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Hans-Hermann Klare

1. Auerbach

Auerbach Eine jüdisch-deutsche Tragödie oder Wie der Antisemitismus den Krieg überlebte

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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

15 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

64

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525712

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Oliver Dupont

Spieldauer

15 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

20.08.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

64

Verlag

Hierax Medien

Sprache

Deutsch

EAN

9783863525712

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  • Himbeere liest

    aus Edewechterdamm

    5/5

    20.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Perfekt Recherchiert - toller Schreibstil

    Zu Anfang war ich etwas skeptisch, aber der Autor hat einen wirklich einfach zu lesenden Schreibstil, für dieses doch sehr schwere Thema. Es ist eine so bemerkenswerte Geschichte, aus verschiedenen Sichtweisen geschildert, sehr gut recherchiert und toll ausgearbeitet. Ich hab das Buch sehr gerne gelesen und viele mich nun ausreichend informiert. Das Buch wirft einen Blick auf eine Zeit, die heute nur schwer nachvollziehbar ist. Die direkte Nachkriegszeit in Deutschland, wo noch niemand genau wusste, wo das Land nun hin will. Wo einst aus Nachbarn, Feinde wurden, dann Jäger und Gejagte und nun wieder Nachbarn. Ich spreche hier eine ganz klare Leseempfehlung aus.

  • Bewertung

    5/5

    01.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschütternde und grandiose Biographie !

    Es war halt schon so, wie Alfred Döblin zu Thomas Mann gesagt hatte: "Die ganze Hitlerei passt den Deutschen wie angegossen." Hätte man es nicht schon gewusst: Noch über die Niederlage hinaus. Man rächte sich an den Ueberlebenden und sprach gleichzeitig grosspurig von "Wiedergutmachung". Wer hat eigentlich dieses unsägliche Wort erfunden ?

  • Bewertung

    aus Kerpen

    5/5

    20.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sollte mehr dieser Bücher geben

    Im April 1952 begann vor dem Landgericht München ein Sensationsprozess. Angeklagt war der prominenteste Jude in Deutschland nach dem Krieg: Philipp Auerbach. Er hatte Auschwitz überlebt und stritt wie kein anderer für die Überlebenden des Holocaust. Seine Richter, ehemalige Nazis, verurteilten ihn wegen geringer Vergehen. Auerbach nahm sich noch am gleichen Tag das Leben. Meinung Es ist ein Buch, bei dem man Tränen der Verzweiflung ob der damaligen Zustände in den Augen hat. Bei dem man vor Wut über die Gerichte und den dort richtenden Nazi-Schergen die Zeit zurück drehen möchte. Und das Grauen ist in dem Buch präsent. Der Prozess gegen Auerbach zeichnete sich durch starke antisemitische Konturen aus. Der Richter Josef Mulzer war ehemaliger Oberkriegsgerichtsrat und zudem noch früherer Rechtsanwaltskollege von Josef Müller. Ein Beisitzer war ein ehemaliges Mitglied der SA. Der Staatsanwalt und der psychiatrische Sachverständige waren ehemalige NSDAP-Mitglieder. In der Nacht nach der Urteilsverkündigung nahm sich Philipp Auerbach mit einer Überdosis Schlaftabletten das Leben. In einem Abschiedsbrief schrieb er: „Ich habe mich niemals persönlich bereichert und kann dieses entehrende Urteil nicht ertragen. Ich habe bis zuletzt gekämpft, es war umsonst. Fazit Ich frage mich, wie lange solche Leute den Vorsitz in den Gerichent hatten Und ob wir, die "Kinder", die mit Renten füttern anstatt sie einzusperren Die Neonazis sind ja ken Wunder bei solchen Eltern oder Großeltern

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