Totalitäre Erziehungspolitik in Unterhaltungsfilmen des Nationalsozialismus (1940-1942). Der Aspekt des Frauenbildes im Film "Die große Liebe"
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Nein
Erscheinungsdatum
26.02.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
604 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346353597
Anhand von einzelnen, bedeutenden Sequenzanalysen des Films wird die Darstellung der Hauptrolle Hanna Holberg aufgearbeitet und in Beziehung zu den propagandistischen Vorstellungen der Reichsfilmkammer gesetzt. Vorangestellt wird diesen Analysen eine Einführung in das deutsche Filmwesen zu Kriegszeiten, sowie eine Darstellung der Rolle der Frau im Nationalsozialismus. Die Analyse der Filmsequenzen sowie die Diskussion um den Propagandagehalt des Films soll durch Auszüge aus den Reden des Reichsfilmministers Goebbels gestützt werden. Neben der Frage nach der expliziten Veränderung Hanna Holbergs während der Handlung des Films soll geklärt werden, welche Rolle totalitäre Erziehungspolitik in Unterhaltungsfilmen allgemein spielte.
Der Film war das wohl prägendste Medium des 20. Jahrhunderts. Die Ausbreitung der Kinos in Deutschland sorgte für eine neue Form der Massenunterhaltung und später im Nationalsozialismus auch der Massenpropaganda. Zunächst erscheint es plausibel Propagandafilme in der historischen Forschung zu betrachten, jedoch stellen auch die Spielfilme aus der Zeit des Nationalsozialismus eine ernst zu nehmende Quelle dar. Diese Relevanz war auch Reichsfilmminister Dr. Joseph Goebbels bewusst, als er 1941 sagte: "Er [der Film] ist heute eine Waffe im totalen Kampf unseres Volkes, im totalen Existenzkampf einer ganzen Nation, den wir auszufechten haben und bei dem es um unser Sein oder Nichtsein geht."
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