Kann Wu Ying die flüchtige Chance auf Unsterblichkeit ergreifen? Long Wu Ying hatte sich nie vorstellen können, einer Sekte beizutreten oder ein richtiger Kultivator zu werden. Er verbrachte seine Tage mit Lernen, dem Reisanbau auf den Feldern seiner Eltern und mit seinen Freunden. Das Schicksal jedoch hat andere Pläne für Wu Ying und als die Armee in seinem Dorf eintrifft, werden er und viele andere Dorfbewohner rekrutiert. Als er die Möglichkeit erhält, der Sekte des Sattgrünen Wassers beizutreten, muss Wu Ying sich zwischen seinem Leben als gewöhnlicher Bürger und dem aufregenden, blutbefleckten Leben eines Kultivators entscheiden. Begleitet Wu Ying bei seinen ersten Schritten seiner Reise über ein Tausend Li, um ein unsterblicher Kultivator zu werden. Der erste Schritt ist der erste Band der Ein Tausend Li Reihe über Kultivation, Unsterblichkeit, fantastische Kampfkünste und Seelenbestien. Fans von Wuxia- und Xianxia-Romanen werden dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein Buch aus der Feder des SciFi- und Fantasy LitRPG Autors Tao Wong, dem Autor von Die System-Apokalypse, Abenteuer in Brad und Verborgene Wünsche.
Kundinnen und Kunden meinen
3.0/5.0
Normanfips
aus München
3/5
19.05.2022
Buch (Gebundene Ausgabe)
Konnte mich nicht begeistern
"Ein Tausend Li: Der erste Schritt: Ein Wuxia Kultivation Fantasy Epos" von Tao Wong handelt von dem Protagonisten Wu Ying, der durch Zufall einem ganz anderen Weg folgt, als ihm eigentlich als Sohn eines Bauern zustehen würde. Er hat nämlich die Chance, sich zum Kultivator zu entwickeln und in den inneren Kreis der Sekte aufgenommen zu werden. Das wird fortan sein Ziel. Doch auf dem Weg dorthin begegnet er allerlei Gefahren und zahlreichen Menschen, die ganz andere Absichten verfolgen. Der Roman fängt gut an, man erfährt einiges über den Prozess der Kultivation, einer Art Körperreinigung, die gesteigert werden kann, und die damit verbundenen Dinge wie den Fluss des Chi, Dantiane, Meridiane etc. Leider kann das Buch keine wirkliche Spannung aufbauen. Es geht viel um traditionelle Kämpfe und die Regeneration mittels Kultivation, wer also an Kampfbeschreibungen dieser Art interessiert ist, könnte hier auf seine Kosten kommen. Leider gab es für mich kaum Charakterentwicklung und zu wenige Einblicke in das Leben unseres Protagonisten. Der Stil ist eher sachlich und nüchtern. Mein größtes Problem waren für mich seitenlange Beschreibung der Funktionsweise der Kultivation und vor allem der sozialen Regeln der Kultivatoren, wie beispielsweise die Sanktion der Anwärter mittels Kürzung der Beitragspunkte u.ä. Das war mir viel zu bürokratisch und hat keinen richtigen Lesefluss aufkommen lassen. Vielleicht bin ich auch einfach nicht die richtige Zielgruppe für das Genre. Von mir gibt es leider nur 3 Sterne.