Die andere Seite der Geschichte. Diese seltene Mischung aus Memoir, Kulturgeschichte und Stadtbild ist ein Gegenentwurf zu den Berlin-Büchern der Vergangenheit. Eine elegante und bewegende Erinnerung an eine verwundete Metropole.Von ihrem Zimmer am Landwehrkanal aus hat die britisch-amerikanische Kunstkritikerin Kirsty Bell einen besonderen Blick auf die Stadt, in der sie seit 20 Jahren lebt. Ihr Augenmerk gilt nicht den Königen und den Monumenten. Es sind die Brachen, die drängenden Wasser und die besonderen Schicksale, die sie interessieren. Preussischer Militarismus und männlicher Ingenieurssinn haben Berlin geprägt, die Gewalt des 20. Jahrhunderts hat es traumatisiert. Von Walter Benjamin zu Rosa Luxemburg, von Gabriele Tergit zu Hannah Arendt und hin zu den Bewohner:innen ihres eigenen Gründerzeithauses lässt Kirsty Bell die Menschen sprechen. Noch immer ist die Stadt aus dem Takt, so wie es Bells eigenes Leben war. Doch nur deshalb kann sie Berlin zum Besseren hin erzählen.»Kirsty Bells Berlin-Betrachtung ist ein Wunder: Ein Blick aus dem Fenster – und es erschliesst sich eine ganze Welt voller echter und fantastischer Geschichten.« Jan Brandt
Kundinnen und Kunden meinen
4.0/5.0
Leselöwe
aus Dresden
4/5
11.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Faszinierendes BERLIN
Ich bin großer Berlin Fan und besuche die Stadt schon seit Jahren regelmäßig. Diese Metropole ist anziehend und abstoßend zugleich. Diese Stadt hat so viel Schönes aber auch viel Verstörendes genau wie dieses Buch. Die Sichtweise der Autorin war höchst interessant wenngleich nicht immer leicht zu lesen. Dem Buch liegt eine äußerst fleißige und akribische Recherche zu Grunde und öffnet dem Leser viele neue Perspektiven auf Berlin, die Geschichte und seine Bewohner. Für mich ein inspirierendes Buch für meine nächsten Berlinbesuche.