Der Doppelcharakter gustatorischen Geschmacks. Warum kein Geschmacksurteil falsch ist und weshalb man trotzdem Recht haben kann
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.11.2020
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
592 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346290632
Bei gustatorischem Geschmack kommt es häufig zu Meinungsverschiedenheiten, wie folgendes Beispiel veranschaulicht:
Josh: "Der ,Nobilo Icon Sauvignon Blanc' vom letzten Mal hat mir nicht geschmeckt. Er war mir viel zu fruchtig - das ist einfach kein guter Wein." Anne: "Wirklich? Sauvignon Blanc muss ein bisschen fruchtig sein, das ist ein guter Wein! Er
schmeckt mir hervorragend." Josh und Anne sprechen über denselben Wein und äussern sich widersprechende
Geschmacksurteile darüber. Es scheint, als können zwei sich widersprechende Geschmacksurteile über dasselbe Geschmacksobjekt gleichzeitig gültig sein. Es ist aber vorstellbar, dass die Diskussion weitergeht und Anne Josh mit Argumenten zu überzeugen versucht, warum der Wein doch gut ist: Anne: "Obwohl er fruchtig ist, ist er nicht süss, sondern trocken und funktioniert perfekt zu frischen, sommerlichen Gerichten. Stell ihn dir eisgekühlt zu einem frisch gegrillten Fisch vor. Genau so muss ein Sauvignon Blanc sein!" Sollte Josh nun einsehen, dass der Wein doch gut ist? Hat er Gründe dafür? Oder ist seine persönliche Meinung darüber indiskutabel? Wie kann man solche Meinungsverschiedenheiten verstehen und wie kann man sie, falls überhaupt, lösen?
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