Produktbild: Grün im Politiklabor

Grün im Politiklabor Hessen - Modell für Berlin?

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inkl. gesetzl. MwSt.

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.08.2021

Verlag

Waldemar Kramer Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843806961

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

ab 15 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

11.08.2021

Verlag

Waldemar Kramer Verlag

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

1720 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783843806961

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Schön geschrieben, es blieb aber leider hinter meinen Erwartungen zurück.

Sue aus Uelzen am 07.04.2024

Bewertungsnummer: 2172256

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Sie flog davon, sie verschwand einfach, sagte Felice Lasco, als er mir vom Tod seiner Mutter erzählte. Sie war wie ein Vögelchen, das erst im Käfig lebte, und dann war es fort." In seinem Roman "Nostalgia" entführt uns der 2016 verstorbene Journalist und Schriftsteller Ermanno Rea in seine Geburtsstadt Neapel. In die tiefsten Tiefen der Sanità, dem Stadtviertel am Fuße des Capodimonte, das neben seinen geheimnisvollen Katakomben einen außergewöhnlich schönen Straßenmarkt - wo es wirklich alles gibt - zu bieten hat. (Übersetzt aus dem Italienischen von Klaudia Ruschkowski.) Wir tauchen ein in diese chaotische und ohrenbetäubende Stadt mit ihren hupenden Mopets, dem Benzingestank, dem unaufhörlichen Gewusel und Geplapper. Hier, inmitten der Sanità treffen wir auf Felice Lasco, der nach fünfundvierzig Jahren in Kairo, wieder nach Neapel zurückkehrt. Der Grund dafür ist seine kranke, im Sterben liegende Mutter, um die er sich voller Hingabe bis zu ihrem Tod kümmert. Doch nach ihrem Tod kann Felice nicht sofort wieder nach Kairo. Er muss der Vergangenheit begegnen, den Fehlern seiner Jugend und seinem alten Jugendfreund Oreste. Oreste, der schon früher als absolut skrupellos und aggressiv galt und der heute ein hartgesottener Krimineller ist. Oreste, mit dem er damals, vor fünfundvierzig Jahren, einen fatal endenden Einbruch beginn, der ihn zur Flucht nach Kairo trieb. Felice will sich seinen alten Dämonen stellen, doch manche Dämonen geben uns niemals frei ... Der Erzähler ist der pensionierte Arzt, an den sich Felice wendet, als er jemanden zum Reden brauchte. Dieser führt uns am Rande durch Felices und Orestes Jugendzeit und beginnt die Geschichte auch direkt mit ihrem Ende. Wie ein Leporelle reihen sich Bruchstücke aus dem Leben Felices aneinander, immer wieder unterbrochen von ausschweifenden Erzählungen rund um einen Priester der Sanità. Und das war leider auch genau der Punkt, der dieses Buch für mich zwar zu einer guten und schönen Lektüre gemacht hat, jedoch letztlich nicht vollkommen überzeugen konnte. Denn was ich eigentlich lesen wollte, war nunmal Felices und Orestes Geschichte, die aber zum Teil für mich sehr in den Hintergrund trat. Auch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Arzt als Erzähler und frage mich im Nachhinein, ob die Geschichte nicht wesentlich emotionaler und authentischer gewesen wäre, hätte ich sie von Oreste und Felice selbst gehört. Neapel und seine Sanità mit ihren Augen gesehen. Was Ermanno Rea aber wirklich meisterhaft gelungen ist, ist die Verknüpfung der sozialen Tragödien der Sanità mit der Realität. Und trotz all der Dunkelheit lässt uns Ermanno Rea die Liebe zu Neapel und seiner Sanità spüren. Die Stadt pulsiert und atmet, sie schreit, sie liebt, sie lebt...

Schön geschrieben, es blieb aber leider hinter meinen Erwartungen zurück.

Sue aus Uelzen am 07.04.2024
Bewertungsnummer: 2172256
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Sie flog davon, sie verschwand einfach, sagte Felice Lasco, als er mir vom Tod seiner Mutter erzählte. Sie war wie ein Vögelchen, das erst im Käfig lebte, und dann war es fort." In seinem Roman "Nostalgia" entführt uns der 2016 verstorbene Journalist und Schriftsteller Ermanno Rea in seine Geburtsstadt Neapel. In die tiefsten Tiefen der Sanità, dem Stadtviertel am Fuße des Capodimonte, das neben seinen geheimnisvollen Katakomben einen außergewöhnlich schönen Straßenmarkt - wo es wirklich alles gibt - zu bieten hat. (Übersetzt aus dem Italienischen von Klaudia Ruschkowski.) Wir tauchen ein in diese chaotische und ohrenbetäubende Stadt mit ihren hupenden Mopets, dem Benzingestank, dem unaufhörlichen Gewusel und Geplapper. Hier, inmitten der Sanità treffen wir auf Felice Lasco, der nach fünfundvierzig Jahren in Kairo, wieder nach Neapel zurückkehrt. Der Grund dafür ist seine kranke, im Sterben liegende Mutter, um die er sich voller Hingabe bis zu ihrem Tod kümmert. Doch nach ihrem Tod kann Felice nicht sofort wieder nach Kairo. Er muss der Vergangenheit begegnen, den Fehlern seiner Jugend und seinem alten Jugendfreund Oreste. Oreste, der schon früher als absolut skrupellos und aggressiv galt und der heute ein hartgesottener Krimineller ist. Oreste, mit dem er damals, vor fünfundvierzig Jahren, einen fatal endenden Einbruch beginn, der ihn zur Flucht nach Kairo trieb. Felice will sich seinen alten Dämonen stellen, doch manche Dämonen geben uns niemals frei ... Der Erzähler ist der pensionierte Arzt, an den sich Felice wendet, als er jemanden zum Reden brauchte. Dieser führt uns am Rande durch Felices und Orestes Jugendzeit und beginnt die Geschichte auch direkt mit ihrem Ende. Wie ein Leporelle reihen sich Bruchstücke aus dem Leben Felices aneinander, immer wieder unterbrochen von ausschweifenden Erzählungen rund um einen Priester der Sanità. Und das war leider auch genau der Punkt, der dieses Buch für mich zwar zu einer guten und schönen Lektüre gemacht hat, jedoch letztlich nicht vollkommen überzeugen konnte. Denn was ich eigentlich lesen wollte, war nunmal Felices und Orestes Geschichte, die aber zum Teil für mich sehr in den Hintergrund trat. Auch bin ich nicht ganz zufrieden mit dem Arzt als Erzähler und frage mich im Nachhinein, ob die Geschichte nicht wesentlich emotionaler und authentischer gewesen wäre, hätte ich sie von Oreste und Felice selbst gehört. Neapel und seine Sanità mit ihren Augen gesehen. Was Ermanno Rea aber wirklich meisterhaft gelungen ist, ist die Verknüpfung der sozialen Tragödien der Sanità mit der Realität. Und trotz all der Dunkelheit lässt uns Ermanno Rea die Liebe zu Neapel und seiner Sanità spüren. Die Stadt pulsiert und atmet, sie schreit, sie liebt, sie lebt...

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Nostalgia

von Ermanno Rea

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