Chinas Verhalten im Südchinesischen Meer. Fordert China die internationale Ordnung heraus?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.07.2021
Verlag
GRINSeitenzahl
30 (Printausgabe)
Dateigröße
669 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346451811
Für ein besseres Verständnis des chinesischen Verhaltens im Südchinesischen Meer soll im ersten Teil dieser Arbeit in aller Kürze die Bedeutung des Südchinesischen Meeres für die Chinesen skizziert werden. Es wird sich zeigen, dass das Südchinesische Meer vor allem aufgrund seines Ressourcenreichtums und seiner geostrategischen Lage einen besonderen Stellenwert für China besitzt. Im zweiten Teil soll dargelegt werden, welche Mittel und Wege China ergreift, um seine Ansprüche durchzusetzen und inwieweit es damit gegen die internationale Ordnung verstösst. Abschliessend werden die gewonnen Erkenntnisse im Fazit resümiert.
In den letzten Jahren hat in Wissenschaft und Politik zunehmend eine Diskussion stattgefunden, inwieweit die Volksrepublik China ein Herausforderer der aktuellen internationalen Ordnung ist. Insbesondere in den USA wird das aufstrebende China hauptsächlich als revisionistischer Akteur wahrgenommen, der die von den USA dominierte Ordnung ablösen will. Die Wahrnehmung Chinas als Gefahr für die aktuelle Ordnung ist allerdings kein auf die USA beschränktes Phänomen. So warnte der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier auf der Münchener Sicherheitskonferenz im letzten Jahr vor den Gefahren für die internationale Ordnung durch China. Auf der anderen Seite weisen Autoren wiederholt darauf hin, dass China mit der gegenwärtigen internationalen Ordnung zufrieden ist und sie lediglich an einigen wenigen Punkten ändern will.
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