Täterstrategien in familiengerichtlichen Verfahren im Kontext häuslicher Gewalt. Eine Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
09.03.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
50 (Printausgabe)
Dateigröße
737 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346360687
Das Thema häusliche Gewalt gegen Frauen ist seit 1976, nachdem das Thema durch die Frauenbewegung "entdeckt" wurde, noch heute hochaktuell und gerät schleichend immer mehr in die Öffentlichkeit. Häusliche Gewalt galt lange Jahre als Privatangelegenheit, welche nun immer mehr als gesellschaftlich relevantes Handlungsfeld wahrgenommen wird. Kinder, die in gewaltbelasteten Familien aufwachsen, wurden lange Zeit als nicht involviert in das Geschehen angesehen und professionell Handelnde sind davon ausgegangen, dass häusliche Gewalt, die "nur" zwischen den Erwachsenen stattfindet, keine Auswirkungen auf die Kinder hat.
Zunehmend wurde dann in Fachdisskusionen über häusliche Gewalt von den professionell Handelnden besonders in der Jugendhilfe festgestellt, dass Kinder, die in einer Atmosphäre von Gewalt aufwachsen, aktiv Miterlebende sind und dieses Miterleben Folgen und Spuren bei den Kindern hinterlässt. Häusliche Gewalt ist ein komplexes und sehr wichtiges Thema, welches von der Öffentlichkeit wegen fehlender theoretischer Kenntnisse über Gewaltdynamiken, Gewaltformen und Gewaltauswirkungen oftmals nicht verstanden oder auch in den Hintergrund gedrängt wird. Oft kommt es im Kontext häuslicher Gewalt zu familiengerichtlichen Verfahren, welche häufig nicht zu der Zufriedenheit der betroffenen Frauen und Kinder ausgehen.
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