Produktbild: Wie mein Vater Hitler den Krieg erklärte

Wie mein Vater Hitler den Krieg erklärte Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.02.2022

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

982 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955102845

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Erscheinungsdatum

22.02.2022

Verlag

Osburg Verlag

Seitenzahl

160 (Printausgabe)

Dateigröße

982 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783955102845

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Bemerkenswertes Kleinod

kingofmusic aus Bielefeld am 30.03.2022

Bewertungsnummer: 1685984

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Da ist es wieder, dieses Gefühl. Es ist so betagt wie ich, es ist mein lebenslanger Begleiter. Ich kenne das alles. Es ist wie das Crescendo in der Musik, steigt langsam an, erreicht einen Höhepunkt und verebbt dann wieder. […] Es ist ein diffuses Gefühl existenzieller Bedrohung, dem man hilflos ausgeliefert ist. Es ist so, als hechle ein großer bissiger Hund ständig hinter einem her. Es ist Grauen, Lähmung und Panik in einem und kommt von tief unten aus einer Seelenschicht, in die das, was man mit dem Allerweltsbegriff Angst umschreibt, nicht hinabreicht. Es ist ein Seelengefängnis. Wie nur bin ich da hineingeraten?“ (S. 9) Ausgehend von diesem Gefühl und dieser Frage nimmt uns Autor Felix Schmidt, der mit „Wie mein Vater Hitler den Krieg erklärte“ seinen zweiten autobiografisch-fiktionalen Roman im kleinen, aber feinen Hamburger Osburg Verlag veröffentlicht hat, mit auf eine (emotionale) Reise in seine Vergangenheit. Dabei sind die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion nicht wirklich erkennbar. Das macht (mir) aber nichts. Im Gegenteil: es zeigt, wie gut es Herrn Schmidt gelingt, „in einem Fluss“ zu schreiben – was man zwar bei einem gelernten Journalisten voraussetzen kann, jedoch nicht (das zeigt die Erfahrung) muss *g*. In sparsamen, jedoch einfühlsamen und inhaltsschweren Worten und Sätzen reist Herr Schmidt an den Ort seiner Kindheit und erinnert sich dort u. a. an seinen tiefbraunen sprich nazitreuen Lehrer, der es schaffte, zwischen Vater und Sohn eine Kluft zu schaffen, die ein Leben lang nicht mehr zusammenwachsen sollte. Und doch ist das Buch eine Hommage an einen Vater, der widersprüchlicher nicht sein kann bzw. konnte. Selbstkritisch reflektiert Felix Schmidt das Unverständnis seinerseits gegenüber dem Vater, der sich vehement gegen Hitler und seine todbringenden Schergen gewehrt hat – auch in der Nachkriegszeit, als viele Westen von Nazis „rein gewaschen“ wurden und alte, teils hochdotierte Posten wiederbekamen, als sei nichts gewesen. Dieses System funktioniert heutzutage leider immer noch (zu) gut…Felix Schmidt beschönigt nichts, agiert kindlich-naiv ohne Weitblick; aber woher soll man als Kind/ Jugendlicher auch diesen Blick auf die Welt hernehmen? Einzige „Konstante“ in seinem jungen Leben war die Großmutter, die versuchte auszugleichen „[…] was die Eltern mir an Liebe nicht geben konnten.“ (S. 19). Die Bescheidenheit der Großmutter spiegelt sich auch in einem Absatz wieder, in dem Felix Schmidt in wenigen Sätzen, dafür aber voller Emotionen und Dankbarkeit, ihren Tod verschriftlicht hat. Intensiver und wertschätzender geht´s nicht. Am Ende steht er „[…] wieder vor dem Haus, in das ich hineingeboren wurde und wo ich nach einer schweren Geburt den ersten Schrei ausstieß.“ (S. 152) und fragt sich ob „[…] von der Angst, die ich in diesem Haus ausgestanden habe, etwas zurückgeblieben [ist].“ (S. 154) Und so endet nach knapp 160 Seiten ein Buch, das – so kurz es auch ist – durch seine Intensität der gewählten Worte mehr an Inhalt bietet als manch 600 Seiten-Roman! Außergewöhnlich, intensiv, großartig – die Liste ließe sich beliebig verlängern. Glasklare 5* und eine absolute Leseempfehlung! Und klarer Kandidat für die „King´s Crown Juwels 2022“! ©kingofmusic

Bemerkenswertes Kleinod

kingofmusic aus Bielefeld am 30.03.2022
Bewertungsnummer: 1685984
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Da ist es wieder, dieses Gefühl. Es ist so betagt wie ich, es ist mein lebenslanger Begleiter. Ich kenne das alles. Es ist wie das Crescendo in der Musik, steigt langsam an, erreicht einen Höhepunkt und verebbt dann wieder. […] Es ist ein diffuses Gefühl existenzieller Bedrohung, dem man hilflos ausgeliefert ist. Es ist so, als hechle ein großer bissiger Hund ständig hinter einem her. Es ist Grauen, Lähmung und Panik in einem und kommt von tief unten aus einer Seelenschicht, in die das, was man mit dem Allerweltsbegriff Angst umschreibt, nicht hinabreicht. Es ist ein Seelengefängnis. Wie nur bin ich da hineingeraten?“ (S. 9) Ausgehend von diesem Gefühl und dieser Frage nimmt uns Autor Felix Schmidt, der mit „Wie mein Vater Hitler den Krieg erklärte“ seinen zweiten autobiografisch-fiktionalen Roman im kleinen, aber feinen Hamburger Osburg Verlag veröffentlicht hat, mit auf eine (emotionale) Reise in seine Vergangenheit. Dabei sind die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion nicht wirklich erkennbar. Das macht (mir) aber nichts. Im Gegenteil: es zeigt, wie gut es Herrn Schmidt gelingt, „in einem Fluss“ zu schreiben – was man zwar bei einem gelernten Journalisten voraussetzen kann, jedoch nicht (das zeigt die Erfahrung) muss *g*. In sparsamen, jedoch einfühlsamen und inhaltsschweren Worten und Sätzen reist Herr Schmidt an den Ort seiner Kindheit und erinnert sich dort u. a. an seinen tiefbraunen sprich nazitreuen Lehrer, der es schaffte, zwischen Vater und Sohn eine Kluft zu schaffen, die ein Leben lang nicht mehr zusammenwachsen sollte. Und doch ist das Buch eine Hommage an einen Vater, der widersprüchlicher nicht sein kann bzw. konnte. Selbstkritisch reflektiert Felix Schmidt das Unverständnis seinerseits gegenüber dem Vater, der sich vehement gegen Hitler und seine todbringenden Schergen gewehrt hat – auch in der Nachkriegszeit, als viele Westen von Nazis „rein gewaschen“ wurden und alte, teils hochdotierte Posten wiederbekamen, als sei nichts gewesen. Dieses System funktioniert heutzutage leider immer noch (zu) gut…Felix Schmidt beschönigt nichts, agiert kindlich-naiv ohne Weitblick; aber woher soll man als Kind/ Jugendlicher auch diesen Blick auf die Welt hernehmen? Einzige „Konstante“ in seinem jungen Leben war die Großmutter, die versuchte auszugleichen „[…] was die Eltern mir an Liebe nicht geben konnten.“ (S. 19). Die Bescheidenheit der Großmutter spiegelt sich auch in einem Absatz wieder, in dem Felix Schmidt in wenigen Sätzen, dafür aber voller Emotionen und Dankbarkeit, ihren Tod verschriftlicht hat. Intensiver und wertschätzender geht´s nicht. Am Ende steht er „[…] wieder vor dem Haus, in das ich hineingeboren wurde und wo ich nach einer schweren Geburt den ersten Schrei ausstieß.“ (S. 152) und fragt sich ob „[…] von der Angst, die ich in diesem Haus ausgestanden habe, etwas zurückgeblieben [ist].“ (S. 154) Und so endet nach knapp 160 Seiten ein Buch, das – so kurz es auch ist – durch seine Intensität der gewählten Worte mehr an Inhalt bietet als manch 600 Seiten-Roman! Außergewöhnlich, intensiv, großartig – die Liste ließe sich beliebig verlängern. Glasklare 5* und eine absolute Leseempfehlung! Und klarer Kandidat für die „King´s Crown Juwels 2022“! ©kingofmusic

Als der namenlose 87-jährige…

Christian1977 aus Leipzig am 12.03.2022

Bewertungsnummer: 2764689

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als der namenlose 87-jährige Ich-Erzähler von seinem Arzt eine beunruhigende Diagnose erhält, sind sie plötzlich wieder da: die Angst, die Bedrohung, das "Seelengefängnis", wie er es selbst nennt. Doch woher stammen diese existenziellen Gefühle und wie kann man sich ihnen entgegenstemmen? Um der Wurzel dieses Übels auf den Grund zu gehen, reist er in die "Kleine Stadt am Rhein", in der er schon seine Kindheit verbrachte. Die zentrale Figur seiner Gedanken ist der Vater - ein Mann, der sich einerseits den Nationalsozialisten mit aller Vehemenz in den Weg stellte, auf der anderen Seite aber in seiner Rolle als Familienvater kläglich versagte... Der nur gut 150 Seiten umfassende zweite Roman des Journalisten Felix Schmidt ist ein Werk, das durch die Kriegshandlungen in der Ukraine einen erschreckend aktuellen Bezug erhält. Es ist ein bemerkenswert kluger und authentischer Roman, der in einigen Momenten gar schmerzhaft ehrlich erscheint. Denn Felix Schmidt, der nicht zufällig im selben Alter ist wie sein Protagonist, beschönigt und verheimlicht nichts. In schnörkelloser und klarer Sprache versetzt er die Leser:innen ganz in die Perspektive des Jungen und beurteilt die Kriegsjahre und die Nachkriegszeit eben so, wie ein Junge seines Alters sie auch beurteilen würde. Denn während das Kind, aufgestachelt von einem "braunen Lehrer", gefangen scheint zwischen Faszination und Angst, zwischen Führerverehrung und Gottesglauben, positioniert sich der Vater so eindeutig gegen die Nationalsozialisten, dass Familienkonflikte unausweichlich scheinen. "Ich hätte gerne einen anderen, einen verständnisvolleren Vater gehabt", heißt es ganz offen an einer Stelle. "Ihre wärmenden Hände haben mir auch in späteren Jahren die Liebe und den Halt gegeben, die ich von den Eltern nicht bekam", erzählt er über die liebevolle Großmutter an einer anderen. Aus diesen empathischen und ehrlichen Sätzen klingt die Stimme eines Jungen heraus, dem in der Familie zu wenig Liebe entgegengebracht wurde und der ohne die familiäre Unterstützung in diesen schweren Zeiten zu zerbrechen drohte. Dennoch ist der Vater eine bemerkenswerte, eine zutiefst ambivalente Figur. Denn während er zuhause laut, rechthaberisch und bisweilen cholerisch auftritt, ist er auf der anderen Seite so standhaft und aufrecht in seiner Haltung, dass er damit sogar die eigene Familie in Gefahr bringt. Selbst nach dem Ende des Krieges lässt er sich nicht verbiegen und trotzt irgendwelchen Rachegedanken. So ist es nicht verwunderlich, dass Felix Schmidt dieser Vaterfigur einen Roman widmet und sie sogar in den auf den ersten Blick zweideutigen Titel aufnimmt. Stilistisch ist der Roman fern von jeder Modernität, was er aber auch gar nicht sein muss und möchte, denn es sind die immer wieder durchschimmernden klugen und pointierten Sätze, die ihn zu einer Besonderheit machen und eben nicht eine besonders komplexe Erzählstruktur. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass der Ich-Erzähler aus der Nacherzählung ausbricht, Dinge stärker und ausführlicher zeigt. So sind beispielsweise dem Tod der geliebten Großmutter recht wenige Zeilen gewidmet, obwohl sie in der Erziehung des Jungen eine erhebliche Rolle spielte. Und in den Nachkriegsjahren nimmt das Erzähltempo plötzlich so zu, dass ich es etwas bedauerlich fand, den Protagonisten auf seinem Weg zum jungen Erwachsenen nicht länger begleiten zu dürfen. Kleinere Kritikpunkte eines ansonsten aber überzeugenden und sehr lesenswerten Romans. "Ich habe später einmal gelesen, dass die Augen das Fenster zur Seele seien. Wenn da etwas dran ist, dann war das Fenster des Vaters zu oft beschlagen", fasst Felix Schmidt in einer besonders bewegenden Szene das Verhältnis des Ich-Erzählers zu seinem Vater zusammen. Es sind solche Sätze, die den Wert des Romans zeigen und uns dankbar machen sollten, dass wir noch immer die Möglichkeit haben, Zeitzeug:innen zu lauschen - egal, was autobiografisch und was fiktiv ist. Immer und gerade i

Als der namenlose 87-jährige…

Christian1977 aus Leipzig am 12.03.2022
Bewertungsnummer: 2764689
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als der namenlose 87-jährige Ich-Erzähler von seinem Arzt eine beunruhigende Diagnose erhält, sind sie plötzlich wieder da: die Angst, die Bedrohung, das "Seelengefängnis", wie er es selbst nennt. Doch woher stammen diese existenziellen Gefühle und wie kann man sich ihnen entgegenstemmen? Um der Wurzel dieses Übels auf den Grund zu gehen, reist er in die "Kleine Stadt am Rhein", in der er schon seine Kindheit verbrachte. Die zentrale Figur seiner Gedanken ist der Vater - ein Mann, der sich einerseits den Nationalsozialisten mit aller Vehemenz in den Weg stellte, auf der anderen Seite aber in seiner Rolle als Familienvater kläglich versagte... Der nur gut 150 Seiten umfassende zweite Roman des Journalisten Felix Schmidt ist ein Werk, das durch die Kriegshandlungen in der Ukraine einen erschreckend aktuellen Bezug erhält. Es ist ein bemerkenswert kluger und authentischer Roman, der in einigen Momenten gar schmerzhaft ehrlich erscheint. Denn Felix Schmidt, der nicht zufällig im selben Alter ist wie sein Protagonist, beschönigt und verheimlicht nichts. In schnörkelloser und klarer Sprache versetzt er die Leser:innen ganz in die Perspektive des Jungen und beurteilt die Kriegsjahre und die Nachkriegszeit eben so, wie ein Junge seines Alters sie auch beurteilen würde. Denn während das Kind, aufgestachelt von einem "braunen Lehrer", gefangen scheint zwischen Faszination und Angst, zwischen Führerverehrung und Gottesglauben, positioniert sich der Vater so eindeutig gegen die Nationalsozialisten, dass Familienkonflikte unausweichlich scheinen. "Ich hätte gerne einen anderen, einen verständnisvolleren Vater gehabt", heißt es ganz offen an einer Stelle. "Ihre wärmenden Hände haben mir auch in späteren Jahren die Liebe und den Halt gegeben, die ich von den Eltern nicht bekam", erzählt er über die liebevolle Großmutter an einer anderen. Aus diesen empathischen und ehrlichen Sätzen klingt die Stimme eines Jungen heraus, dem in der Familie zu wenig Liebe entgegengebracht wurde und der ohne die familiäre Unterstützung in diesen schweren Zeiten zu zerbrechen drohte. Dennoch ist der Vater eine bemerkenswerte, eine zutiefst ambivalente Figur. Denn während er zuhause laut, rechthaberisch und bisweilen cholerisch auftritt, ist er auf der anderen Seite so standhaft und aufrecht in seiner Haltung, dass er damit sogar die eigene Familie in Gefahr bringt. Selbst nach dem Ende des Krieges lässt er sich nicht verbiegen und trotzt irgendwelchen Rachegedanken. So ist es nicht verwunderlich, dass Felix Schmidt dieser Vaterfigur einen Roman widmet und sie sogar in den auf den ersten Blick zweideutigen Titel aufnimmt. Stilistisch ist der Roman fern von jeder Modernität, was er aber auch gar nicht sein muss und möchte, denn es sind die immer wieder durchschimmernden klugen und pointierten Sätze, die ihn zu einer Besonderheit machen und eben nicht eine besonders komplexe Erzählstruktur. Dennoch hätte ich mir an einigen Stellen gewünscht, dass der Ich-Erzähler aus der Nacherzählung ausbricht, Dinge stärker und ausführlicher zeigt. So sind beispielsweise dem Tod der geliebten Großmutter recht wenige Zeilen gewidmet, obwohl sie in der Erziehung des Jungen eine erhebliche Rolle spielte. Und in den Nachkriegsjahren nimmt das Erzähltempo plötzlich so zu, dass ich es etwas bedauerlich fand, den Protagonisten auf seinem Weg zum jungen Erwachsenen nicht länger begleiten zu dürfen. Kleinere Kritikpunkte eines ansonsten aber überzeugenden und sehr lesenswerten Romans. "Ich habe später einmal gelesen, dass die Augen das Fenster zur Seele seien. Wenn da etwas dran ist, dann war das Fenster des Vaters zu oft beschlagen", fasst Felix Schmidt in einer besonders bewegenden Szene das Verhältnis des Ich-Erzählers zu seinem Vater zusammen. Es sind solche Sätze, die den Wert des Romans zeigen und uns dankbar machen sollten, dass wir noch immer die Möglichkeit haben, Zeitzeug:innen zu lauschen - egal, was autobiografisch und was fiktiv ist. Immer und gerade i

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von Felix Schmidt

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