Welche Bedeutung hat das Figurenspiel für die Subjektgenese des Menschen? Der Einfluss von Figuren- und Puppenspielen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.01.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-29493-7
Da die Begriffe Subjekt und Figurenspiel verschieden verstanden werden können, sollen sie zunächst für diese Arbeit definiert werden. Unter der "Subjektgenese" ist zunächst das Herausbilden eines als geschlossen wahrgenommenen Ichs zu verstehen. Dieses entsteht in den erste Lebensmonaten. Es soll innerhalb dieser Forschungsfrage aber ein erweiterter Subjektbegriff ins Auge gefasst werden. Darunter fällt ein Erlernen sozialer Fähigkeiten des Kindes, das beeinträchtigte Subjekt im Laufe des Lebens, sowie die Frage nach der tatsächlichen Geschlossenheit des unteilbaren Individuums. Das Subjekt ist insgesamt ein dynamisches System, das eigene Überzeugungen und Erinnerungen, aber auch herstellende, festigende und verändernde Prozesse einschliesst.
Zum Erlernen sozialer Fähigkeiten und Alltagswissen und zum Verstehen der Perspektive anderer ist der Subjektivierungsprozess vornehmlich aus praxistheoretischer Perspektive zu betrachten. Das Subjekt konstituiert sich aus dieser Perspektive zunächst über vor-intentionale Prozesse, die dadurch irritiert werden, dass sie auf Handlungsweisen stossen, die dem Ich noch fremd sind. Beide Prozesse werden dann verwoben. Im Falle dieser Arbeit sollen speziell Prozesse der Objektnutzung betrachtet werden.
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