• Die Sache mit dem Alkohol
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Inhaltsverzeichnis

Zum Geleit
Das Dilemma

DAS PHÄNOMEN
Konsum oder Missbrauch
- Der Psycho-Tipp: Nicht ärgern - schlafen! -

SUCHT
Sind Sie Alkoholiker?
Sucht - ein Definitionsversuch
- Exkurs: Wie tickt die Psyche? -
"Psychische Ursache" heisst nicht "Schraube locker"!
Der Unterschied zwischen Sucht und Zwang

DER ALKOHOLKONSUM
Trinken ist nicht gleich Betrinken
Saufen, bis der Arzt kommt - die Kids nehmen es wörtlich
Trotz - der verlorene Kampf um Freiheit
- Der Psycho-Tipp: Trotze dem Trotz -
"Alkohol" lernen wir von den Eltern
Mach was Vernünftiges, Junge - stirb!
Alkoholiker-Selbsthilfegruppen: Warum eigentlich "anonym"?
Die "Funktion" des Betrinkens
Die verschiedenen Trinkertypen

DIE KULTURELLE KOMPONENTE
Sag mir, was du trinkst, und ich sag dir, wie du tickst
Wie Sie trotz Alkohol Ihren Führerschein behalten
Wissenschaft oder Aberglaube

LIVE AUS DER PRAXIS
Fall 1: Ein Gläschen in Ehren
Fall 2: Im Suff Krimiautorin, nüchtern Hilfsarbeiterin - oder: Ein Leben voller Lügen
Fall 3: Dabeisein ist alles
Fall 4: Natural born drinker
Fall 5: Als Sohn hart und erfolglos, als Erwachsener sensibel und frei
Fall 6: Die lustige Anita trank, um den Sex zu ertragen
Fall 7: Ehebetrug, Selbstbetrug und Selbstbetäubung
Fall 8: Wie der letzte Tod die Zukunft rettete
Von Anti-Coaches und der Erkenntnis zum Erfolg

WIE SIE ENDLICH DEN ALKOHOL BESIEGEN!
Erst therapieren - dann entziehen!
Genusstrinken versus Abstinenz und kontrolliertes Trinken
Vier Fragen, die zum Durchbruch verhelfen
Der Mythos von der Weinbrandbohne
Ausschleichen ohne Zittern
- Der Psycho-Tipp: Sag statt "Nein, danke" lieber "Ja, aber …" -
Zu guter Letzt: Locker bleiben …

Nachwort: Eine neue Suchttherapie ist fällig - und zwar schnell!

Masterclass zum tiefenpsychologischen Coach
Weitere Bücher von Andreas Winter
Audio-CDs und DVDs von Andreas Winter
Anmerkungen
Stichwortregister
Band 5

Die Sache mit dem Alkohol

Genuss ohne Abhängigkeit ist möglich: Warum wir trinken und wie wir unsere Gewohnheiten ändern können

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29525

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2022

Verlag

Mankau Verlag

Seitenzahl

190

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

29525

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.09.2022

Verlag

Mankau Verlag

Seitenzahl

190

Maße (L/B/H)

21.3/13.4/2.1 cm

Gewicht

274 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86374-676-6

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Wichtiges Buch das Bewusstheit schafft

Bewertung aus Hude am 23.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte beruflich öfters mit Alkoholikern zu tun und bin überrascht wie viel Neues ich lernen durfte. Die Sichtweise das Alkoholismus keine Krankheit, sondern Kompensation einer speziellen Form von Stress ist, finde ich sehr gut. Dazu gibt es immer wieder Beispiele aus der Praxis und acht ausführlichere Fälle, wodurch man, finde ich, gut die Hintergründe versteht was uns stresst und zur Kompensation führt. Gut finde ich das man nie den erhobenen Zeigefinder oder eine Beurteilung spürt bzw. liest. Man bekommt viele Denkanstöße sein eigenes Handeln bzw. den Umgang mit Stress zu hinterfragen und neue Wege zu finden und zu gehen.

Wichtiges Buch das Bewusstheit schafft

Bewertung aus Hude am 23.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ich hatte beruflich öfters mit Alkoholikern zu tun und bin überrascht wie viel Neues ich lernen durfte. Die Sichtweise das Alkoholismus keine Krankheit, sondern Kompensation einer speziellen Form von Stress ist, finde ich sehr gut. Dazu gibt es immer wieder Beispiele aus der Praxis und acht ausführlichere Fälle, wodurch man, finde ich, gut die Hintergründe versteht was uns stresst und zur Kompensation führt. Gut finde ich das man nie den erhobenen Zeigefinder oder eine Beurteilung spürt bzw. liest. Man bekommt viele Denkanstöße sein eigenes Handeln bzw. den Umgang mit Stress zu hinterfragen und neue Wege zu finden und zu gehen.

Sehr hilfreich

Bewertung aus Hude am 23.11.2022

Bewertet: Hörbuch (CD)

Als Ergänzung zum Buch finde ich das Hörbuch sehr hilfreich. Beim hören nehme ich oft andere Dinge wahr als beim selber lesen. Am besten finde ich aber die zwei Coachings die auf der CD sind. Es geht einmal um Ursachenforschung und beim zweiten ums GelassenBleiben um so die eigene Frustrationstoleranz zu erhöhen.

Sehr hilfreich

Bewertung aus Hude am 23.11.2022
Bewertet: Hörbuch (CD)

Als Ergänzung zum Buch finde ich das Hörbuch sehr hilfreich. Beim hören nehme ich oft andere Dinge wahr als beim selber lesen. Am besten finde ich aber die zwei Coachings die auf der CD sind. Es geht einmal um Ursachenforschung und beim zweiten ums GelassenBleiben um so die eigene Frustrationstoleranz zu erhöhen.

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Die Sache mit dem Alkohol

von Andreas Winter

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DAS DILEMMA Das mit dem Alkohol ist so eine Sache: Einerseits sollen wir ja mittrinken und kein langweiliger Spielverderber sein. Andererseits gilt Alkohol bei vielen als gefährliches Gift. Die Meinungen gehen weit auseinander. (…) Alkohol macht nicht nur lustig, sondern leider auch unberechenbar, aggressiv und krank. Er ist oft Ursache für Unfälle, Familiendramen und sogar Verbrechen. Aber wer Alkohol strikt ablehnt, dem begegnet man oft mit Unverständnis, und wer zur falschen Tageszeit trinkt, wiederum mit Argwohn. Vormittags eine ganze Flasche Bier geht gar nicht, ausser wenn man dabei im Sommer auf einem Campingplatz seinen Rasen mäht. Frühmorgens um halb sechs einen Schnaps ist allgemein ein No-Go, ausser man bläst zur Jagd. Um 13 Uhr volltrunken zu sein ist für die meisten verwerflich - ausser zum Rosenmontagszug oder am Vatertag. Interessanterweise gilt das für den Muttertag wiederum nicht. Faustregel zum Muttertag: "Bist du mittags hackedicht, stimmt was mit der Mutti nicht." Wir sehen: Nicht nur der sachgerechte Umgang mit Alkohol will gelernt sein, sondern auch die komplexen gesellschaftlichen Regeln zum Konsum. Daraus ergeben sich manchmal Missverständnisse. Wann darf man trinken? Wann sollte man vielleicht sogar mittrinken? Warum trinken wir überhaupt, und wann wird es Zeit für die Notbremse? Das wollen wir klären. Ich gehe das Thema aus tiefenpsychologischer Sicht an. Mich interessieren die seelischen und soziologischen Ursachen des Trinkens. Es gibt noch andere Herangehensweisen, etwa die biochemische, die medizinische oder die genetische. Da ich aber seit über 35 Jahren mit grossem Erfolg mit meinem Ansatz auf methodische, überprüfbare Ergebnisse zurückblicke, bleibe ich in meinem Kompetenzbereich. Eine Schwierigkeit, den Alkoholismus zu begreifen, ist die fehlende allgemeingültige Definition - das kann für Verunsicherungen sorgen. Es gibt Menschen, die glauben, sie wären Alkoholiker, obwohl sie keine sind, und welche, die sich zwar nicht regelmässig in den Rausch trinken, aber dennoch ein grosses Problem haben - wenngleich auch kein körperliches. Zum anderen scheint selten jemand darauf einzugehen, dass der Grund des Trinkens einen ganz entscheidenden Unterschied auf die Verstoffwechselung von Alkohol macht: Der Lebensmittelchemiker und Wissenschaftsjournalist Udo Pollmer erzählte mir vor vielen Jahren in einem Interview, es wäre für den Körper nicht das Gleiche, ob man nachmittags im Büro auf den Geburtstag des Chefs ein Glas Sekt trinke oder eines am Abend zu Hause aufgrund von Liebeskummer. In seinem viel beachteten Buch "Opium fürs Volk" schreibt er, dass die Bekömmlichkeit von Alkohol stark von der Stimmung, also dem biochemischen Zustand im Gehirn abhängt. Glückshormone oder Stresshormone haben einen grossen Einfluss auf die Stoffwechselfunktionen. "Aus diesem Grunde vertragen Menschen, wenn es ihnen schlecht geht, keinen Alkohol oder werden davon schnell betrunken. Auf Beerdigungen wird eben weit weniger gepichelt als auf Hochzeiten." Fazit: Trinken Sie, wenn und solange es Ihnen gut geht, ist alles in Ordnung. Trinken Sie, DAMIT es Ihnen gut geht, könnte es riskant werden. Daher möchte ich Ihnen mit diesem Buch helfen zu erkennen, was es bei Ihnen mit dem Alkoholkonsum auf sich hat, und dadurch Ihr Trinkverhalten so zu steuern, dass Sie sich und anderen nicht schaden. Das Schwierigste dabei ist zu verstehen, dass alles ganz anders ist, als Sie vielleicht bislang dachten.
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    Trinken ist nicht gleich Betrinken
    Saufen, bis der Arzt kommt - die Kids nehmen es wörtlich
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    Fall 1: Ein Gläschen in Ehren
    Fall 2: Im Suff Krimiautorin, nüchtern Hilfsarbeiterin - oder: Ein Leben voller Lügen
    Fall 3: Dabeisein ist alles
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    Fall 5: Als Sohn hart und erfolglos, als Erwachsener sensibel und frei
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    Fall 7: Ehebetrug, Selbstbetrug und Selbstbetäubung
    Fall 8: Wie der letzte Tod die Zukunft rettete
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    Nachwort: Eine neue Suchttherapie ist fällig - und zwar schnell!

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