Produktbild: Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde

Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde Roman

4

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inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

424

Maße (L/B/H)

22.1/14.6/3.2 cm

Gewicht

599 g

Farbe

Grau / Goldfarben

Übersetzt von

Maria Weissenböck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3448-7

Beschreibung

Rezension

"ein vor Zauberfunken sprühender Roman" neues deutschland, Ingo Petz "Kriege, Revolutionen, Umstürze kontrastieren mit weiblicher sowjetischer und postsowjetischer Sozialisierung, Mutterschaft und Identitätskrisen. Über all dem schwebt ... die Frage: Was bedeutet es heute, ukrainisch zu sein? Auf weitere Produkte dieser ukrainischen Selbsterkundung dürfen wir gespannt sein." SWR2 "Lesenswert Magazin", Christiane Seiler "Natalka Sniadanko verbindet Zeitgeschichte mit einer spannenden Familiengeschichte, die das gesamte unruhige 20. Jahrhundert umfasst. Breite Empfehlung." ekz-Informationsdienst, Helga Winkelmann "Besonders unterhaltsam sind die zahlreichen Episoden, die Natalka Sniadanko ihre Figuren erzählen und erleben lässt, aber auch die genauen Beobachtungen von Menschen und die Beschreibungen von mitunter höchst komischen Situationen." Ö1 "ex libris", Stefan May "Dieses Werk von Natalka Sniadanko ist durch und durch originell." Belletristik-Couch, Yannic Niehr "geschichtlich fundiert, kurzweilig und hervorragend übersetzt von Maria Weissenböck" Bezirksblätter "Es sind kleine Geschichten, in der grossen Geschichte, die einen mit wirklich grosser Lust den Roman lesen und wiederlesen lassen." KUNST:STÜCK Podcast, Michael Braun

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.02.2021

Verlag

Haymon Verlag

Seitenzahl

424

Maße (L/B/H)

22.1/14.6/3.2 cm

Gewicht

599 g

Farbe

Grau / Goldfarben

Übersetzt von

Maria Weissenböck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7099-3448-7

Herstelleradresse

Haymon Verlag
Erlerstraße 10
6020 Innsbruck
AT

Email: order@studienverlag.at

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  • Bewertung

    3/5

    20.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr kontrovers – einerseits schöne Anekdoten und viel Fantasie, andererseits langwierig

    „Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde“ von Natalka Sniadanko lässt mich gespalten zurück. Teilweise waren die enthaltenen Geschichten mitreißend und schillernd, teilweise langwierig und unverständlich. Die Kapitel über die Großmütter Aljona und Sofia haben mich begeistert und ich habe die beiden ins Herz geschlossen. Andere Kapitel waren zeitlich komplett durcheinandergeworfen und haben mir das Lesen sehr schwer gemacht. Ein kontroverses Buch, dem ich teils 4 Punkte und teils 2 Punkte geben würde. Daher für mich 3 Punkte als goldene Mitte für dieses Buch, das mich leider nur teilweise begeistern konnte.

  • Azyria Sun

    3/5

    15.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr kontrovers – einerseits…

    Sehr kontrovers – einerseits schöne Anekdoten und viel Fantasie, andererseits langwierig Worum geht’s? Wilhelm von Habsburg, Sohn eines Erzherzogs und aufgewachsen zu Beginn des 20. Jahrhunderts erzählt seiner Enkelin Halyna von seinem Leben angefangen als Kind bei Hofe, über die Weltkriege bis hin zu seinem Ende. Teile sind wahr, Teile sind erfunden, aber er hatte ein sehr turbulentes Leben. Meine Meinung: „Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebe und mein Großvater wurde“ von Natalka Sniadanko ist ein Buch, das mich innerlich ein bisschen gespalten zurücklässt. Es gibt Teile, die lesen sich gut und bildhaft und sind sehr plastisch dargestellt, andere Teile wiederum treiben eher zäh dahin. Verwirrend ist auch, dass geschichtliche Details teils stimmen, teils um Fiktion ergänzt wurden, z.B. hat die Autorin der Kaiserin Sisi ein 4. Kind angehängt, das diese gar nicht hatte. Wilhelm selbst erinnert ein bisschen an den Baron von Münchhausen. Die Darstellung seiner Kindheit bei Hofe fand ich sehr interessant, die Verpflichtungen, die den Kindern auferlegt wurden, die zeremoniellen Rituale, die sie einhalten mussten. Auch seine Zeit beim Militär ist sehr spannend wiedergegeben. Die Kriegszenen. Schön auch das Kennenlernen mit seiner späteren Frau Sofia. Verwirrend hingegen sind seine Briefe, die er schreibt. Dass er in seinen Erzählungen viele fiktive Details hineinbringt, die uneinheitlich und zerrissen wirken. Gut gefallen haben mir die in der Gegenwart spielenden Teile um seine Enkelin Halyna und ihre Familie. Die Beschreibung, wie z.B. Lehrer bestochen werden mussten, damit das Kind einen besseren Sitzplatz bekommt oder besser Betreuung und Noten. Gut gefallen haben mir auch Halynas Omas Sofia und Aljona – die beiden sind einfach urig in ihrer Beschreibung. Gegensätzlich und immer am miteinander konkurrieren, aber beide herzensgut. Teile des Buches konnten mich richtig begeistern, bei anderen kam ich gefühlt nicht vorwärts. Auch der schnelle Wechsel zwischen den Zeiten war manchmal verwirrend. Es wirkte so unorganisiert. Teilweise war man von der Überschrift her 1918, aber erzählt wurde aus der Gegenwart über die Vergangenheit. Dann wurden die Kapitel zeitmäßig komplett durcheinandergeworfen, was das Lesen zusätzlich erschwert hat. Dadurch entstanden viele Längen und es war manchmal schwierig, weiterzulesen, bis wieder ein Kapitel kam, das mich total fasziniert hat. Fazit: „Der Erzherzog, der den Schwarzmarkt regierte, Matrosen liebte und mein Großvater wurde“ von Natalka Sniadanko lässt mich gespalten zurück. Teilweise waren die enthaltenen Geschichten mitreißend und schillernd, teilweise langwierig und unverständlich. Die Kapitel über die Großmütter Aljona und Sofia haben mich begeistert und ich habe die beiden ins Herz geschlossen. Andere Kapitel waren zeitlich komplett durcheinandergeworfen und haben mir das Lesen sehr schwer gemacht. Ein kontroverses Buch, dem ich teils 4 Punkte und teils 2 Punkte geben würde. Daher für mich 3 Punkte als goldene Mitte für dieses Buch, das mich leider nur teilweise begeistern konnte.

  • TochterAlice

    aus Köln

    2/5

    04.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wilde Mischung Nämlich eine…

    Wilde Mischung Nämlich eine aus einem Heldenepos, einer Familiengeschichte und einer sehr unkonventionellen Aufarbeitung der schmerzhalten Zeitgeschichte der Ukraine. Es wird auf zwei Zeitebenen erzählt: Die eine betrifft Wilhelm, das ist der titelgebende Erzherzog, dem man noch viel mehr zuschreiben kann, als im Titel angegeben ist. Wir folgen ihm von Anfang bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, wo sich seine Spur verliert. Oder auch nicht. Es kommt darauf an, wem bzw. welcher Version man am Ende Glauben schenken will. Er entstammt quasi einer Nebenlinie der Habsburger, die schon zu Zeiten der KuK- Monarchie auf heute ukrainischem Territorium residierte. Sein Status erlaubt ihm zunächst so einige Freiheiten, allerdings nimmt er sich diese auch noch, als sie schon längst nicht mehr erlaubt sind. Aber erlaubt ist aus Wilhelms Sicht alles, was nicht ausdrücklich verboten ist und er lebt definitiv nach dieser Maxime, die ihm so manches Mal zum Verhängnis wird. Der andere Strang beschäftigt sich mit Wilhelms Enkelin Halyna, einem Kind der Sowjetunion beziehungsweise dessen Nachfolgeregime in der Ukraine. Von KuK-Glanz ist hier keine Spur, diese Verbindung wird nicht einmal erwähnt. Nein, hier erleben wir eine Frau, die mit dem schnöden Alltag in der postsowjetischen Ukraine fertig werden muss, wobei weder ihr Mann Hryz noch der Sohn Oles zu kurz kommen sollen. Um sie ranken sich weniger ihre Eltern als vor allem die Großmütter beider Seiten. Zumindest in ihrer Jugend. Ein Roman, für den ich trotz - behaupte ich jetzt einfach mal - überdurchschnittlichen Kenntnissen zu Osteuropa längst nicht ausreichend vorbereitet war. Autorin Natalka Sniadanko galoppiert durch die Zeitgeschichte, wobei sie gerne auch mal auf ungeschehene Pfade abbiegt - man könnte auch sagen, sie spinnt Seemannsgarn. Um das zu können, muss man erstmal sehr gut Bescheid wissen und dazu ausgesprochen eloquent sein. Die Autorin ist beides und hat mich damit hoffnungslos überfordert! Dadurch konnte ich den Roman, der zugegebenermaßen teilweise sehr große Längen aufweist, nur teilweise genießen.

  • Shilo

    aus Ulm

    2/5

    03.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wilder Galopp durch die Zeitgeschichte

    Obwohl ich ein Fan von historischen Bücher bin, hatte ich mit diesem doch so einige Probleme. In einem rasanten Galopp sprengt die Autorin durch die Zeitgeschichte. Den Schreibstil empfand ich als merkwürdig, die Bandwurmsätze erschwerten das Lesen. Das führte dazu, das ich einige Absätze wiederholt lesen musste, um sie zu begreifen. Auch hatte ich Schwierigkeiten damit, zwischen Tatsachen und Fantasie zu unterscheiden. Die Zeitsprünge sind teilweise nicht durchschaubar gewesen und somit die Handlung nicht ganz nachvollziehbar. Mein Fazit: Ich fand diesen Roman teilweise verwirrend und für mich war ein flüssiges Lesen nicht möglich. 2 Sterne

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