Können Epikureer (wahre) Freunde sein? Klassische Freundschaftsideale und epikureischer Altruismus
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 13.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.05.2022
Verlag
GRINSeitenzahl
16 (Printausgabe)
Dateigröße
582 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783346647801
Freundschaft ist seit Beginn der Philosophiegeschichte ein viel beachtetes und diskutiertes Thema. Während die Vorsokratiker Freundschaft als kosmologisches Prinzip verstanden, stellt Aristoteles wiederum das Verhältnis von Freundschaft, Gerechtigkeit und Autarkie als Baustein eines glücklichen Lebens ins Zentrum seiner Untersuchung. In der Verknüpfung von Freundschaft und Eudaimonia schliessen sich daraufhin einerseits stoische Vorstellungen an, Freundschaft sei nur denen zuzubilligen, welche - ohne Blick auf den Nutzen - die Tugend als das höchste Gut halten, und anderseits epikureische Überlegungen, Freundschaft sei aufgrund des sich ergebenden Nutzens zu erstreben, um dann möglicherweise um seiner selbst willen zu bestehen.
Obwohl sich also die antiken Philosophenschulen darin unterschieden, dass sie den Ursprung der Freundschaft und die Motivation dazu unterschiedlich definieren, so herrscht doch weitgehend darüber Übereinstimmung, dass wahre Freundschaft nur um ihrer selbst willen bzw. aus altruistischen Gründen als eine solche auch bezeichnet werden darf. Wenn Epikureer aber versuchen, eine altruistische Freundschaft mit ihrer hedonistischen Lehre und dem nutzenorientierten Denken zusammenzuspannen, so tritt hier zwangsläufig ein scheinbar unüberwindbarer Konflikt auf.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.