Russland unter Putins Kapitalismus. Von der (neo-)liberalen Marktwirtschaft bis hin zum autoritären Staatskapitalismus
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
20
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.2 cm
Gewicht
45 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-346-31613-4
Die letzten Jahre waren aus geopolitischer Sicht äusserst turbulent. Sanktionen und Gegensanktionen, militärische Aufrüstung, die Konflikte in der Ukraine, in Syrien und im Jemen, diplomatische Krisen und nicht zuletzt der Aufschwung der Rechtspopulist_innen weltweit, kennzeichnen die politischen Verhältnisse. Feindbilder werden geschaffen und Schuldige gesucht. Völkerrechtliche Kriege, die umstrittene Annexion der Krim seitens Russland und gegenhegemoniale Integrationsprojekte bestimmen das geostrategische Schachbrett. Viele sehen, ähnlich der Imperialismustheorie von Lenin
oder Rosa Luxemburg, die Ursache von Krieg und Elend im Kapitalismus. In Bezug auf Putin wird das Kind allzu oft mit dem Bad ausgeschüttet. Denn hierbei ufert Kapitalismuskritik häufig in eine "schleichende" bzw. offene Sympathie für Putin aus.
Auf folgende Widersprüchlichkeit soll hingewiesen werden: Links-affine, rechtspopulistische, kapitalismuskritische, diverse "alternative Medien" und Verschwörungstheoretiker_innen plädieren oftmals für eine Verbesserung der Beziehung zwischen "dem Westen" und Russland. Aus Sicht der Friedens- und Konfliktforschung kann man hierbei nur zustimmen. Inkonsistent wird es aber, sobald Putin als ideologischer Gegenspieler des westlich geprägten Kapitalismus angesehen wird.
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