Peter, der Protagonist dieses Buches, ist tot. Nach einem mehr oder minder guten Leben im hohen Alter friedlich entschlafen, scheint für ihn der Weg zu Ende zu sein. Doch ist das wirklich so? Peter kann immer noch denken und befindet sich irgendwo, auch wenn er nicht weiss, was und wo dieser schwer zu fassende Ort ist. Ist er in der Hölle gelandet? Wie lange muss er dort bleiben?
Nach einiger Zeit trifft er Khendra, die ihm einige Antworten liefert, aber auch viele Fragen stellt.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bewertung
aus Schlüsselfeld
5/5
31.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Überraschend andere Sicht auf das Leben nach dem Tod
Peter, der Protagonist des Buches, stirbt unerwartet nach einem angemessen langen Leben und landet – ja, wo genau eigentlich? Nach Peters eigenem Verständnis befindet er sich in einer Art Zwischenwelt, in der er nach kurzer Zeit jedoch schreckliche Höllenqualen erleidet. Harter Tobak. Dann jedoch wird er von Khendra gerettet, die ihm eine Einführung in sein neues Leben und seine Möglichkeiten gibt und sein bisheriges Weltbild gehörig ins Wanken bringt.
Die beiden Teile unterscheiden sich sprachlich deutlich voneinander, sind aber durchgängig aus Peters Sicht geschrieben, wodurch man sich sehr gut in die Geschichte einfühlen kann (und bei den Höllenqualen schön mitleidet).
„Khendra“ von Pete Snyder ist ein ungewöhnliches Buch. Es ist aufwühlend, es ist teilweise hart zu lesen (inhaltlich, nicht sprachlich), aber es ist auch witzig, überraschend und amüsant. Auf jeden Fall ist es anders als erwartet!
Empfehlenswert für alle, die sich (mal wieder) mit der eigenen Sterblichkeit und dem Leben vor und nach dem Tod beschäftigen wollen. Mit einem Augenzwinkern natürlich.
Gast
5/5
31.12.2021
Buch (Taschenbuch)
Überraschend andere Sicht auf…
Überraschend andere Sicht auf das Leben nach dem Tod Peter, der Protagonist des Buches, stirbt unerwartet nach einem angemessen langen Leben und landet – ja, wo genau eigentlich? Nach Peters eigenem Verständnis befindet er sich in einer Art Zwischenwelt, in der er nach kurzer Zeit jedoch schreckliche Höllenqualen erleidet. Harter Tobak. Dann jedoch wird er von Khendra gerettet, die ihm eine Einführung in sein neues Leben und seine Möglichkeiten gibt und sein bisheriges Weltbild gehörig ins Wanken bringt. Die beiden Teile unterscheiden sich sprachlich deutlich voneinander, sind aber durchgängig aus Peters Sicht geschrieben, wodurch man sich sehr gut in die Geschichte einfühlen kann (und bei den Höllenqualen schön mitleidet). „Khendra“ von Pete Snyder ist ein ungewöhnliches Buch. Es ist aufwühlend, es ist teilweise hart zu lesen (inhaltlich, nicht sprachlich), aber es ist auch witzig, überraschend und amüsant. Auf jeden Fall ist es anders als erwartet! Empfehlenswert für alle, die sich (mal wieder) mit der eigenen Sterblichkeit und dem Leben vor und nach dem Tod beschäftigen wollen. Mit einem Augenzwinkern natürlich.
Samantha Faye
aus Freihung
5/5
19.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Verloren, aufgehoben und mehr?
Peter hatte 78 Lebensjahre auf Erden, bevor er, so wie es aussieht, einem Herzschlag erliegt. Seine immortale Essenz, Seele oder Sternenfunken, trennt sich von diesem irdischen Gefäß und schwingt sich in celestiale Gefilde auf. Wirklich? Stop!
Irgendetwas stimmt nicht. Diese Impression wirkt bald mit Macht auf ihn ein. Denn er hängt buchstäblich im Nichts fest. Körperlos, aber fähig, zu denken, reflektieren und zu abstrahieren. Gar nicht gut. Weil Langeweile zu Frust zu Desperation sich schnell wandelt. Und diese LangeweileFrustDesperation führt zu einer Kurzschlußreaktion.
Auf einmal wird er in einen Strudel der höchstpersönlichen Hölle gezogen, in welchen das Panorama des Grauens, mit einem jeweils anderen, angstbesetzten Diorama schwindelerregend changiert. War er solch ein schlechter Mensch, denkt er, daß er diese Strafe verdient habe?
Aber es kommt ganz anders. Er lernt Khendra kennen. In einem komplett anderen Umfeld der pastoralen Art. Er hat viele Fragen, aber sie auch. Und so entbrennt eine tiefgründige spirituelle und philosophische Diskussion zwischen ihnen, die Peters gesamtes bisheriges Weltbild zerschmettert ...
Ein sehr positives, philosophisch fundiertes, spirituell tiefgründiges Buch, das profunde an- und berührt.
Tradierte, rein menschliche Sichtweisen werden nachvollziehbar und begründet infrage gestellt. Hölle und Himmel plus dem Bonus Fegefeuer waren immer schon, seit es ausdefinierte monotheistische Religionen gibt, in fast allen von diesen, probate Mittel der Suppression freiheitlich denkender Menschen und um jedes Aufbegehren im Keim zu ersticken.
Deswegen hat der Autor es geschafft, hier schlüssig und exzellent darzustellen, warum das Denken vieler Menschen bzw. Institutionen sehr verengt ist. Weniger Angst wäre wünschenswert, damit mehr Vertrauen und dadurch andere gute Entwicklungen angestoßen würden. Gründe für Angst gibt es im weltlichen Kontext mehr als genug. Da bedarf es nicht auch noch der spirituellen. Obwohl es den religiösen und den damit verbundenen offiziell säkularen Institutionen natürlich um Macht geht.
Humor ist ebenfalls eingespeist in den warmen Fluß dieser sehr herzglühenden Geschichte, die zum Reflektieren, Sinnieren und Innehalten anregt. Durch die Metaphern wird sie auch poetisch in Prosa.
Einfach ein wundervolles Buch, das unbedingt lesenswert ist, mit herrlichem Ende! Danke, Pete Snyder!!!!!
Bewertung
5/5
17.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine Erzählung zwischen Himmel und Hölle
Das Cover ist gut gestaltet. Farblich gut aufeinander abgestimmt und nicht überladen läd es dazu ein das Buch in die Hand zu nehmen um mehr über den Inhalt zu erfahren.
Dem Autor Pete Snyder ist es gelungen ein gutes und auch interessantes Buch zu schreiben das einen nicht so schnell los lässt und auch zum Schmunzeln bringt.
Zum Inhalt:
Peter, der Protagonist dieses Buches, ist tot. Nachdem er im hohen Alter, nach einem mehr oder weniger guten Leben, friedlich einschläft scheint für ihn der Weg zu Ende zu sein.
Ist das wirklich der Fall? Er kann immer noch denken und befindet sich irgendwo. Allerdings weiß er nicht wo dieser schwer zu fassende Ort ist. Ist es die Hölle? Wie lange muss er dort bleiben? Nach einiger Zeit trifft er Khendra. Sie liefert ihm einige Antworten, stellt Ihm aber auch viele Fragen.
Unterstrichen wird das ganze durch einen guten Schreibstil der einen nicht mehr so schnell los lässt. Wiedereinmal gut gefallen haben mir die Figuren. Mit all ihren Stärken und Schwächen lernen wir sie kennen und lieben. Ihre unterschiedlichen Charaktere machen es einem noch einfacher in dieser Geschichte zu versinken.
Hiermit möchte ich mich nochmals beim Autor Pete Snyder und dem Verlag das ich dieses tolle Buch vorab lesen durfte.
Von mir gibt es eine klare Kauf-und Leseempfehlung
Tamala03
aus Hanau
5/5
15.11.2021
Buch (Taschenbuch)
Eine etwas andere Reise ins…
Eine etwas andere Reise ins Jenseits Es ist schwer zu beschreiben, was der „Roman“ des Autors Pete Snyder eigentlich ist, denn er ist schwer in irgendeine Kategorie einzuordnen. Nicht nur dieser Umstand macht das Werk zu einem sehr ungewöhnlichen Buch. Der Inhalt ist dabei schnell erzählt: Peter, ein alternder Herr, verstirbt ganz plötzlich und findet sich nach seinem Ableben in einer sehr merkwürdigen jenseitigen Welt wieder, die ihn an seine Grenzen bringt. Nach und nach lernt er aber mit der Hilfe Khendras, einer Frau, die förmlich aus dem Nichts erscheint, was er im vergangenen Leben und im Leben nach dem Tod falsch gemacht hat bzw. verbessern kann. Der Autor erzählt sprachlich gewitzt und mit viel Humor davon, wie das Leben nach dem Tod aussehen könnte. Dabei betrachten die Hauptprotagonisten für die Leser und Leserinnen sehr gut verständlich Fragen nach dem Sinn des Lebens und wir begleiten den verstorbenen Peter auf seiner Suche nach dem, was Zufriedenheit und Glück wirklich ausmacht. Die Figuren sind ansprechend gezeichnet, in Peters Lebensart und seinen Sprüchen wird sich manch einer gut wiedererkennen, das macht diesen Charakter so nahbar und seine Erlebnisse so gut nachvollziehbar. Khendra wirkt dabei wie sein guter Geist, die Stimme der Weisheit und der Wahrheit und Helferin in größter Not. Das Buch gibt beim Lesen viele Denkanstöße (Was wollen wir überhaupt erreichen? Wie wollen wir leben? Welche Kraft steckt in uns selbst?), befasst sich mit ernsten und wichtigen Themen, behandelt aber all diese Aspekte immer mit einer gehörigen Portion Humor, sodass beim Lesen keine trübsinnige Stimmung aufkommt. Am Ende bleiben wir versöhnt zurück und haben auf jeden Fall Tips bekommen, wie wir unser Leben auch VOR dem Tod besser führen können. Von mir gibt es eine klare Kaufempfehlung.