Nachdem ich den ersten gelesen hatte, wusste ich, dass ich die Reihe unbedingt weiter verfolgen möchte.
Startschwierigkeiten hatte ich keine. Im Gegenteil: Ich konnte mich auf Anhieb in der Geschichte zurechtfinden und war auch sogleich gefesselt von ihr. Ich empfand den Spannungsbogen als konstant hoch. Dadurch war ich durchgehend von der Story gefesselt.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Schonungslos und direkt geht es zur Sache. Die Handlung ist rasant, aber auch nicht zu rasant, dass ich das Gefühl hätte, dass ich nicht zum Luftholen komme. Die Handlungsorte sind so beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte. Es wird alles schlüssig beschrieben, daher fehlt es nicht an Ausführlichkeit.
Die Charaktere, allen voran der Protagonist Paul Kalkbrenner empfand ich als authentisch ausgearbeitet. Er konnte seine Gedanken und Emotionen glaubhaft transportieren, dadurch wirkten seine Ausführungen nachvollziehbar.
Da ich auf jeden Fall die Reihe weiterverfolgen möchte, bin ich gespannt, wie es in seinem Privatleben weitergeht. Denn wie alle Ermittler hat auch er sein Päckchen zu tragen. Zumal dieses Ende schon recht tragisch für ihn abläuft. Da kann ich gar nicht anders, als am Ball zu bleiben. Ich bin viel zu neugierig, um nicht wissen zu wollen, wie es weitergehen wird.
Ich kann den Thriller sehr empfehlen. Die Story ist gut durchdacht, während ich den Verlauf so echt nicht habe kommen sehen. Daher konnte ich gut miträtseln und mich von den Wendungen überraschen lassen. Ich freue mich, dass es noch so viele Fälle gibt, die ich lesen werde.
Da ich eine richtig, richtig tolle Lesezeit muss ich einfach fünf Sterne vergeben.
Bewertung
5/5
25.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Politik, Korruption und Prostitution
Teufelswild, Fall 2 für Paul Kalkbrenner, hat es wie bereits der Vorgänger auch ordentlich in sich!
Seinen Urlaub hat er noch nicht ganz beendet da wird Kommissar Paul Kalkbrenner auch schon wieder nach Berlin geordert!
Ein erschossener Lehrer und die zwei Schüler die in Verdacht stehen sind nicht mehr aufzufinden.
Die Ehefrau des Opfers entpuppt sich als Pauls erste große Liebe Judith.
Dieser Umstand bringt weitere Schwierigkeiten in den Fall da alte Gefühle wieder auftauchen.
Eine anstehende Senatswahl, mehrere Mordopfer im Rotlichtmilieu....Paul Kalkbrenner und sein Partner Sebastian Berger haben keine freie Minute!
Wie hängt das alles zusammen? Wer hat den Lehrer erschossen? Wer ist für die anderen Morde verantwortlich?
Mehrer Handlungsstränge, viele Personen und am Ende ist wieder alles ganz anders als man es erwartet hat!
Das schnelle Tempo lässt dem Leser kaum Zeit zum Atmen, fiese Cliffhanger am Ende der Kapitel zwingen zum weiterlesen und miträtseln.
So sorgen die Bücher von Martin Krist für schlaflose Nächte und Stunden die wie im Flug vergehen!
Susi Aly
5/5
25.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Definitiv ein Thriller ,der nicht nur extrem gut unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt
Martin Krist ist der Garant für Hochspannung, Nervenkitzel und extrem gut platzierte Wendungen, dass dir sprichwörtlich, dass Wort im Halse stecken bleibt.
Mit “Teufelswild” bringt er nun die Neuauflage des ehemaligen Titels “Gier” an den Start und ich war mehr, als extrem gespannt darauf. Auch wenn es ein ziemlicher Totschläger ist und ich mich erstmal ziemlich erschrocken hab.
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band des beliebten Ermittlers Paul Kalkbrenner. Der zwar so seine Eigenarten hat. Vielleicht auch mal aneckt, aber gerade durch seine scharf geschliffenen Kanten, absolut sympathisch ist und an die Nieren geht.
Ich mag seine Person unheimlich gern. Er versteckt sich nicht, teilt aus, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber auch Paul Kalkbrenner hat sein Päckchen zu tragen, was er hier eindeutig unter Beweis stellt. Er ist kein Übermensch, er hat ebenso mit schicksalhaften Einschlägen zu kämpfen, wie jedermann. Und gerade das ist der Punkt, weshalb ich ihn so unfassbar gern mag.
Er macht Fehler. Menschlich, nachvollziehbar und zeigt trotzdem, dass hinter seiner harten Schale, ein weicher Kern steckt.
Martin Krist gelingt es nicht nur mit Kalkbrenner zu punkten. Denn diese Story ist extrem vielschichtig und genial verwoben, so das man auf die unterschiedlichsten Charaktere aus allerlei Gesellschaftsschichten trifft.
Ganz besonders treten hier vor allem Judith, David oder auch Dossantos hervor.
Ganz egal ob aus Mittel- , Unter- oder Oberschicht ,sie alle brillieren auf ihre eigene Art und Weise. Punkten mit Authentizität, Durchschlagskraft und absoluter Lebendigkeit.
Interessant ist hier vor allem, dass niemand, absolut niemand, gefeit vor Niedertracht, Obsession, Gier oder Rachsucht ist.
Das ist ein Punkt, in dem sich der eine, nicht von dem anderen unterscheidet.
Denn darin sind sie alle gleich.
Ebenso neigt das Schicksal dazu, seine eigenen Karten zu mischen und teilt an der ein oder anderen Stelle ordentlich aus.
Die Perspektiven erfolgen hier aus den unterschiedlichsten Richtung, weshalb man einen sehr guten Einblick in das Leben der Charaktere bekommt. Was automatisch zu mehr Tiefe und Ausdruck verhilft.
Ebenso erhält man einen sehr guten Einblick in die Hintergründe, was doch an den Nerven zerrt und nachdenklich stimmt. Aber auch mehr Erkenntnisse einbringt, die alles ein Stück weit erhellender machen.
Der Einstieg in die Story fiel mir gleich sehr leicht. Denn es wurde temporeich, hochspannend und ziemlich verzwickt.
Ich war sofort in Alarmbereitschaft, denn es öffneten sich viele Wege, aber nur einer führt zum Ziel.
Das ganze hat etwas sehr beklemmendes, aber auch verstörendes an sich, so das es mir direkt Gänsehaut bescherte.
Ein Mord ist niemals einfach. Erst recht nicht bei Martin Krist.
Auch wenn du meinst, auf der richtigen Spur zu sein, heißt das im Klartext gar nichts.
Denn er versteht es meisterhaft Wendungen einzubringen, dass du immer wieder von deiner eigentlichen Richtung abdriftest.
Doch hier geht es nicht nur um einen vermeintlich glasklaren Mordfall, der seine Spuren vom Rotlichtmilieu bis in die Politikerkreise legt.
Paul Kalkbrenner wird hier zudem mit seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert, die ihn zu Fall zu bringen droht. Denn der Mensch hat Schwächen, Gier ist nur eine davon.
Die Vergangenheit liegt hier stark im Fokus und ist die Achillesferse von jedermann.
Die Dämonen verschlingen alles und nehmen keine Rücksicht auf die Gesellschaftsschichten.
Doch wem kann man hier tatsächlich vertrauen?
Es wird sehr deutlich aufgezeigt, dass man mit Vertrauen, sehr sorgsam und bedächtig umgehen sollte. Denn Intrigen und Manipulationen sind hier an der Tagesordnung.
Doch glasklar wird hier aufgezeigt, wo die eigentliche Loyalität liegt.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.
Der eigentliche Mordfall an der Schule hat mich schon unglaublich beschäftigt.
Aber da war schier gar nichts, wie ich es erwartet hatte.
Man hat das Gefühl in ein Wespennest zu stechen und doch keinen Schritt weiter zu kommen. Der Autor macht kein Geheimnis daraus, wer hier der eigentliche böse Bube ist. Aber es liegt immer im Auge des Betrachters, wodurch sich hier automatisch die Blickwinkel erweitern und verschärfen.
Und daneben bringt er auch sehr viel Empathie ins Spiel und zeigt damit sehr gut auf, dass jeder verletzlich und angreifbar ist.
Es gab einige Wendungen, die ich überhaupt nicht habe kommen sehen, die mich demzufolge ziemlich sprachlos und entsetzt zurückgelassen haben.
Die zwischenmenschlichen Aspekte wurden sehr schön hervorgehoben, so das es einfach auch schöne Momente zu beobachten gab. Was dem ernsten Kern auch etwas die Schärfe nahm.
Er greift hier eine sehr ernste und aktuelle Thematik auf, die schmerzlich, vielleicht verwerflich, aber absolut wichtig ist.
Es führt uns in düstere Kreise, zeigt die Machenschaften, als auch die eigentliche Tragik auf.
Verändert es die Menschen?
Absolut, auf die ein oder andere Weise.
Verändert es etwas in deren Leben?
Selten, passiert dies tatsächlich.
Insgesamt hat der Autor hier wieder erstklassig sein Können unter Beweis gestellt.
Er bringt die Dinge glasklar und ungeschönt auf den Tisch. Zeigt wie perfide, unberechenbar und grausam diese Welt ist und zudem punktet er hier mit bösen Buben, denen man es gar nicht zutraut.
Denn selten sieht man die wahre Abgründigkeit auf Anhieb. Viel mehr muss Schicht für Schicht sorgfältig abgetragen werden, um die eigentliche Wahrheit ans Licht zu bringen.
Und selbst diese birgt so einige Tücken.
Ich bin wieder absolut begeistert, wie detailliert und sorgfältig alles ausgearbeitet wurde und rein gar nichts in irgendeiner Art und Weise vorhersehbar war.
Der zweite Band hat mich absolut begeistert und verlangt dringend nach mehr.
Fazit:
Martin Krist bringt mit “Teufelswild” einen weiteren Hochkaräter aus der Paul Kalkbrenner Reihe an den Start.
Mord, Intrigen, Manipulationen und dahinter ein Netz aus Obsession, Gier und Rachsucht.
Ein Thriller der mit einer ernsten Thematik, als auch sehr viel Tragik und Abgründigkeit aufwartet.
Er punktet mit extrem gut platzierten Wendungen, dass dir die Ohren schlackern.
Ich bin wieder extrem begeistert.
Denn er zeigt sehr eindringlich und zugleich kompromisslos auf, wie erschütternd, grausam und perfide diese Welt ist und das absolut jeder angreifbar und verletzlich ist.
Definitiv ein Thriller ,der nicht nur extrem gut unterhält, sondern auch nachdenklich stimmt.
Ein Muss für jeden Thriller Fan.
jadzia_dax29
aus Deutsch-Wagram
5/5
16.11.2020
Buch (Taschenbuch)
wieder ein toller Thriller mit überraschenden Wendungen
Teufelswild ist der zweite Teil der Kalkbrenner-Reihe und wurde ursprünglich unter dem Titel GIER veröffentlicht und nun neu aufgelegt
auch hier schafft es Martin Krist wieder meisterhaft verschiedene Handlungsstränge aufeinander zulaufen zu lassen und zu verstricken und mit nicht vorhersehbaren Wendungen zu überraschen ... auch wenn man Teile der Auflösung erahnt so wurde ich doch öfters auf eine falsche Fährte geführt und das große Ganze war wieder genial gelöst
Der Thriller entführt uns wieder in die düsteren Seiten von Berlin und zeigt sehr realistisch - aber natürlich völlig fiktiv - die Verstrickungen von Politik, Wirtschaft, Verbrechen und vermeintlichen Gutmenschen auf
Ich kann dieses Buch allen empfehlen die Ermittler mit Ecken und Kanten mögen und einen sehr guten in sich verstickten Plot lieben - ich freue mich schon auf die weiteren Bücher der Reihe
Jörg Häusler
aus Holzwickede
5/5
16.11.2020
Buch (Taschenbuch)
Nicht nur ein Thriller - quasi eine Thriller-Saga!
Matthias Brodbeck, Lehrer der Berthold-Gesamtschule wird erschossen. Die beiden mutmaßlichen Täter, Lukaz und Asim, sind auf der Flucht. Paul Kalkbrenner, der sich an die Ostsee zurückgezogen hat, wird nach Berlin gerufen, um die Ermittlungen aufzunehmen.
Was wie ein typischer, nahezu normaler Mord erscheint, wird zu einem komplexen Fall, der nicht nur bis in die Führungsriege der CDU reicht, die sich gerade anschickt, die Senatswahlen für sich zu entscheiden. Auch ins Rotlichtmilieu führen Kalkbrenners Ermittlungen, das zu einem großen Teil von Miguel Dossantos kontrolliert wird.
Und weitere Leichen folgen…
„TEUFELSWILD“ wartet mit überraschenden Wendungen und verschiedenen Handlungssträngen auf, wie man es von Martin Krist gewohnt ist. Hierzu kommt, dass die Figuren, allen voran Kalkbrenner und Dossantos eine Tiefe erhalten, dass sie nahezu plastisch wirken. Gerade Paul Kalkbrenner, der gerne gegen Konventionen verstößt, wirkt durch seine Versuche, neben der Tätersuche seine Ehe zu retten und seiner im Sterben liegenden Mutter beizustehen, sehr menschlich und man spürt beim Lesen seine Hilflosigkeit nahezu.
Äußerst geschickt konstruiert Martin Krist einen Fall, der sich durch nahezu alle Bevölkerungsschichten Berlin zieht. Diese Vielschichtigkeit transportiert Martin Krist meiner Meinung nach nicht nur auf spannende, sondern auch durchaus auch informative Weise.
Der Schreibstil ist klar und prägnant, was sich auch durch durchaus knackige, realistische Dialoge darstellt. Und so entwickelt der Thriller eine ungeheure Sogwirkung auf den Leser, der er sich nicht entziehen kann – selbst wenn er wollte, aber die Gefahr besteht gar nicht.
In „TEUFELSWILD“ vereinigen sich Thriller und Milieustudien in einer atmosphärischen Dichte, dass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen will!
Ja, das Buch sprengt mit seiner Seitenzahl sicherlich manchen Rahmen, aber es ist keine Seite vergeudet! Beim Lesen drängte sich mir der Vergleich zu „Der große Bellheim“ auf – die Älteren erinnern sich. Ich kann mir „TEUFELSWILD“ durchaus verfilmt vorstellen – das wäre großartig!